Alapaha Blue Blood Bulldog

Eine sehr seltene Hunderasse ist der Alapaha Blue Blood Bulldog (ABBB). Dieser Hund stammt aus der Gegend des Alapaha River im Süden vom Staat Georgia, wo er auf Farmen und Plantagen verwendet wurde. Schätzungsweise bestehen heute nur noch 150 bis 200 dieser Hunde; die Rasse ist dem Aussterben nahe.

Geschichte

Diese Rasse wurde zum ersten Mal im amerikanischen Staat Georgia von der Familie Lane entwickelt. Man diskutiert immer noch darüber, ob es eine eigenständige Rasse oder einfach nur eine Bulldogge ist. Allerdings, wenn Sie die Bilder beider Rassen anschauen, ist es ganz offensichtlich, dass die Hunde sehr unterschiedlich sind. Die amerikanische Bulldogge sieht ganz anders als ein Blue Blood aus. Dieser Hund wurde als Wach- Hüte- und Jagdhund gezüchtet, daher ist er sehr agil, schnell und wachsam.

Der Stammvater all dieser ursprünglichen amerikanischen Farmer-Bulldogs ist die Englische Bulldogge, die nach Amerika aus England in den 1700er Jahren von Einwanderern mitgebracht wurde.
Es gab nur sehr wenige Anmeldungen bei der Animal Research Foundation (ARF) in den letzten zehn Jahren – nur 700 oder so. Der Fortbestand der Rasse ist das Ergebnis eines Zuchtprogramms, das von Herrn Buck Lane und nach seinem Tod von seiner Enkelin Lana Lou Lane durchgeführt wurde.

Aussehen und Pflege

Der Hund ist groß und hat einen kräftigen, muskulösen Körperbau. Die Schulterhöhe reicht bis zu 60 cm. Rüden wiegen bis zu 47 kg, Hündinnen bis zu 35 kg. Große Rüden können doppelt so schwer werden wie kleine Hündinnen. Die Augen liegen weit auseinander. Die Augenfarbe kann blau oder blau mit braun sein. Das Fell ist kurz und anliegend. Die Hunde treten in vielen verschiedenen Farbkombinationen auf, bevorzugt werden die Fellfarben Blue Merle, Brown Merle oder Red Merle. Der Schwanz und Hängeohren werden nie beschnitten. Die Lebenserwartung der Tiere liegt bei 12 bis 15 Jahre.

Als Farmhunde trieben und hüteten die Alapaha Blue Blood Bulldogs zunächst Schaf- und Rinderherden in den amerikanischen Südstaaten. Heute werden die seltenen Tiere meist als Begleithunde oder zum Schutz von Familie, Haus und Hof eingesetzt.

Der Hund haart mäßig. Gelegentliche Fellpflege wird empfohlen, um tote Haare zu entfernen. Der Hund wird alle zwei Wochen gebadet. Wenn er meistens drinnen ist und nicht viel riecht, kann die Zeitspanne zwischen zwei Bädern vergrößert werden.

Wesen

Hunde der Rasse Alapaha Blue Blood Bulldog sind in der Regel verhältnismäßig leicht zu erziehen. Dieser Hund kann bei seiner Intelligenz auch stur sein. Er ist nicht aggressiv, wird jedoch bis zum Tod kämpfen, um seinen Besitzer zu schützen. Der Hund ist ein sehr guter Begleiter, verhält sich ausgezeichnet und sehr schützend gegenüber Kindern. Es ist eine aktive Rasse, die regelmäßig ausgelastet werden soll. Der Hund fühlt sich wohl auch in Wohnungen, wenn er täglich genügend Bewegung bekommt. Ein mittelgroßes eingezäuntes Grundstück reicht für den Auslauf. Der Hund braucht tägliche lange Spaziergänge.

Gesundheit

Da es sich um eine seltene Rasse handelt, die mit anderen Rassen nicht gekreuzt wurde, ist sein Genpool recht klein. Die meist verzeichnete Erkrankung ist Entropium.

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