Berner Sennenhund

Aussehen

Die Berner Sennenhunde stammen aus der Schweiz. Das sind langhaarige, dreifarbige, übermittelgroße, kräftige und bewegliche Gebrauchshunde mit stämmigen Gliedmaßen. Das lange und weiche Fell hat tiefschwarze Grundfarbe, mit sattem, braunrotem Brand an den Backen, über den Augen, an allen vier Läufen und auf der Brust. An der Stirn beginnt eine weiße symmetrische Blesse, die sich zur Schnauze hin verbreitert, aber höchstens bis an die Lefzenwinkel reichen soll. Ein weißes Brustkreuz und weiße Pfoten sind weitere Merkmale. Große dreieckige hoch angesetzte Hängeohren sind behaart. Auf der Stirn verläuft eine Furche. Sie haben eine starke und gut bemuskelte Brust, bis auf Ellenbogenhöhe reichend, breit, mit deutlicher Vorbrust. Die Schnauze ist lang und gerade.

Berner Sennenhunde sind sehr freundliche und soziale Hunde und können ausgezeichnete Begleiter für andere Tiere, die Sie haben, abgeben. Sie sind auch sehr freundlich gegenüber Kindern. Ein oder zwei Tage des gemeinsamen Spielens reichen, dass der Hund und das Kind beste Freunde werden. Die Hunde sind überhaupt nicht aggressiv und brauchen einen engen Kontakt mit ihren Menschen. Sie sind intelligent, fleißig, robust und dennoch sehr empfindlich. Obwohl sehr freundlich und gesellig, verhalten sie sich gegenüber Fremden zurückhaltend bis schüchtern und mögen in der geschützten Umgebung von vertrauten Menschen sein.

Die Berner Sennenhunde haben kaum ein Verhaltensproblem, wenn sie genug Gesellschaft und körperliche Aktivitäten in ihrem Alltag haben. Sie können Aufpasser, aber keine Wachhunde sein. Ihnen soll der Zugang ins Haus gestattet werden. Die Hunde sind gute Begleiter, man soll aber immer daran denken, dass ihre Ausdauer eher gering ist.

Offenbar waren Römer die ursprünglichen Züchter der Berner Sennenhunde, mit denen die Rasse in die Schweiz kam. Die Schweizer hatten die Qualitäten der Rasse erkannt und fingen an, die Rasse zu züchten. Sie versuchten, ihre Eigenschaften zu verbessern, indem die Hunde mit verschiedenen anderen Rassen gekreuzt wurden.

Die Lebenserwartung ist viel kleiner als die der vergleichbaren anderen Rassen; die meisten Hunde sterben an Krebs, meistens an Histiozytose, Lymphosarkom, Fibrosarkom und Osteosarkom.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.