10 wolfsähnliche Hunderassen

Schäferhunde und Huskys stehen in ihren Eigenschaften den Wölfen am nächsten. Die Wölfe sind Vorfahren der Hunde. Beide Tierarten sehen sehr ähnlich aus, aber einige Rassen hatten von einem Wolf so viel übernommen, dass sie sich auf den ersten Blick in nichts von ihren wölfischen Verwandten unterscheiden. Die folgenden Abschnitte listen Hunderassen auf, die den Wölfen mehr oder weniger ähneln, manchmal dermaßen, dass es zur Verwirrung führen kann.

Tamaskan


Der Hund ist auch als Tamaskan Husky oder Tam bekannt, hat seinen Ursprung in Finnland und gehört zur Gruppe der Arbeitshunde. Die Rasse entstand aus der Kreuzung des sibirischen Huskys mit dem Alaskan Malamute und anderen ähnlichen Hunden. Der Tamaskan ist ein familienorientierter Hund, der die Familie und Kinder liebt. Er ist intelligent und sprudelt vor Energie, so dass eine gute Menge Beschäftigung notwendig ist. Ein wolfsähnliches Aussehen verleihen ihm eine lange Schnauze, spitze Ohren, raues und dickes Fell sowie eine gut befederte sichelförmig hinunterhängende Rute. Das Haarkleid ist grau, gemischt mit Schwarz oder Rot, die Augen variieren in braunen Tönen.

Siberian Husky


Diese Rasse aus Sibirien kann sowohl als Arbeitshund als auch als Familienhund dienen. Die Hunde wurden zum Schlittenziehen verwendet. Der Husky ist liebevoll, verspielt, freundlich, geduldig und treu (wenn er nicht etwas bewacht oder beschützt). Dank seiner Intelligenz fällt das Training relativ leicht, aber es wird Sie nicht von manchen Bescherungen durch sein Verhalten verschonen. Der Sibirische Husky hat ein wolfsähnliches Gesicht, dunkle oder blaue Augen und verschiedene Fellfarben. Gegenüber dem Hund sollen Sie selbstbewusst und als Rudelführer auftreten.

Alaskan Malamute


Diese Rasse wurde zuerst von Alaskas Eskimos verwendet. Die Hunde zogen Güter und Schlitten. Obwohl es ein wunderbarer Familienhund ist, braucht er wegen grenzenloser Energie aktive Menschen um sich. Der Hund liebt seine Familie ohne Ende, ist anhänglich, freundlich und sozial, geht bestens mit Kindern um. Er kann unter Trennungsangst und Langeweile leiden, wenn allein gelassen, was unerwünschte Folgen herbeiführt. Dieser Hund hat einen hoch angesetzten Schwanz und ein dickes Fell, das entweder vollständig weiß oder schwarz und weiß, grau und weiß, rot und grau oder rot ist.

Finnischer Lapphund


Auch als Lapinkoira bekannt, entstand die Rasse der finnischen Lapphunde in Finnland. Dieser Hund ist sehr flauschig und wirklich nett. Obwohl der Lapinkoira sehr liebevoll, freundlich, treu, verspielt, ruhig, mutig und ziemlich klug ist, eignet er sich nicht besonders gut für den Umgang mit kleinen Kindern. Die Rasse gehört zur Gruppe der Hüte- und Arbeitshunde und ist leicht zu trainieren. Die Intelligenz ermöglicht, auf Befehle schnell zu reagieren und neue sehr schnell zu lernen. Der Vierbeiner hat schöne, ausdrucksvolle Augen und spitze Ohren. Das flauschige Fell kommt in schwarz, braun, tan, creme und vielen weiteren Farben und Mustern vor. Es hält den Hund bei kaltem Wetter warm.

Northern Inuit


Der Inuit ist eine Kreuzung eines Huskies mit einem Alaskan Malamute und einem Schäferhund. Derzeit bleibt die Rasse nicht anerkannt. Sie entstand in England in den 1980er Jahren. Es ist ein aktiver Arbeitshund, der eine angemessene Menge Aktivitäten erfordert. Trotz seiner Freundlichkeit ist der Inuit wegen seiner Unabhängigkeit nicht sehr familienorientiert. Er ist sehr intelligent und erfordert einen Besitzer, der nicht auf seine Tricks hereinfällt. Die Rasse ist nicht für Anfänger geeignet. Dieser Hund sieht mit einem schwarzen, grauen, weißen oder zobel Fell und einem sehr wolfsähnlichen Gesicht fast genauso wie ein Wolf aus.

