Einen Pitbull Terrier-Welpen halten und erziehen

Im Gegensatz zu der geläufigen Vorstellung über Pitbulls als eine aggressive Rasse sind diese Hunde eigentlich sehr sozial. Sie lieben Menschen und sind immer bestrebt, ihrem Besitzer zu gefallen. Nicht nur ein Pitbull, sondern jedes Tier wird sich bei schlechter Behandlung aggressiv verhalten und schwer kontrollieren lassen. Die Pitbulls waren in Verruf geraten, ohne dafür wirklich etwas großangelegtes und grausames vollführt zu haben. Vor nicht langer Zeit dienten sie im Krieg. So war Pitbull Terrier Stubby der einzige Hund, dem jemals der Rang eines Seargeants verliehen wurde. Er warnte vor Gas-Angriffen und Artilleriegeschossen, fand verwundete Soldaten auf dem Schlachtfeld und ertappte sogar einmal einen Spion. Bevor man die Rasse als Haustiere zu benutzen anfing, hüteten die Hunde Büffelherden. Jahre der selektiven Züchtung für solche Aufgaben machten sie mehr aggressiv als viele andere Rassen. Jedoch ist jedes ausschreitende Verhalten des Tieres viel eher auf einen konkreten Hundebesitzer als generell auf den aggressiven Charakter der Rasse zurückzuführen. Richtig trainierte Pitbulls können das Leben jeder Familie bereichern.

Wahl eines Pitbull-Welpen und seine Haltung

Wahl eines Pitbull-Züchters
Diese Hunde sind sehr intelligent und beweglich. Die Erziehung soll in einem frühen Alter beginnen. Sehen Sie immer zu, dass Sie Ihren Pitbull von einem guten Züchter bekommen. Wenn es ein älterer Welpe werden muss, dann ist ein gewissenhafter Züchter um so wichtiger, denn er sorgt sich in den ersten Lebensphasen der Welpen nicht nur für ihre Gesundheit und Pflege, sondern auch für die Ansätze der Grunderziehung.

Den Welpen in seinem neuen Heim gut unterbringen
Ist nun der Welpe bei Ihnen eingezogen, soll man ihn als erstes bequem unterbringen. Eine Hundekiste oder ein Hundekorb oder ein Hundebett mit einer Decke und einer geeigneter Unterlage wird in einem ruhigen aber gut übersehbaren Raum aufgestellt, wo sich der Welpe mit der neuen Umgebung vertraut zu machen beginnt. Die Fütterung erfolgt zu geregelten Zeiten. All diese routinemäßigen Sachen prägt sich der Kleine allmählich ein und sie dienen als Basis für die zukünftige Ausbildung.

Seien Sie durchsetzungsfähig und konsequent
Pitbulls sind sehr loyal und würden alles tun, um ihrem Besitzer zu gefallen. Der Besitzer muss effizient und weise bei der Erziehung vorgehen. Erstens soll er mit dem Hund ganz normal reden und ihm klare Befehle geben, die durch die Verwendung der Zeichensprache zu unterstützen sind. Eine Übungseinheit soll ruhig und durchgehend konsequent durchgeführt werden. Hat der Welpe was Falsches gemacht, lassen Sie den Hund gleich wissen, dass Sie mit seinem Fehler nicht zufrieden sind. Auf der andren Seite wird positive Verstärkung den Lernprozess bedeutend erleichtern. Im Umgang mit dem Vierbeiner ändern Sie Ihr Verhalten nicht zu häufig oder abrupt. Das Training soll jeden Tag an der gleichen Stelle abgehalten werden.

Trainingstipps
Denken Sie immer daran, dass Sie einen Hund und nicht einen Menschen erziehen. Seien Sie darauf gefasst, dass er wieder und wieder Fehler machen würde. Während der Ausbildung ist viel Geduld angesagt. Obwohl Pitbulls schnell lernen, kann sich die Ausbildung ziemlich langwierig erweisen. Eine Menge positive Verstärkung soll Ihr vierbeiniger Freund auch erleben dürfen. Wenn er ein Kommando nicht sofort verstanden oder nicht gleich gehorcht hat, soll man ihn nicht gleich anbrüllen. Eventuell kann er darauf ebenfalls mit unerwünschtem Verhalten reagieren. Natürlich sollen Sie sich von Anfang an als Chef positionieren. Früh genug hat der Welpe die Grundkommandos zu beherrschen. Das wird Ihnen und dem Hund eine bessere Kommunikation ermöglichen. Die richtige Sozialisierung ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Laden Sie Ihre Freunde und ihre Kinder zu sich ein und lassen Sie den Welpen mit ihnen Kontakte knüpfen. Wenn diese Phase gut durchgelaufen ist, können Sie auf Ihren Pitbull stolz stolz.

Pitbull als Schutzhund

Viele Menschen wollen einen Pitbull nicht nur als einen Wach-, sondern vielmehr als Schutzhund haben. Ja, er eignet sich als solcher, sofern er unter Kontrolle bleibt. Die Ausbildung zum Schutzhund soll nur von Fachleuten betrieben werden. Außerdem gehört diese Rasse zu Listenhunden und darf nicht als Schutzhund trainiert werden. Kein Tier darf auf einen Menschen oder ein Tier abgerichtet werden. Im Allgemeinen lernt ein Hund nicht erst im Schutzdienst zu schützen. Das tut jeder Hund mit guter Bindung an seinen Menschen. Der Sporthund lernt im Schutzdienst lediglich, auf bestimmte schematische Situationen zu reagieren, die aber genau so im normalen Leben gar nicht vorkommen.

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