Erziehung des Deutschen Schäferhundes

Ein Schäferhund ist wahrscheinlich die beste Wahl für leidenschaftliche Hundeliebhaber, weil die Rasse Intelligenz, Behändigkeit, Loyalität und Schutztrieb besitzt. Diese Hunde können fast jede Hundearbeit verrichten, erfassen blitzschnell Informationen und erkennen schon an der Stimme und Haltung ihres Trainers oder Besitzers, was von ihnen erwartet wird.

Kräftige, ausdauernde, belastungsfähige und zuverlässige Deutsche Schäferhunde werden gern von verschiedenen Diensten verwendet. Man kann sie oft als Polizei-, Militär-, Rettungs-, Such-, Blindenführhunde antreffen.

Als Begründer dieser Rasse gilt Max von Stephanitz. Er kaufte 1898 von einem Züchter aus Frankfurt einen dreijährigen Rüden und bereits 1899 wurde in Karlsruhe der Verein für Deutsche Schäferhunde gegründet.

Seitdem stieg die Popularität der Rasse, so dass sie sich heutzutage der allgemeinen Beliebtheit erfreut und außer der dienstlichen Verwendung den Ruf eines ausgezeichneten Familienhundes hat.

Einen Deutschen Schäferhund erziehen

Der deutsche Schäferhund ist dank der Intelligent und dem Arbeitseifer ziemlich einfach zu trainieren.

Grundkommandos


Einen Tierliebhaber kann es unheimlich anstrengen, seinen Hund in gehöriger Weise zu trainieren, also liebevoll aber konsequent, andernfalls kann man einen gehorsamen und erzogenen Deutschen Schäferhund nicht bekommen. Bedeutende Fehler in der Erziehung und Ausbildung wirken sich auf das spätere Zusammensein von Mensch und Tier und bringt viele Probleme mit sich.

Zuerst soll der Welpe seinen eigenen Namen lernen. Die Lektion in der Stubenreinheit wird auch von Anfang an erteilt. Zu den wichtigen Grundkommandos gehören vor allem „Nein“, dann “Sitz”, “Platz“, „Hier“, „Aus“. Ermutigen Sie immer Ihren vierbeinigen Freund und belohnen seine Anstrengungen.

Sozialisation
Sie sollen Ihrem Schäferhund Kontakte mit anderen Hunden und Menschen ermöglichen, was seine besten Charakterzüge an den Tag legt. Mit der Sozialisation soll man noch in einem jungen Alter anfangen, wenn der Junghund keinem einen Schaden zufügen kann.

Nehmen Sie den Welpen auf regelmäßige Spaziergänge im Park oder am Strand mit, lassen Sie ihn sich mit Ihrem Bekanntenkreis anfreunden, mit seinen Artgenossen Bekanntschaften machen. Dadurch wird sich ein soziales und anpassungsfähiges Verhalten eines erwachsenen Hundes formen.

Seien Sie immer der Chef
Sie sollen eindeutig Ihren Hund dominieren. Wer immer nur lieb ist, läuft Gefahr, vom Hund nicht ernst genommen zu werden. Gibt das Herrchen nach, hält es der Hund für eine Schwäche und versucht es zu seiner Dominanz auszunutzen. Der Vierbeiner soll schon bei Fütterung verstehen, wer das Sagen hat. Man füttert ihn nur zu geregelten Zeiten. Das Betteln am Speisetisch soll im Keim erstickt werden. Gewohnheiten wie sich aus freien Stücken auf der Couch zu quetschen, sind grundsätzlich auszutreiben. Leinenführigkeit soll einwandfrei klappen – ohne jegliches Ziehen geschweige denn Zerren – nur als An-der-Seite- oder Hinterherlaufen.

Seien Sie nicht grob und ungeduldig


Wenn Sie bei der Erziehung mal Geduld verlieren, mal den Hund grob behandeln, schiebt sich das Erziehungsziel nur hinaus, und wenn es weiter so getrieben wird, kann das Ziel nie erreicht werden und der Hund verwandelt sich entweder in ein aggressives oder scheues oder tyrannisches Haustier. An Schuhen zu kauen, an Möbelstücken zu knabbern und anderen Unfug anzurichten werden zum Alltag. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, die Beziehungen Mensch-Hund auf der Vertrauensbasis ganz am Anfang aufzubauen, den Hund immer führend aber konsequent und auch liebevoll zu behandeln. Deutsche Schäferhunde mögen mit ihrem Menschen kooperieren und haben sie mal einen Fehler gemacht, soll man es ihnen auf verständliche Weise erklären oder sich in ihre Denkweise hineindenken zu versuchen. Kaut der Hund an einem Hausgegenstand, würde da vielleicht ein Kauspielzeug helfen? Wie dem auch sei, ist mit dem Hund immer in einem ruhigem, gegebenenfalls einem strengen Ton zu sprechen, aber ihn nie anzubrüllen.
Je mehr Sie Zeit und Geduld in die Erziehung Ihres vierbeinigen Freundes investieren, desto mehr Freude und Genugtuung erleben Sie später.

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