Erkältungssymptome bei Hunden

Im Winter oder auch im Sommer können Sie Ihren Hund niesen hören und fragen sich wohl, ob Hunde sich überhaupt erkälten können? Ja, das können sie, und zwar, wenn die Umgebungstemperaturen sinken oder aufgrund von saisonalen Allergien, verursacht durch Pollen in der Luft. Viele andere Faktoren können ebenfalls eine Erkältung bei Hunden herbeiführen, jedoch nicht durch die gleichen Viren oder Bakterien wie beim Menschen. Dennoch sind die Erkältungssymptome beim Hund den menschlichen sehr ähnlich.

Wie erkälten sich Hunde?
Die Ursachen für Erkältungen bei Hunden umfassen eine Vielzahl von Viren, die sich durch unterschiedliche Symptome dartun.

Adenovirus Typ 2
Das Adenovirus Typ 2 ist die Hauptursache für Erkältungen. Bei akuten Erkrankungen stehen Symptome wie Fieber, Apathie, erhöhter Durst, Erbrechen, Durchfall, Anorexie, abdominale Schmerzen und Ikterus im Vordergrund.

Canine Influenza-Virus
Das Canine Influenza-Virus verursacht eine Infektion, die zum bis zu 3 Wochen anhaltenden Husten führt. Es bewirkt auch den Nasenausfluss, das Tier hat etwas erhöhte Körpertemperatur, in einigen Fällen kann es unter hohem Fieber bei einer erhöhten Atemfrequenz leiden.

Staupe
Diese Viruserkrankung verursacht Infektionen nicht nur der Atemwege, sondern auch des Magen-Darm-Trakts. Es ist eine schwere Viruserkrankung mit einer hohen Sterberate. So sollen Sie zeitig Ihren Hund gegen Staupe impfen.

Zwingerhusten
Eine häufige Erkältungskrankheit bei Hunden ist Zwingerhusten. Sie tritt bei Hunden auf, die in Zwingern und anderen geschlossenen Räumen gehalten werden. Das allererste Symptom ist immer wiederkehrender trockener Husten, dann folgen Nasenausfluss, möglicherweise Augenausfluss usw. je nachdem, ob die Krankheit durch ein Adenovirus oder ein Coronavirus verursacht worden ist. Jedoch sind Bordetella bronchiseptica Bakterien die häufigsten Verursacher dieser Infektion.

Symptome der Erkältung
Die Symptome der Erkältung äußern sich in erster Linie durch eine Infektion der Atemwege.

  • Laufende Nase
  • Kontinuierliches Niesen
  • Chronisches Husten
  • Husten mit Auswurf
  • Nasenausfluss, der gelblich-grün sein kann
  • Appetitverlust
  • Wässrige Augen
  • Lethargie
  • Schläfrigkeit
  • Atembeschwerden
  • Fieber

Behandlung der Erkältung
Die Erkältung bei Hunden ist in der Regel zeitlich selbstbegrenzend wie bei Menschen. Wenn jedoch die Symptome nicht weggehen und Fieber verursachen, ist es schon ein tierärztlicher Fall. Wenn der Arzt der Meinung ist, dass die Erkrankung selbstbegrenzend ist, sollen Sie Ihren Hund zu Hause behandeln. Halten Sie den Hund isoliert, decken ihn mit einer warmen Decke ab und gewähren ihm viel Schlaf. Der Hund kann unter Appetitlosigkeit leiden, Sie sollten ihm jedoch etwas braunen Reis und gekochtes Huhn sowie Hühnerbrühe anbieten. Ein Verdampfer in der Nähe vom Hund hilft, seine Nasengänge sauber zu halten und besser zu atmen. Das Tier soll viel sauberes und frisches Wasser trinken. Der Tierarzt kann Medikamente wie Antibiotika im Fall von bakteriellen Infektionen und einige Multivitamintabletten mit Vitamin A, Vitamin C und Vitamin E verschreiben.

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