Boxer-Husky-Hybrid

Boxer kommen in der Regel gut mit anderen Tieren aus (außer dass sie manchmal mit Artgenossen gleichen Geschlechts kämpfen können). Huskys auf der anderen Seite besitzen einen starken Beutetrieb, welcher sie alles jagen lässt, was sich bewegt und kleiner als sie ist. Also, was passiert genau, wenn ein Boxer und ein Husky eins werden? Das Ergebnis wird ein hübscher Hybrid Bosky sein, der das Wesen und Aussehen von seinen beiden Elterntieren geerbt hat. Erst mal kurz über die Elterntiere:

Sibirischer Husky

  • Gruppe: Arbeitshunde
  • Schulterhöhe: 50,5-60 cm
  • Gewicht: 15,5-28 kg
  • Lebenserwartung: 11 – 13 Jahre
  • Wesen: liebevoll, aber unabhängig, sozial und stur, freundlich, kann aggressiv sein.

Boxer

  • Gruppe: Arbeitshunde
  • Höhe: 53-63 cm
  • Gewicht: 29-36 kg
  • Lebenserwartung: 8 – 10 Jahre
  • Wesen: verspielt, treu, wachsam, kann aggressiv sein. Aber alles in allem ist der Hund sehr süß und geht gut mit Kindern um.

Über den Bosky
Wie bei jeder Mix-Rasse bleiben das Aussehen und Wesen bis zum Heranwachsen des Hundes nicht genau bekannt.

Aussehen
▶ Die Größe eines Boskys kann der von Husky oder der von Boxer entsprechen, aber in jedem Fall ist es ein ziemlich großer Hund mit einem Gewicht zwischen 15 und 34 kg.
▶ Die Ohren können in den ersten Lebensjahren hängend sein und sich mit dem Alter manchmal aufstellen. Das hängt von geerbten Genen ab.
▶ Die Schulterhöhe erreicht 50-89 cm. Ein wesentlicher Faktor, der die Größe dieser Rasse bestimmt, ist eine richtige Ernährung der Welpen, saubere Umwelt und artgerechte Pflege.

Temperament
▶ Der Hund ist sehr süß und liebevoll.
▶ Von Husky-Seite kann der Hybrid kontinuierliches Heulen vererben, wovon man ihn aber durch die richtige Erziehung abbringen kann. Andernfalls bellt er nicht viel und wird mit Ihnen buchstäblich sprechen!
▶ Der Hund kann unter Trennungsangst leiden, wenn man ihn länger allein lässt; dies bedeutet, dass er ständige Aufmerksamkeit erfordert.
▶ Es ist eine Kreuzung aus zwei hyperaktiven Rassen ist; daher soll der Hund genügend ausgelastet werden.

Pflege und Gesundheitsprobleme


▶ Man kann über Gesundheitsprobleme der Boskys nicht viel sagen; sie können sowohl stärker als auch schwächer als ihre Elterntiere sein. Gesundheits-Check Ups sollen jährlich durchgeführt werden.
▶ Tumore sind den Boxern ziemlich eigen, so achten Sie auf das gleiche bei Ihrem Bosky.

▶ Dieser Hund kann sehr hartnäckig sein und hat seinen eigenen Kopf; daher ist er für erstmalige Hundebesitzer nicht zu empfehlen. Aus diesem Grunde soll man ihn auf dem Spaziergang besser nicht von der Leine lassen.
▶ Der Hund braucht viel körperliche und geistige Anregung.
▶ Ein guter eingezäunter Garten ist für Auslauf erforderlich, denn er kann wie ein Husky für verschiedene Fluchttricks talentiert sein.
▶ Frühe Sozialisation ist ein Muss. Falls sie fehlt, kommt mit der Zeit die dominante Natur des Hundes klar zur Ausprägung.

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