Carolina Dog

Die Carolina Hunde sollen direkte Nachkommen der alten ostasiatischen Pariahunde sein, die Nordamerika zusammen mit den Amerikanischen Ureinwohnern über die Bering-Landbrücke vor 8000 Jahren erreichten. Wissenschaftler haben auch festgestellt, dass ihre Knochenstruktur der von den Tausende Jahre alten neolithischen Hundeknochen aus den alten indianischen Grabstätten ähnlich ist. Diese frei lebende Hunderasse wurde erst in den späten 1970er Jahren von Dr. I. Lehr Brisbin Jr., einem Zoologen an der Universität von Georgia, entdeckt, als er an den Ufern des Savannah River arbeitete.

Sie ähneln sehr den Dingos in Australien, die die nächsten lebenden Verwandten dieser Rasse sein könnten, daher nennt man sie auch American Dingo oder Carolina Dingo. Die Rasse wurde am 1. Januar 1995 vom United Kennel Club anerkannt. Seitdem wurden die Tiere domestiziert und als Haushunde angenommen.

Größe und Gewicht

Rüden
15 bis 20 kg
45 – 61 cm
Hündinnen
15 bis 20 kg
45 – 61 cm

Lebenserwartung
12 bis 14 Jahre

Aussehen und Wesen
In ihrem Erscheinungsbild ähneln die Hunde einem Schakal oder Wolf. Sie haben einen mittellangen geraden Rücken mit einer leicht abfallenden Kruppe wie beim Dingo und einer unverwechselbaren Taille. Die Rute sieht wie ein Angelhaken aus, unter idealen Bedingungen ist sie dünn. Die Rasse ist scheu und lebt in Rudeln.

Kopf, Augen, Ohren, Nase und Schnauze
Der Schädel ist stark und beeindruckend, mit mächtigen Kiefern, die Augen mandelförmig und meist dunkelbraun und vermitteln einen Ausdruck von Weichheit und Vorsicht. Die Ohren sind groß, stehend und sehr beweglich, die Nase ist schwarz mit großen, offenen Nüstern.

Läufe, Fell und Farbe


Sie haben mäßig kleine, gut gepolsterte Pfoten. Das Fell im Winter ist dichter als im Sommer, meist im tiefen Rotbraun mit helleren Bereichen um das Maul und an der Unterseite bis mehrfarbig in verschiedenen Farbstrukturen.

Haltung, Training und Pflege
Da die Hunde eine frei lebende Rasse sind, lieben sie die Natur, lange Wanderungen, Camping und tägliche lange Spaziergänge. Ein Haus mit einem großen eingezäunten Garten wäre ideal für sie, die Haltung in kleinen Wohnungen soll vermieden werden. Sie sind eigenständig, intelligent und rudelorientiert. Die Hunde brauchen nicht viel Pflege außer gelegentlichem Bürsten. Sie haben Gewohnheit, mit der Schnauze im Boden zu graben – natürliche Eigenschaft sollte erlaubt werden.

Gesundheitsprobleme
Die Lebenserwartung reicht bis zu 14 Jahre ohne schwere Krankheiten. Die natürlich gesunde Rasse hat keine bekannten genetischen Probleme.

Verhalten mit anderen Haustieren und Kindern
Die Hunde sind sehr freundlich und komfortabel mit anderen Haustieren, solange sie mit denen aufgewachsen sind und das Zusammensein überwacht wird. Sie neigen dazu, ältere Hunde als Alphahund anzusehen, und können ihnen unterwürfig sein. Sie genießen die Aufmerksamkeit von Kindern und können sehr lieb zu ihnen sein. Bei der richtigen Sozialisation werden sie treue Begleiter.

Diese Rasse ist ein unkonventionelles Haustier und erfordert ein liebevolles Zuhause mit einer aktiven Familie. Solange sie geistig und körperlich angeregt und ausgelastet werden, bleiben sie einwandfreie Haustiere.

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