Ernährung des Deutschen Schäferhundes

Hast du dir je überlegt, was Hunde von uns denken? Ich meine, dass wir vom Lebensmittelgeschäft mit der großartigsten Beute zurück kommen – Huhn, Schwein, eine halbe Kuh. Sie müssen denken, dass wir die größten Jäger auf der Erde sind!
~ Anne Tyler

Wenn ein Mensch in seinen Leben einen Hund einführt, unterzeichnet er hiermit einen Vertrag mit sich selbst, dass er sich für die ihm erteilte Freude von seiten des Hundes um den im Gegenzug kümmern wird. Dazu sind Hunde auch noch beste Freunde des Menschen, und umso wichtiger erscheint die Notwendigkeit, unsere Aufmerksamkeit dem Tier zu widmen und für sein Wohlergehen und Glück zu sorgen. Wenn es sich um die Ernährung eines Hundes handelt, soll man rassenspezifische Bedürfnisse jeder Hunderasse nicht vergessen. Was für eine kleine Rasse als geeignete Ernährung betrachtet werden kann, passt ganz und gar nicht, zum Beispiel, für einen Lhasa Apso, weil sein Nährstoffbedarf damit nicht gedeckt werden kann.

Ernährung des Deutschen Schäferhundes

Die meisten autorisierten Kennel Clubs und zugelassene Züchter für die Züchtung der Deutschen Schäferhunde würden vorschlagen, dass Sie den Schäferhund-Welpen mit gleicher Nahrung füttern, die seinen Elterntieren routinemäßig gegeben wird. Das stellt sicher, dass das empfindliche Verdauungssystem der Welpen, das noch nicht stark genug ist, keine Nahrung zu verdauen bekommt, die der Verdauung genetisch nicht vertraut ist. Mit der richtigen Ernährung kann man auch verschiedenen Krankheiten vorbeugen, für die diese Rasse genetisch prädisponiert ist (z. B. Hüftdysplasie). Ein Ernährungsplan für den Schäferhund soll alle notwendigen Nährstoffe in genügenden Mengen enthalten: –

  • Proteine, im wesentlichen tierischer Herkunft
  • verdauliche Ballaststoffe
  • Vitamin C
  • Essentielle Fettsäuren, insbesondere Omega-3
  • Komplexe Kohlenhydrate in geringen Mengen
  • Essentielle Spurenelemente

Es ist sehr wichtig, die richtigen Proportionen dieser Nährstoffe in der Ernährung Ihres Hundes einzuhalten. Vitamine und Proteine ​​sollten den Löwenanteil der Ernährung ausmachen. Der Fettgehalt beläuft sich maximal auf 8% und Kohlenhydrate sollten sehr bescheiden vertreten werden, nicht mehr als 2% pro Tag. Ein besonderer Augenmerk ist auf die Nährstoffquelle zu legen. Zum Beispiel ist eine ideale Quelle von Proteinen, Ballaststoffen und Vitaminen für den deutschen Schäferhund Fleisch. Als sichere und gesunde Fettquellen könnten Kokosnuss und Sonnenblumenöl dienen, darüber hinaus enthält Sonnenblumenöl ungesättigte Fettsäuren.

Geflügelfleisch und Eigelb weisen ebenfalls die erforderlichen omega-3-Fettsäuren auf, sind an Proteinen und ebenso Ballaststoffen reich. Geringe Mengen von Vollkornmehl zur Zubereitung der Mahlzeit sind auch erlaubt (Wenn Sie es vorziehen, zu Hause selbst zu kochen), aber im allgemeinen sind die Vollkornprodukte für Ihren Hund nicht ratsam. Die gleiche Logik gilt für ballaststoffreiches Gemüse. Hunde von dieser Größe sind zu Blähungen sehr anfällig und alle unlöslichen Pflanzenfasern und Stärke im Korn würden die Situation nur noch verschlimmern. Sie können Kartoffeln und Karotten in die Ernährung Ihres Hundes in kleinen Mengen aufnehmen, so dass der Hund die notwendigen Mengen an Kohlenhydraten und Vitaminen bekommt.

Viel Vitamin C täglich ist ein Muss. Es hält die Gelenke gesund (dadurch wird das Risiko von Gelenkproblemen, üblich für diese Rasse, herabgesetzt), Vitamin C fördert auch ein gesundes Wachstum des Fells. Zusammen mit der richtigen Menge von Omega-3-Fettsäuren wird dies dazu beitragen, dass das Fell Ihres Hundes glänzend und üppig aussieht. Die meisten renommierten Hundefutter-Marken bieten ein nahezu perfektes Futter an, ideal für verschiedene Rassen, und Sie können sich für ein Markenprodukt entscheiden, wenn Ihr Hund das Erwachsenenalter erreicht hat. Der Bedarf eines ausgewachsenen Schäferhundes an Fett ist etwas höher als bei einem Welpen. Die Grundnährstoffe eines ausgewachsenen Hundes umfassen erst Proteine, dann Ballaststoffe und Fett am Ende. Geben Sie Ihrem Hund keine Nahrungsmittel mit Zucker, raffinierten Kohlenhydraten oder Konservierungsstoffen, weil sie außerordentlich schädlich für die Hautgesundheit sind. Unter keinen Umständen soll der Hund Schokolade bekommen – das kann ein Koma oder sogar Tod zur Folge haben.

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