Boykin Spaniel

Wie schon der Name vermuten lässt, gehören Boykin Spaniels zur Hundefamilie der Spaniels. Fast alle Besitzer dieser Rasse berichten, dass diese Hunde ein einzigartiges Wesen besitzen und leidenschaftlich jagen, was vielen anderen Jagdhunden nicht so eigen ist.

Diese Rasse wurde von Jägern von Südkalifornien intensiv gezüchtet. Die Hunde jagten in den 1900er Jahren auf wilde Truthähne im Sumpfgebiet von Wateree Fluss. Seitdem haben sich die Boykin Spaniels auch der Tauben- und Entenjagd angepasst.

Die Hunde haben einen außerordentlich scharfen Geruchssinn und sind ausgezeichnete Begleiter auf einem Jagdausflug. Als Arbeitshunde brauchen die Boykins auch eine Menge Auslastung. Ein täglicher flotter Spaziergang ist ein absolutes Muss. Wenn sie sich langweilen oder ihr Urinstinkt nicht zufriedengestellt ist, können die Hunde leicht in die Zerstörungswut verfallen. Ausreichende körperliche und geistige Belastung ist sehr wichtig, so dass die Tiere ihre Energie verbrennen und auch ihren Geist trainieren könnten.

Aussehen


Boykin Spaniels sind größer als Cocker Spaniels, haben kleinere Augen, die höher gesetzt und mit langen gewellten Haaren bedeckt sind. Die Farbe kann von leberfarben bis schokoladenbraun reichen. Sie wiegen etwa 14 kg und mehr. Der Schwanz wird auf etwa ⅓ seiner Länge kupiert, damit er nicht das geringste Geräusch im Gestrüpp verursacht und durch Schwanzwedeln nicht das Wild verscheucht.

Wesen
Diese Hunde sind intelligente und treue Begleiter. Sie sind sehr lernfähig, angenehm und gehorsam. Ihre gelben Augen suchen immer nach Liebe und Zuneigung und scheinen auch zu fragen, was von ihnen als nächstes erwartet wird.

Interessante Fakten


Hier sind einige interessante Fakten über diese Hunde:

  • Seit 1985 ist der Boykin ein offizieller ‚State Dog‘ von South Carolina.
  • In Deutschland ist diese Rasse kaum bekannt.
  • Herr Alexander L. White fand den Rüden Dumpy hinter einer Kirche im Jahre 1911. Er brachte ihn zu seinem Freund, Herrn Whit Boykin, dem Jagdfreund von White. Dieser gab ihm ein Zuhause und setzte ihn als Wasserhund ein. Diesen Dumpy kreuzte er mit der herrenlosen Hündin Singo, die er am Bahnhof in einer Tiertransportbox fand. Die Nachkommen wurden über Jahre mit anderen Rassen gekreuzt. Erst 1960 wurde das erste Zuchtbuch eröffnet. Der Boykin Spaniel wurde von Anfang an als Jagd- und Apportierhund eingesetzt. Da er kleiner als der Retriever war, löste er diesen in einigen Regionen auch als Wasserhund ab, denn aufgrund des geringeren Gewichts sorgte er im Boot für weniger Erschütterungen.
  • Die Lebenserwartung beträgt etwa 12 bis 14 Jahre.
  • Ein Wurf ist 5 bis 7 Welpen groß.
  • Die Boykin Spaniel Society wurde im Sommer 1977 gegründet, nach vielen gescheiterten Versuchen in den dreißiger Jahren.

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