Clumber Spaniel – Hund der Könige und Königinnen

Geschichte
Es wird angenommen, dass Clumber Spaniels in Frankreich entstanden waren und im Zwinger des Duc de Noailles gehalten wurden. Während der Französisch Revolution übergab ihr Besitzer alle seine wertvollen Hunde dem Herzog von Newcastle, der im Clumber Park in Nottinghamshire lebte. Eine andere Theorie besagt, dass diese Rasse in Großbritannien entwickelt wurde und stammt möglicherweise von anderen Hunden – älteren Spaniel-Rassen und sogar Bernhardinern.

Der Herzog von Newcastle Heger, William Mansell ist derjenige, der wirklich die Rasse entwickelt und verbessert hatte. Prinz Albert, der Prinzgemahl von Queen Victoria, sein Sohn König Edward VII und sogar Queen Victoria selbst förderten die Entwicklung dieser Rasse.

Aussehen


Der Clumber Spaniel ist gut ausgewogen, starkknochig, lebhaft, mit einem nachdenklichen Gesichtsausdruck. Seine Schulterhöhe beträgt 43-51 cm. Rüden wiegen 29,5–34 kg, Hündinnen 25–29,5 kg. Dieser Hund hat eine Menge Ausdauer und Kraft. Das Haar ist üppig, dicht, seidig und glatt, einfarbig weiß am Rumpf, mit zitronefarbenen Abzeichen an dem Bauch, den Läufen und Ohren.

Wesen
Dieser Hund liebt an allem zu knabbern. Daher soll er viel Kauspielzeuge haben, sonst wird es andere Dinge wie Schuhe und Möbel treffen. Der Hund sabbert, schnarcht und keucht, woran man sich gewöhnen soll. Er ist unerschütterlich, großmütig, hochintelligent, liebevoll, zuverlässig und treu, im Vergleich zu anderen Spaniels zurückhaltender gegenüber Fremden. Er mag jederzeit im Maul etwas tragen. Sein Spürsinn ist hervorragend.

Gesundheit und Pflege


Das lange Haarkleid soll oft gebürstet, ab und zu getrimmt und auch professionell geschnitten werden. Die Ohren sind sauber zu halten. Der Hund ist ein wahrer Sofa-Freund, was zu Gewichtsproblemen führt. Viel Bewegung und eine sorgfältig beobachtete Ernährung sind ein Muss.

Aufgrund der großen Knochenstruktur kann diese Rasse unter temporärer Lahmheit zwischen 6 bis 12 Lebensmonaten leiden. Sie ist für Probleme mit den Analdrüsen und für Hitzeempfindlichkeit anfällig. Wenn man ihn ohne eine schattige Zuflucht draußen längere Zeit lässt, kann es zu der Austrocknung und sogar einem Hitzschlag führen. Die Rasse wird öfters auch von der Anästhetika-Überempfindlichkeit betroffen. Die häufigsten Gesundheitsprobleme sind Entropium oder Ektropium, Hüftdysplasie und Bandscheibenvorfall.

Der Pflegeaufwand kann als überdurchschnittlich eingeschätzt werden, aber es ist ein ausgesprochen gutes Haustier. Seine liebevolle und loyale Art kompensiert die zusätzliche Pflege, die der Hund braucht.

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