Coonhound

Vor 1945 wurden der Coonhound und der Treeing Walker Hound auch als amerikanische Englisch Coonhounds bezeichnet. Nach 1945 wurde beschlossen, alle drei als einzelne Rassen zu betrachten. Ein Coonhound ist im Grunde eine Art von Windhund; sein Name beruht auf seiner Fähigkeit, durch seinen ausgeprägten Geruchssinn auf Waschbären ((von engl. Raccoon oder kurz Coon für Waschbär) ) zu jagen. Diese Hunde wurden in der Vergangenheit zur Jagd auf Hirsche, Wildschweine, Luchse, Waschbären und Bären verwendet. Einige von ihnen brachten die Europäer in die USA irgendwo im 17. oder 18. Jahrhundert mit, wo sie als „Virginia Hounds“ vor ihrer Umbenennung in 1905 vom United Kennel Club (UKC) bezeichnet wurden.

Die Rasse ist für guten Spürsinn, Intelligenz, Ausdauer und Geschwindigkeit bekannt und gehört zu sechs anerkannten Coonhound-Rassen. Man zählt sie zu sehr guten Familien-, jedoch mittelmäßigen Wachhunden, weil sie besonders freundlich mit Fremden umgeht, solange diese keinen Schaden dem Vierbeiner oder seinem Besitzer zufügen. Für Kinder sind sie ausgezeichnete Begleiter und Spielkameraden.

Erscheinungsbild


Ein Rüde ist etwa 18 – 30 kg schwer und 56 bis 69 cm am Widerrist hoch, eine Hündin hat einen etwas kürzeren Köper und eine Widerristhöhe ca. 53 bis 64 cm. Die Lebenserwartung beträgt etwa 12 Jahre.

Das Fell ist rau, kurz oder mittellang, wetterbeständig und schützt den Hund von extremen Temperaturschwankungen. Die Fellfarbe kommt in zahlreichen Kombinationen vor: schwarz-lohfarben mit weißen Abzeichen, blau mit weißen Abzeichen, dreifarbig mit roten und weißen oder schwarzen und weißen Markierungen. Alle reinrassigen amerikanischen Coonhounds haben noch andere nicht oben angegeben Farbmuster. Das Fell erfordert nicht eine professionelle Pflege jeglicher Art, aber soll regelmäßig gebürstet werden. Coonhounds haaren viel, so viel, dass Sie die Haare im ganzen Haus finden werden.

Wesen
Coonhounds lieben überall nach Gerüchen zu suchen und sie zu verfolgen. Die sehr liebevollen, treuen und freundlichen Hunde und Kinder genießen Gesellschaft voneinander. Auf freien Flächen empfiehlt sich den Hund anzuleinen, sonst könnte er durchaus weglaufen.

Neben Aufspürfähigkeiten vererben diese Hunde die Eigenschaft zu heulen. Ihr Heulen ist lang und ohrenbetäubend, vor allem während eines Spiels oder als Signal über einen Fremden an der Tür. Obwohl es eine aktive Rasse, liebt dieser Hund sich irgendwo im Haus bequem zu quetschen; eine alte Couch oder einen Stapel von weichen Lappen verwandelt der Hund in sein Nest. Die Coonhounds mögen an allem zu knabbern.

Ernährung und Bewegung


Die amerikanischen Coonhounds sind sehr energisch, und um ihr Energieniveau aufrechtzuerhalten, ist eine richtige Ernährung notwendig. Konzentrieren Sie sich in der Ernährung des Hundes auf Fleisch einschließlich Truthahn, Rind, Lamm. Gemüse und Früchte sollen ab und zu auch dabei sein. Ein gelegentliches Ei oder ein Joghurt werden dem Vierbeiner auch guttun.

Diese Hunde erfordern lange, flotte Spaziergänge und sollen an der Leine geführt werden. Der Hundebesitzer soll immer den Hund führen, und nicht umgekehrt. Dies liegt daran, dass Coonhounds  Rudeltiere sind und brauchen einen Führer, dem sie folgen können.

Gesundheitsprobleme
Das am häufigsten auftretende Gesundheitsproblem ist Hüftdysplasie. Zu einigen anderen gehören Ohr-Infektionen, progressive Retina-Atrophie und Polyradikuloneuritis. Alle sechs Monate soll der Hund vom Tierarzt untersucht werden. Die hängenden Ohren sind auf Infektionen jeglicher Art zu prüfen.

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