Collie

Geschichte
Der Collie wurde in Schottland zum Treiben der Viehherde gezüchtet. Er war ein Liebling der Königin Victoria Anfang des 19. Jahrhunderts und wurde fast hundert Jahre später 1885 vom AKC als Hunderasse registriert.

Professionelle Züchter übernahmen diese Rasse und verwandelten sie in etwas, das wenig Ähnlichkeit mit dem ursprünglichen Hund hatte. Sie kreuzten, z. B. den Collie mit dem Barsoi, um einen eleganten Kopf zu bekommen, und experimentierten im Laufe der Jahre viel mit dem Aussehen und den Charaktereigenschaften des Hundes. Der ursprüngliche Collie war größer, hatte weniger Behaarung und war eine kühnere Rasse als die von heute. Trotz alledem ist der heutige Collie ein intelligenter, ausgeglichener Hund.

Aussehen


Diese Rasse wiegt 22-32 kg. Das Fell kann kurz oder lang sein, die Rute ist mäßig lang, aber mindestens bis zum Sprunggelenk, gut behaart, tief angesetzt und wird nie über dem Rücken getragen. Die Fellfarbe variiert je nach Art der Collie-Rasse, aber die Grundfarben sind schwarz, rot, schwarz und braun, rot und lohfarben oder zobel.

Das Fell soll je nach Beschaffenheit einmal oder zweimal wöchentlich, vielleicht auch noch mehr beim Fellwechsel gebürstet werden, der zwei Mal pro Jahr geschieht. Weil der Hund stark im Laufe des Jahres haart, ist er nicht für Menschen mit Allergien zu empfehlen. Es können zwei verschiedene Arten von Fell sein: ein raues (mit langen Haaren) und glattes Fell (mit kurzen Haaren). Die Pflege richtet sich je nach Rasse.

Wesen
Dieser Hund gibt ein ausgezeichnetes Haustier für die ganze Familie ab. Diese Rasse neigt alle zu mögen, egal, wer das ist: Haustiere, Fremde und vor allem Kinder. Die Collies sind sensible Hunde und zeigen anderen gegenüber viel Zuneigung, wie auch viel davon vor allem von ihren Besitzern erhalten wollen. Sie lieben es, an Aktivitäten der Familie teilzunehmen. Das ist eine sehr aktive Rasse, die dauernd Aktivität und geistige Stimulation erfordert, sonst langweilt sie sich. Vier Unterrassen von Collies besetzen Top 16 in der Liste von Stanley Corens „Die Intelligenz der Hunde“ mit dem Border Collie an der Spitze. Das bedeutet, dass sie alle in der Ausbildung von Gehorsam hoch eingestuft sind.

Diese Rasse ist für erstmalige Hundebesitzer geeignet. Der Hund braucht viel Sozialisation im frühen Alter, damit der Welpe nicht ängstlich aufwächst, was durchaus wegen der sensiblen Natur des Hundes sein könnte. Die Ausbildung sollte am besten auf der Vertrauensbasis erfolgen. Ein guter Wachhund verkündet immer mit dem Bellen die Ankunft eines Besuchers. Eine ruhige Umgebung ist ihm lieber; ihn stört die Spannung und viel Lärm.

Gesundheit


Diese Rasse können verschiedene gesundheitliche Probleme betreffen. Ein eventuell auftretendes genetisches Defekt verursacht die Empfindlichkeit auf bestimmte Medikamente wie Ivermecitin, einige Antibiotika, Opioide und Steroide, insgesamt auf über hundert Medikamente. Die zyklische Neutropenie, auch als Gray-Collie-Syndrom bekannt, ist ebenfalls eine rassenspezifische Erkrankung. Die betroffenen Welpen leben nicht länger als sechs Monate.

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