Allergien bei der Bulldogge

Bulldoggen sind für Allergien anfällig, die einerseits wegen ihrer genetischen Vererbung entstehen und andererseits aufgrund von Umweltveränderungen ausgelöst werden können.

Gemeinsame Allergien

Grundsätzlich betreffen fünf Arten von Allergien eine Bulldogge. Das häufigste Symptom einer Allergie ist Juckreiz. Der Hund kann unter Husten, Niesen und Keuchen aufgrund einer Atemwegsallergie leiden. Wenn der Verdauungstrakt davon betroffen ist, führt es zu Erbrechen und Durchfall.

Atopische Dermatitis


Eine Hautallergie nennt man atopische Dermatitis. Die Erkrankung tritt in der Regel aufgrund der Überempfindlichkeitsreaktion auf Hausstaubmilben, Schimmelpilze usw. auf und äußert sich in übermäßigem Lecken oder Kauen an Pfoten, Bauch oder Hinterbeinen. Die Ohren werden rot und fühlen sich heiß an. Man soll die Haut, meist an ganz bestimmten Hautpartien am Körper wie dem Kinn, dem Bereich zwischen den Zehen und unter den Achseln, am Bauch und in der Leistengegend auf Veränderungen der Hautfarbe kontrollieren. Die Hautfarbe kann rötlich-braun und in einigen Fällen auf dem Bauch rosa, tief rot oder schwarz erscheinen. Das ist ein klares Zeichen der atopischen Dermatitis.

Inhalationsallergie
Eine Inhalationsallergie kommt zustande, nachdem der Hund Allergene wie Staub, Pollen, Milben, Schimmelpilze oder einige Chemikalien inhaliert hat. Das ersieht man an dem ständigen Kratzen, Beißen und Kauen an Pfoten und dem Lecken der Haut. Am meisten jucken dem Hund Beine, Leiste, Achseln und Bauch. Die englische und französische Bulldoggen sind kleinwüchsig, daher kann ihr Bauch sehr wahrscheinlich im Freien mit Allergenen in Kontakt kommen. Diese Allergien sind auch eine Hauptursache für häufige Ohrinfektionen. Viele Bulldogge-Welpen sind für den Nickhautdrüsen-Vorfall, auch als Nickhautdrüsen-Hypertrophie, Nickhautdrüsen-Hyperplasie oder Cherry Eye bekannt, anfällig; nach der Inhalation von Allergenen oder Chemikalien sieht man im inneren Augenwinkel des Hundes ein rötliches Gebilde.

Nahrungsmittelallergie
Eine Nahrungsmittelallergie wird durch die Nahrung verursacht und äußert sich in juckender Haut, dem Kratzen und Lecken an den Ohren, Beißen an den Pfoten, dem Reiben des Gesichts gegen Teppich, Husten, Durchfall, Blähungen, Niesen, Krampfanfällen, Würgen, Ohrentzündung etc. Viele Hunde zeigen sich intolerant gegen sojahaltige Produkte, Weizen, Mais, Rindfleisch, Schweinefleisch, Huhn, Milch, Eier, Fisch, Molke, chemische Konservierungsstoffe, Zusatzstoffe, künstliche Aromastoffe und auch Zucker. Es ist sehr schwierig, den allergenen Inhaltsstoff im Futter ausfindig zu machen und es kann Wochen dauern, bis die Ursache identifiziert ist. Sprechen Sie mit dem Tierarzt über die Nahrungsmittelallergie und über in Frage kommende Allergene.

Bakterielle Allergie


Viele Bakterien bilden eine normale Flora auf der Hundehaut. Einige Bulldoggen sind zur Entwicklung einer bakteriellen Allergie genetisch vorprogrammiert, weil die Allergie eigentlich eine angeborene Neigung ist, gegen an sich harmlose Substanzen pathologisch zu reagieren. An betroffenen Hautbereichen fällt das Haar aus und die Haut ist infiziert. In diesem Fall behandelt man den Hund mit Antibiotika. Die verursachenden Bakterien sind Staphylococcus.

Kontaktallergie
Eine Kontaktallergie kann auftreten, wenn der Hund in Kontakt mit bestimmten Allergenen gekommen ist. Dazu gehören Flohhalsbänder, Gras, bestimmte Pflanzen, Hundeshampoo etc. Sie sollen die Ursache der Allergie finden und versuchen, Ihren Hund ihnen fernzuhalten.

In einigen Fällen verursachen Floh-, Nahrungsmittelallergie und andere parasitären Allergiearten gleiche Symptome. In diesem Fall ist der Hund allererstes auf Flöhe und andere Parasiten zu prüfen. Man soll auch die Ernährung des Tieres genau verfolgen, um allergene Inhaltsstoffe zu identifizieren. Jedenfalls ist der Besuch beim Tierarzt unumgänglich, um Allergene eindeutig feststellen zu können. Als Verursacher können Hausstaubmilben, Pollen und Schimmelpilzen in Frage kommen. Eine Flohallergie tritt nicht durch die bloße Anwesenheit von Flöhen auf, sondern wegen der Reaktion der Haut auf den Flohspeichel. Es sollen Floh-Behandlungen durchgeführt werden. Dafür erweisen sich entsprechende Shampoos, Seifen und Medikamente hilfreich.

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