Kanadischer Eskimohund


Der kanadische Husky, oder Qimmiq, ist ein gebürtiger Kanadier. Früher war er als Schlittenhund sehr beliebt, aber mit dem Fortschritt in den Transporttechnologien sank der Bedarf nach seinen Leistungen und die Zahl der Population ging zurück. Diese Rasse ist sehr mutig, robust, treu und wachsam. Der Hund schließt sich eng an seinen Besitzer an. Der Hund ist mittelgroß und weist eine wolfsartige Erscheinung mit dem dicken, dichten und weichen Doppelhaar und den spitzen Ohren auf. Hinsichtlich Fellfarbe bestehen keine Vorgaben. Er liebt, viel zu bellen und in der kalten Jahreszeit zu toben.

Shiba Inu


Der Hund mit der japanischen Herkunft wurde ursprünglich als Jagdhund meist für die Jagd im Dickicht eingesetzt. Er ist liebevoll, freundlich, sehr anhänglich, mutig und wachsam. Der Shiba gibt einen guten Wachhund und einen hervorragenden Begleiter ab. Die Intelligenz ermöglicht leichtes Training. Das Fell erfordert regelmäßige Pflege, weil es ziemlich viel haart. Der Hund steckt voller Energie und erfordert jeden Tag reichlich Auslauf. Er hat aufrechte Ohren, ein wolfsartiges Gesicht, dunkle Augen und ein Doppelfell. Die Fellfarben können schwarz, rot, creme oder grau sein.

Samojede


Dieser Hund ist ein Maximum an Niedlichkeit. Sein so genanntes „Lächeln“ wird durch die Kombination der Augenform und -stellung mit den in sanfter Kurve nach oben gerichteten Lefzenwinkeln erzeugt. Die Rasse stammt aus Russland und gehört zu Arbeitshunden. Der Samojede kann Viehherden bewachen, Güter ziehen und liebt, beschäftigt zu werden. Als Wachhund ist der Hund nutzlos, weil er einfach zu freundlich ist! Er liebt Menschen. Allerdings muss der Hund früh sozialisiert werden. Das sehr flauschige und dichte Fell erfordert regelmäßige Pflege bei dem Fellwechsel. Die Fellfarben sind weiß, gelb, hellbraun und creme. Der Samojede als Haustier soll viel betätigt werden. Ein langweilender Hund kann in Zerstörungswut verfallen!

Grönlandhund


Dieser große Hund ist eine der ältesten Hunderassen der Welt und lebt in den arktischen Regionen seit undenklichen Zeiten. Heutzutage ist er jedoch ziemlich selten anzutreffen. Das ist Rudelhund, der arbeiten mag. Er ist sehr treu und anhänglich gegenüber seinem Besitzer und zugleich sehr unabhängig. Der Grönlandhund erfordert regelmäßig Bewegung und einen konsistenten und durchsetzungsfähigen Besitzer, der klar als Rudelführer auftreten kann. Ein großer und kräftiger Hund hat spitze Ohren, stämmige Beine und ein dickes Fell. Der Schwanz ist sehr dick und buschig, die Läufe sind gut befedert.

Tschechoslowakischer Wolfshund


Der schöne Hund stammt aus der ehemaligen Tschechoslowakei. Es ist ein Arbeitshund, der sehr freundlich, verspielt, aktiv, mutig, aufmerksam und treu ist. Trotz seiner Unabhängigkeit liebt er das Zusammensein mit seinem Herrchen. Bei der Ausbildung soll der Besitzer konsequent vorgehen und die Rangordnung klarstellen. Der Hund braucht viel Bewegung und auch viel Platz um sich zu Hause, um sich frei bewegen zu können; aus diesem Grund ist der Hund für die Haltung in Wohnungen nicht geeignet. Das Fell ist mittellang, dick und typischerweise grau, gemischt mit Silber oder Creme.

Weitere wolfsartigen Hunderassen: Lapponian Herder, Utonagan, Saarlooswolfhond, Shikoku Inu, Canaan Hund, American Tundra Shepherd Dog, Hokkaido Inu, West Siberian Laika, Shiloh Schäferhund, amerikanischer Eskimohund. 

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