Deutsch Kurzhaar

Geschichte

Der Deutsch Kurzhaar  ist ein Nachkomme des alten spanischen Pointers, der in den 1600er Jahren nach Deutschland gebracht wurde. Es ist nicht genau bekannt, wie viele verschiedene Rassen bei der Züchtung verkreuzt wurden. Doch jedenfalls waren der Schweißhund und der Foxhound dabei. Angenommen wird auch, dass auch einige Französische Hunde, Hunde aus Skandinavien, verschiedene deutsche Jagdhunde und ein Vorstehhund aus Italien eingekreuzt wurden. Am Anfang war die Zucht mehr auf die Jagdeigenschaften vom Hund als sein Aussehen ausgerichtet. Ein Zuchtbuch für die Rasse war um 1870 angelegt.

Aussehen

Dieser Hund hat einen schönen schlanken Körper mit muskulöser, starker Hinterhand, so dass der Hund schnell laufen kann. Die Ohren sind weich und hängend, der Kiefer stark, die Nase groß und breit. Die Augen sollten dunkelbraun sein, die gelben sind in der Regel nicht zugelassen. Der Schwanz ist meistens kupiert. Die Pfoten weisen Schwimmhäute auf.

Das Fell ist dick und grob strukturiert, wasserdicht und schützt sicher den Hund vor Kälte im Winter. Die Farben können rot, schokoladenbraun, creme, liver und weiß, liver getupft oder gescheckt, rotschimmel oder weiß getupft oder gescheckt sein.

Wesen

Der Hund ist mit Kindern sehr umgänglich, alle Anzeichen von Aggression sind der Rasse nicht eigen. Ängstlichkeit, Unterwürfigkeit und Unnahbarkeit werden als unerwünschte Eigenschaften angesehen. Das ist eine perfekte Rasse für aktive Familien. Sie kann in fast jeder Art von Jagd und anderen Aktivitäten verwendet werden, die Energie und Ausdauer erfordern.

Diese Rasse verträgt sich gut mit anderen Hunden, auch mit anderen Tieren wie Katzen, Tauben, außer der ganz kleinen, die als Beute betrachtet werden. Sie ist in der Regel gegenüber anderen Hunden des gleichen Geschlechts zurückhaltend. Der Besitzer bzw. die Bezugspersonen sollen aktiv sein und den Hund in verschiedene Aktivitäten einschließlich Training einbeziehen. Sich selbst überlassen kann der Deutsch Kurzhaar zerstörerisch werden. Außerdem braucht er eine Menge menschliche Interaktion und soll daher nicht in einem Zwinger gehalten oder lange Zeit allein gelassen werden.

Gesundheit und Pflege

Diese Rasse ist für gesundheitliche Probleme wie Hüftdysplasie, Hermaphroditismus, Epilepsie, Lymphödem, OCD, Entropium, Mastzelltumoren und Magendrehung anfällig. Die Lebenserwartung beträgt 12 bis 15 Jahre.

An regelmäßiger Pflege benötigt der Hund nur das Zähneputzen mit einer harten Zahnbürste. Gebadet wird bei Bedarf. Das Fell kann mit einem Hand- oder Ledertuch abgewischt werden, um ein glänzendes Aussehen zu bekommen. Wenn der Hund von draußen mit nassem Fell ins Haus kommt, muss es gründlich getrocknet werden, um die Erkältung zu verhindern. Außerdem sollen die Ohren und Pfoten sauber und trocken gehalten werden.

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