Aggressive Hunderassen

Eigentlich gibt es aggressive Hunderassen von vorneherein nicht. Es ist im großen und ganzen die Erziehung, die sie entweder sanftmütig oder aggressiv macht. Denn man kann einem gutmütigen Schäferhund einen Knochen aus dem Mund ziehen oder auf den geduldigen und sanften Rottweiler treffen. Wie auch eine unangenehme Kontaktaufnahme mit einem bissigen und schlecht gelaunten Zwergspitz erleben. Zwei Hunde einer gleichen Rasse, aber nicht von gleichen Besitzern können ganz entgegengesetzte Verhaltensweisen zeigen. Selbst Experten sind der Meinung, dass die Ausbildung das Wesen des Hundes so sehr unterschiedlich prägt, dass es schier unmöglich ist, sanfte Rassen von den bösartigen zu trennen.

12 aggressivste Hunderassen
Viele Missverständnisse führen zur unberechtigten Einstufung der einen Rassen als aggressiv und der anderen als fügsam. In den meisten Fällen zeigt ein Hund aggressives Verhalten bei der Selbstverteidigung oder um andere Tiere oder Menschen zu verscheuchen. Die Haltung der Tiere in Käfigen oder die schlechte Behandlung führt zu ihrer Aggressivität. Die normalerweise sanften Hunderassen werden angriffslustig, wenn man sie auf Hundekämpfe vorbereitet. Die meisten Rassen, die als potentiell aggressiv aufgeführt werden können, haben eher keinen Grund für ihre Aggressivität.

Papillon


Sie sind übermäßig besitzergreifend und treu gegenüber ihren Besitzern. Die Papillons mögen Fremde nicht und können einem Besucher, der mit dem Besitzer die Hände schüttelt, in die Hand ohne weiteres schnappen.
► Lasha Apso


Die geringe Größe und die eingeschränkte Sicht wegen der Haare über die Augen veranlagen den Hund zur Aggression, um sich nur zu schützen. Er mag auch Kinder nicht besonders.
Zwergpudel


Ähnlich dem Apso ist die geringe Größe ein auslösender Faktor für die Aggressivität. So neigen die Zwergpudel dazu, andere Tiere und Menschen aus Selbstverteidigung zu beißen.

► Chow Chow


Wiederum rühren hier bösartige Anregungen von der kleinen Größe her. Diese Hunde sehen immer so friedlich und süß im Schoss seines Herrchens sitzend aus, dass Fremde oft dem Wunsch nicht widerstehen, den Kleinen zu streicheln, was mit einem Zubiss vergolten wird.
Rottweiler


Diese Rasse soll dermaßen aggressiv sein, dass die dänische Regierung erwägt, die Zucht und den Import von den Hunden zu verbieten. Ihre Aggressivität ist ein Ergebnis ihrer extremen Besitzgier gegenüber ihrem Herrchen. Wenn nicht richtig ausgebildet, können sie eine Bedrohung für die Nachbarschaft sein.
Chihuahua


Diese Vierbeiner haben immer eine unterschwellige Angst, dass Kinder auf sie treten, welche sie auch nicht mögen, und sind am glücklichsten, sicher von ihren Herren getragen zu werden.
Bobtail


Ursprünglich schützten die Bobtails Schafe, sowie Hab und Gut ihres Besitzers, so erspähen sie als Familienhunde nun einen Fremden, wo er noch weit von der Haustür auf dem Vormarsch ist, und können ihn oft angreifen.
Dackel


Sie sind für ihre Ungeduld bekannt. Die Dackel quetschen sich oft unter die Sesseln, wo Gäste sitzen, und schnappen sie an den Knöcheln. Wieder einmal ist die Größe die Ursache der Aggressivität.
► Cocker Spaniel


Das sind im Allgemeinen sanfte und freundliche Hunde. Allerdings leiden die Spaniels nicht selten an einer genetischen Störung, die als „Wut-Syndrom“ bekannt ist und die sie zum Angriff auf Fremde sowie Familienmitglieder bewegt.
Riesenschnauzer


Der Riesenschnauzer ist eine der wenigen großen Hunderassen, die als aggressiv bezeichnet werden kann. Die Hunde sind sehr dominant von Natur aus und verhalten sich äußerst aggressiv gegenüber Fremden.
Pekinese


Wiederum kann die geringe Körpergröße die Aggression verursachen, dazu mögen die Hunde Fremde nicht.
► Jack Russell Terrier


Die Hunde können hartnäckig und aufbrausend sowohl mit Menschen als auch mit anderen Hunden sein, sie bellen und buddeln gerne, so dass eine sehr resolute und angemessene Ausbildung von jung auf notwendig ist.

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