Chow Chow

Chow Chow (chinesisch sōngshīquǎn, übersetzt aufgeplusterter Löwenhund) ist eine Hunderasse aus China.

Geschichte
Der genaue Ursprung dieser Rasse ist nicht bekannt, jedenfalls ist sie eine der ältesten in der Welt. Jüngere Forschungen haben ergeben, dass diese Rasse auch zu einer der ersten vom Wolf abstammenden gezählt werden kann. Manche Überlieferungen zeigen, dass diese Hunde mongolische Armeen begleiteten, die nach China und Europa im 12. Jahrhundert einfielen.

Auch wenn man glaubt, dass der Chow Chow anfänglich als Jagdhund gezüchtet wurde, beweisen die in China gefundenen Abbildungen seine vielseitige Verwendung: er hütete Herden, zog Karren und bewachte Gut und Haben. Der Hund bekam seinen Namen auf sehr amüsante Art und Weise. Als er nach Europa in Kisten verschifft wurde, waren sie in Pidginenglisch mit Chow Chow gekennzeichnet.

Aussehen


Dieser Hund hat einen stabilen Körperbau, jedoch ohne jeglichen Schein der Korpulenz. Er hat ein quadratisches Profil und einen breiten Schädel, der von kleinen an der Spitze abgerundeten Ohren gekrönt ist. Das Fell kann entweder rau oder glatt sein, ist aber jedenfalls sowohl dick als auch sehr dicht. Ein Merkmal des Hundes ist ein besonders dicker Fellkragen um den Hals. Die Fellfarben können entweder rot oder schwarz, seltener zimt- und cremefarben sein. Das Fell muss einfarbig sein; buntes Fell ist unzulässig. Das besondere Kennzeichen des Chows sind die blauen Lefzen, Zunge und der Gaumen.

Wesen
Der Chow-Chow ist ein reservierter, ruhiger Hund, doch trotzdem ein sehr guter Wächter. Er zeigt unbestechliche Treue gegenüber seinem Besitzer. Der Hund kennt seinen Platz in der Familie, ist an sie sehr gebunden, weiß, was ihr genau gehört, beschützt die Familie sowie ihr Eigentum. Gegenüber Fremden ist er misstrauisch.

Der Besitzer soll durchsetzungsfähig, im Grunde genommen ein Alpha-Hund im Haus sein. Dies liegt daran, dass dieser Hund sehr eigenständig ist und die Rangordnung des Besitzers im „Rudel“ aufgrund dessen Verhaltens einschätzt. Vorsicht ist geboten, wenn man mehrere Chows zusammen hat. Zwischen ihnen können Kämpfe ausbrechen, weil sie zur Dominanz und strenger sozialer Ordnung neigen.

Trotz dieser Probleme liebt der Hund die Familie und ist seinem Herrchen treu ergeben. Ein Fremder ist nicht willkommen und wird auch nicht akzeptiert. Manche Leute beschreiben dieses Verhalten als „katzenähnlich“.

Gesundheit


Das ist keine aktive Rasse. Sie kann in einer Wohnung ohne weiteres leben, das heißt, mit der Option eines täglichen Auslaufs. Obwohl nicht so aktiv, braucht der Hund täglich Spiele und geistige Anregung, um glücklich und zufrieden zu bleiben.

Diese Rasse hält den Rekord in der Erkrankungsrate an Ellbogendysplasie. Sie ist auch für Hüftdysplasie, Schilddrüsenerkrankungen und Augenprobleme anfällig. Aufgrund der eventuellen vielfältigen gesundheitlichen Probleme sollte man einen Chow- Chow nur bei einem guten Züchter kaufen.

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