Erziehung des Deutscher Schäferhund-Welpen zur Stubenreinheit

Ein Deutscher Schäferhund ist ein schöner, majestätisch wirkender und sehr intelligenter Hund. Als Familienhunde ist die Rasse sehr beliebt. Die Hunde sind treu und sehr schützend gegenüber Ihrer Familie. Sie werden oft als Polizei, Such-, Rettungs- Blindeführ- und Therapiehunde ausgebildet. Ihre hohe Belastbarkeit, Nervenfestigkeit, Kraft, Ausdauer sind legendär. Dies ist ebenfalls der Grund, warum sie als ausgezeichnete Spielgefährten und Begleiter für Kinder betrachtet werden.

Sobald Sie mit dem Schäferhund-Welpen Ihr Haus betreten haben, soll seine Erziehung anfangen. Dadurch werden alle Verhaltensstörungen in der Zukunft vermieden. Zum allerersten Schritt dabei gehört die Erziehung des Welpen zur Stubenreinheit.

Erziehung des Welpen zur Stubenreinheit


Welpen generell können schlecht ihre Blase und Darm kontrollieren. Vom Hundebesitzer sind bei dieser Erziehung viel Mühe und Aufmerksamkeit erforderlich und er kann sich in dieser Phase nur dann richtig entspannen, wenn der Kleine frisst oder schläft. Sie sollten niemals den Welpen alleine im Haus lassen, bis er sein Geschäft nicht erfolgreich abgeschlossen hat. Halten Sie ein wachsames Auge auf dem Vierbeiner, auch wenn er mit sich selbst und dem Spielzeug im Hundekorb beschäftigt. Den Hundekorb soll man in einem meist frequentierten Hausbereich halten. Es soll ein komfortables Schlafzimmer für den Welpen darstellen, wo er ruhig schlafen und bei Wunsch zurückziehen könnte. Konsequenz bei der Stubenreinheit-Erziehung soll in erster Linie eingehalten werden. Wenn Sie bei diesem Prozess ins Wanken geraten, wird es nicht die Schuld des Welpen für ein Missgeschick im Haus sein.

Dass der Kleine mal muss, kann man deutlich an seinem Verhalten merken – er wird unruhig, eventuell aus dem Hundekorb auszubüchsen versuchen oder um sich herum chaotisch schnüffeln. Solange er noch klein ist, sollen Sie ihn zu einer bestimmten Stelle draußen bringen. Kann er bereits laufen, wird er höchstwahrscheinlich an der Tür kratzen und winseln. Führen Sie ihn dann nach draußen an der Leine zum Löseplatz. Sie können ebenfalls eine Glocke an die Tür binden. Jedes Mal beim Hinausgehen wird sie läuten. Ist nun die Stelle erreicht, sagen Sie zum Welpen ein bestimmtes Wort wie z. B. „Pipi“. Wenn sich der Welpe nicht gleich lösen kann, soll man auf den Prozess ruhig warten. Nun, der Kleine hat es geschafft und verdient Lob und möglicherweise ein Leckerli. Jetzt kann man zurück ins Haus, mit dem Kleinen spielen, ihn füttern oder zu trinken geben. Etwa 20 Minuten später soll man mit ihm wieder nach draußen.

Ein Malheur in der Beziehung Stubenreinheit wird dem Welpen öfters im Hause oder Hundekorb passieren. Nie zu laut schimpfen oder ihn bestrafen, gerade im Moment wäre noch eine sanfte Rüge angebracht. Beseitigen Sie ganz einfach das Geschäft und besprühen Sie die Stelle mit einem Raumspray oder einem Wasser-Essig-Gemisch; den Geruch hassen die Hunde und werden ihren Versuch nicht mehr auf der gleichen Stelle wiederholen.

Im Allgemeinen gelten folgende Regeln, um einen Welpen stubenrein zu bekommen. Nach jedem Aufwachen, Fressen und Spielen, vor dem Schlafengehen soll man den Kleinen nach draußen bringen. Zwei- oder sogar dreimal in der Nacht sollen Sie den Welpen zum Notdurftverrichten hinausbringen. Der Welpe soll im Hundekorb nachts solange schlafen, bis er stubenrein wird. Der Hundekorb soll in der Nacht nahe Ihrem Bett bleiben.

Normalerweise wird ein Welpe innerhalb eines Monats stubenrein. Sobald dem Welpen etwa 20 bis 25 Tage keine Panne im Haus passiert ist, gilt er als stubenrein.

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