Dermatitis bei Hunden

Die Hundehaltung unter unhygienischen Bedingungen ist die häufigste Ursache für Hautinfektionen bei Hunden. Dermatitis kann durch bakterielle oder Pilzinfektion sowie einige Allergien verursacht werden. Manche an dieser Krankheit leidenden Hunde hatten schon endokrine und metabolische Erkrankungen sowie verschiedene Ernährungsmängel. Diese Beschwerde kann auch das Ergebnis einer Reaktion auf manche Medikamente oder giftige Substanzen sein. In einigen Fällen kann ein Sonnenbrand oder Krebs Kribbeln und Juckreiz hervorrufen.

Atopische Dermatitis
Die atopische Dermatitis der Hunde ist eine häufige, allergisch bedingte Hauterkrankung, die durch intensiven Juckreiz gekennzeichnet ist. Sie gehört zu den häufigsten Arten von Dermatitis. Hunde unter fünf Lebensjahren sind üblicherweise für sie anfällig. Die Krankheit wird ebenfalls durch allergische Reaktionen auf verschiedene toxische Substanzen in der Umwelt verursacht. Dermatitis auf Pfoten wird auch durch atopische Hautinfektionen ausgelöst.

Kontaktdermatitis
Wie der Name besagt, entsteht die Krankheit nach einem körperlichen Kontakt mit manchen Stoffen wie zum Beispiel verschiedenen Arten von Salzen und Säuren oder verschiedenen Substanzen, die aggressive Chemikalien wie Bleichmittel, Düngemittel etc. enthalten. Diese Substanzen verursachen Juckreiz, Rötung und Hautinfektionen bei Hunden.

Seborrhoisches Ekzem
Diese Hauterkrankung bezeichnet man auch als Seborrhoische Dermatitis oder Morbus Unna. Sie betrifft Gesicht, Hals, den Bereich hinter den Ohren und die Kopfhaut der Hunde. Der betroffene Teil wird fettig, die Krankheit wird mit Hautrötung, Juckreiz, Schwellungen und Haarausfall begleitet. Es ist eine Hefeinfektion, die durch bestimmte Nahrungssmittel verursacht wird, wenn der Hund allergisch ist.

Akute feuchte Dermatitis
Die Krankheit äußert sich durch rote, feuchte und schmerzhafte Flecken auf der Haut. Üblicherweise tritt sie auf, wenn der Hund sich wegen der Flöhe, Insektenstiche etc. übermäßig kratzt. Bakterien, die in den Körper durch kleine Wunden und Kratzer gelangt sind, verursachen die bakterielle Infektion.

Neben diesen Arten von Dermatitis bestehen noch verschiedene andere Hauterkrankungen wie Flohallergiedermatitis, Pyotraumatische Dermatitis und allerlei Räude-, Pilz- und hormonelle Hautkrankheiten.

Symptome

Hunde leiden an Hautinfektionen öfter in den Sommertagen. Besonders oft sind die Hunde mit Hautproblemen bei heißem Wetter konfrontiert. Jede Art von Hunde-Dermatitiden hat verschiedene Anzeichen und Symptome und nur wenige treffen auf alle Typen der Dermatitis zu. Ein Hund wird an dem betroffenen Körperteil kratzen oder ihn gegen Boden oder Wand reiben. Dies verschafft dem Tier einige Erleichterung beim Kribbeln und Juckreiz. Macht dies Ihr Hund, besuchen Sie sofort einen Tierarzt, der die Ursache klären und entsprechende Medikamente verschreiben wird. Weitere Symptome sind Hautrötung und Schwellungen. Fast alle Arten von dieser Erkrankung kennzeichnen sich durch Hautrötungen, Schwellungen und Juckreiz. Manchmal lecken Hunde die juckenden Hautbereiche. Ein weiteres Symptom kann ein fauler Geruch sein. Viele Hauterkrankungen werden mit bestimmten Gerüchen begleitet, die in der Regel unangenehm sind. Wenn Ihr Hund stark behaart ist, dann ist es schwierig, das Problem zu lokalisieren. In solchen Fällen wird der Geruch helfen, es zu erkennen.

Die Behandlung dieser Erkrankung ist einfach, wenn die zugrunde liegende Ursache beseitigt ist und der Hund richtig gepflegt wird. Sie sollten den Lebensstil und die Ernährungsgewohnheiten Ihres Hundes mit einem Tierarzt besprechen. Dies wird helfen, die Krankheit zu diagnostizieren und entsprechende Medikamente und Injektionen zu verschreiben.

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