Das Erbrechen beim Hund auslösen

Wenn der Tierbesitzer bei seinem Hund das Erbrechen auslösen will, hat er eine ernsthafte Besorgnis über die Gesundheit seines Haustieres. Nehmen wir ein Beispiel: es hat keinen Sinn das Erbrechen auszulösen, wenn das Tier eine gefährliche Substanz vor mehr als 2-3 Stunden geschluckt hat. Um auf der sicheren Seite zu sein rufen Sie den Tierarzt an und lassen sich von ihm beraten. Wenn der Tierarzt dies zu tun rät, nur dann können Sie das Erbrechen auslösen. Informieren Sie sich über Gründe und Tipps, in welchem Fall diese Methode anzuwenden wäre.

Gründe für das Auslösen des Erbrechens

Wenn ein Hund erbricht, kann es ein gesundheitliches Problem auf sich haben, insbesondere ein Magen-Darm-Problem. Einige Situationen erfordern, bei dem Hund das Erbrechen auszulösen, um die Verschlechterung seines Gesundheitszustandes zu vermeiden. Zum Beispiel hat Ihr Haustier etwas aufgenommen, was giftig ist. In einem solchen Fall ist die erste Sache, die Sie versuchen können, bei ihm das Erbrechen auslösen, damit das Gift den Magen oder Dünndarm nicht erreicht.

Verschiedene Methoden

Das Erbrechen sollte innerhalb von 2 Stunden nach der Aufnahme einer toxischen Substanz ausgelöst werden. Das Erbrechen dürft Ihr auch nur auslösen, wenn der Hund bei Bewusstsein ist, keine Krämpfe zeigt, keine Schwierigkeiten beim Atmen hat und schlucken kann. Diese Methode anzuwenden ist auch nicht ratsam, wenn der Hund eine ätzende Substanz, saure Lösung oder einen spitzen Gegenstand verschluckt hat, denn sie wird den Zustand des Haustieres nur verschlechtern. Im Folgenden sind einige der sicheren Wege beschrieben, wie das Erbrechen bei Hunden auszulösen.

Verdünnte Wasserstoffperoxid-Lösung
Eine verdünnte Wasserstoffperoxid-Lösung (3 Prozent) dem Hund zu geben ist die am häufigsten praktizierte Methode zum Auslösen des Erbrechens. Etwa 3 ml der Lösung kann pro 9 kg Körpergewicht verabreicht werden. Es ist offensichtlich, dass der Hund nur ungern die Wasserstoffperoxidlösung trinken wird. Daher können Sie eine Spritze (ohne Nadel) verwenden, um die Lösung in den Mund zu spritzen. Wenn der Hund nach 10-15 Minuten nicht erbricht, können Sie ihm eine weitere Dosis von verdünnter Wasserstoffperoxidlösung geben.

Ipecacuanha-Sirup
Wenn Sie Ipecacuanha zu Hause haben, können Sie zwei Teelöffel Sirup pro 9 kg Körpergewicht geben. Normalerweise beginnt der Hund nach ca. 10-15 Minuten zu erbrechen. Wenn dies nicht der Fall ist, können Sie eine weitere gleiche Dosis geben und noch 10 Minuten abwarten. Wenn es auch nach der Verabreichung der zweiten Dosis nicht zum Erbrechen kommt, ist es ratsam, den Tierarzt zu konsultieren.

Kochsalz
Kochsalz zu verfüttern ist eine weitere einfache Möglichkeit, das Erbrechen bei Hunden auszulösen. Sie können auf die Zunge des Hundes etwa ½ bis 1 Teelöffel Kochsalz legen. Wenn der Hund das Salz geschluckt hat, wird es automatisch das Erbrechen auslösen.

Das zur richtigen Zeit ausgelöste Erbrechen hilft etwa 40 bis 50 Prozent der giftigen Substanz erfolgreich zu entfernen. Auch wenn der Hund das giftige Material erbrochen hat, soll er so früh wie möglich zu einem Tierarzt gebracht werden. Der Tierarzt kann Aktivkohle verschreiben oder den Magen zur Entfernung der restlichen Gifte auspumpen.

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