Akita Inu Hunde

Die Rasse Akita Inu ist durch den japanischen Film Hachiko populär geworden. Es war eine wahre Geschichte über einen treuen Akita, der seinen neuen Besitzer morgens zum Bahnhof begleitet und dessen Heimkehrer dort jeden Abend erwartet. Der Besitzer starb plötzlich eines Tages, jedoch der Hund Hachiko wartete weiterhin Tag für Tag auf sein Herrchen.

Geschichte


Der Akita Inu ist eng mit der japanischen Geschichte verwoben und auch sein Charakter weist „japanische Züge“ wie Zurückhaltung und Stolz auf. Kaiser Hirohito selbst hat, um diese Hunderasse zu erhalten, im Juli 1931 den Akita zum Naturerbe von Japan erklärt. Die Hunderasse durfte bis 1945 nicht exportiert werden. Die Japaner verwendeten bei der Jagd immer nur ein Paar aus dem Männchen und Weibchen, weil zwei Hunde des gleichen Geschlechts gegenüber einander zu aggressiv waren und bis auf Tod miteinander kämpfen würden.

Im Zweiten Weltkrieg wurden das Fleisch von diesen Hunden als Nahrung und sein Fell für Soldatenuniformen verwendet. Das war das Schicksal aller Hunde in Japan mit Ausnahme des deutschen Schäferhundes. So wurden die während des Krieges noch verbliebenen Akitas mit deutschen Schäferhunden gekreuzt, damit sie nicht von der Armee als Fleisch- und Felllieferant eingezogen wären. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges blieben sehr wenige reinrassigen Hunde in Japan.

Die japanische Aussprache dieser Rasse ist Ah-ki-ta, während die westliche Aussprache A-kee-ta klingt. Diese Rasse ist mit zwei Gruppen vertreten. Die amerikanische Gruppe ist als Akita oder American Akita bekannt, die japanische wird unter dem Namen Japanese Akita oder Akita Inu geführt.

Verwendung
Die Hunde, von denen die heutige Rasse abstammt, wurden für die Jagd auf Bären, Hirsche, Wildschweine in Japan verwendet. Das war noch in den 1950er Jahren. Heutzutage wird die Rasse in erster Linie als Begleithund eingesetzt und nimmt an vielen Hundeausstellungen teil. Oft werden Akitas auch als Therapiehund verwendet.

Erscheinungsbild
Die Schulterhöhe der Rüden beträgt 64-70 cm, der Hündinnen 58 bis 64 cm. Das durchschnittliche Gewicht ist jeweils 32 bis 40 kg und 23 bis 30 kg. Diese Gewichts- und Schulterhöhenangaben beziehen sich auf den japanischen Akita. Der Hund hat ein Doppelfell, gestromt, weiß, sesamfarben, rehbraun oder rot, und kann auch einige graue oder schwarze Abzeichen aufweisen. Die Lebenserwartung beträgt bis zu 10 Jahren, die Wurfgröße beläuft sich im Durchschnitt auf 7 bis 8 Welpen.

Dies Rasse hat einen kräftigen Körperbau und eine schwere Knochenstruktur. Der große Kopf zeichnet sich durch eine breite Stirn mit der typischen Stirnfurche aus. Die Rute wird fest eingerollt auf dem Rücken getragen. Der Hund hat dreieckige Ohren und kleine, dunkle, dreieckige und tief liegende Augen.

Wesen


Dieser Hund erfordert ein großes Grundstück, um seiner Energie Luft zu lassen. Der Besitzer soll ausreichend Zeit für Betätigung, Hundeerziehung und Training aufbringen können. Mit dieser Rasse soll man nie in Gruppen arbeiten – entweder einzeln oder im Paar unterschiedlichen Geschlechts. Der Akita ist äußerst intolerant gegenüber anderen Hunden des gleichen Geschlechts. Dies ist auch in den Rassestandards dieses Hundes festgehalten.

Der Hund braucht eine intensive Sozialisation im frühen Alter wegen seines ausgeprägten Schutzverhaltens, weil er jeden Fremden als Eindringling betrachtet. Daher lassen Sie niemals Ihren Hund allein mit jemandem, den er nicht kennt. Er ist ein ausgezeichneter Wachhund. Außerhalb des Hofes soll der Hund an der Leine wegen seines starken Beutetriebs geführt werden.

Gesundheit
Diese Rasse ist für viele autoimmunbedingte Haut- und Bluterkrankungen, Schilddrüsenunterfunktion, Typ-1-Diabetes mellitus, Cushing-Syndrom, Morbus Addison, Hüft- und Ellbogendysplasie, Augenprobleme wie progressive Retina-Atrophie und Glaukom, Magenerweiterung, immune Empfindlichkeit gegenüber Impfstoffen, Arzneimitteln oder Anästhetika und sogar einen Anstieg des Kaliumspiegels im Blut anfällig.

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