Einen Pitbull stubenrein bekommen

Pitbulls haben es aus unbekannten Gründen geschafft, von sich selbst ein aggressives, schlecht soziales Bild zu erzeugen. Das ist eigentlich ganz Gegenteil von der Wahrheit. Pitbulls sind meistens gut erzogene Hunde, sehr liebenswert und umgänglich mit Kindern. Trainieren Sie diesen Hund gut und Sie werden einen intelligenten und verständnisvollen Begleiter an Ihrer Seite bekommen. Es ist wichtig, den Pitbull von Anfang an zu sozialisieren. Dies wird ihm helfen, sich freundlich und weniger aggressiv gegenüber Fremden und Haustieren zu verhalten. Die richtige Erziehung wird das Temperament eines Pitbulls positiv prägen.

Als wir einen jungen Welpen nach Hause gebracht haben, ist er verunsichert, schaut sich ängstlich um und weiß einfach nicht, was er mit einer neuen Umgebung anfangen soll. Er wird mit Liebe überschüttet, besonders wenn die Familie Kinder hat, und genießt die Aufmerksamkeit zwar, aber die Regeln des Hauses erscheinen ihm verwirrt und unverständlich. Wie jedes menschliche Kind hat der kleine Vierbeiner auch Probleme, Blase und Darm zu kontrollieren. Aus diesem Grund ist die Stubenreinheit das Allererste, was dem Welpen beizubringen ist.

Den Pitbull-Welpen stubenrein bekommen


Ein Welpe wird sich natürlich überall im Haus lösen wollen und es für selbstverständlich halten. Deswegen soll man ihm in sehr geduldiger und sanfter Art und Weise von dieser Selbstverständlichkeit schrittweise abzubringen. Schimpfworte und gar Klapse werden keinen Deut weiterhelfen. Betrachten Sie Ihren Welpen als ein menschliches Kind, welches halt erzogen werden soll. Konsequenz, Ausdauer und Geduld sind drei goldene Schlüssel, die die Tür zur Stubenreinheit aufschließen werden.

Bringen Sie den Welpen nach Möglichkeit sofort nach jedem Aufwachen, jedem Fressen und Spielen sowie vor dem Schlafengehen nach draußen auf die genaue Stelle, wo er seine Notdurft schon mal verrichtet hat. Dabei können Sie ihn zum Geschäftchen und auch währenddessen mit einem Stichwort wie beispielsweise „Gassi“ ermuntern. Dies wird dem Kleinen helfen, das Wort mit seiner Aktion zu verkoppeln. Wenn sich der Welpe auffällig im Kreis dreht und am Boden herumschnüffelt, dann muss er mal. Ist es jedoch in der Wohnung passiert, weisen Sie ihn mit einem scharfen „Pfui“ oder „Nein“ darauf hin, dass das unerwünscht ist und tragen Sie ihn sofort hinaus. Tadeln tut man unmittelbar nach dem Missgeschick, später wird der Welpe die Rüge seinem Fehlverhalten zeitlich nicht zuordnen können.

Ein Welpe besitzt eine kleine Blase mit kleinem Fassungsvermögen und muss sie alle paar Stunden am Tag leeren, so soll man sich diesen Zeitplan im Kopf behalten. Wenn Sie ihn nach draußen gebracht haben und der Kleine denkt aber gar und ganz nicht daran, warten Sie etwa 15 bis 20 Minuten lang. Hat er nun endlich sein Geschäft erledigt, loben Sie ihn überschwänglich, belohnen mit einem Leckerli, kurzum geben Sie ihm zu verstehen, dass Sie über sein Verhalten höchst zufrieden sind. Positive Verstärkung wird in der Erziehung nur noch helfen. Bringen Sie den Welpen ins Haus und stellen sicher, er in einem begrenzten Bereich wie in der Nähe der Küche, des Wohnzimmer oder anderswo verbleibt, der maximal frequentiert wird. So wird sich der Welpe nicht einsam fühlen.

Wie lange dauert es, einen Welpen stubenrein zu bekommen?
Die Stubenreinheit-Erziehung nimmt von einem bis zu drei Monaten in Anspruch. Je Sie konsequenter dabei vorgehen, desto schneller wird Ihr Welpe lernen. Unter drei Lebensmonaten muss er etwa alle zwei Stunden auf die Toilette, von drei bis vier Monaten ca. alle drei Stunden, von fünf bis sechs ungefähr alle vier Stunden. Man soll den Kleinen für versehentliche Missgeschicke nicht bestrafen, z. B. im Badezimmer einsperren oder ihn ignorieren. Wenn Ihr Welpe ca. 5 Wochen kein einziges Malheur gehabt hat, ist die Stubenreinheit erlangt.

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