Erziehung des Golden Retriever-Welpen

Einen kuscheligen Golden Retriever-Welpen nach Hause zu bringen ist einer der glücklichsten Momente für jeden Tierliebhaber. Dennoch stellt es an den Hundebesitzer viele Aufgaben auf. Für ihn ist es wichtig, ein gutes Wissen über grundlegende Anforderungen und Verhaltensmerkmale dieser Rasse zu besitzen. Positive Trainingsmethoden werden eine sich lohnende Erfahrung sowohl für Sie als auch Ihren Hund sein.

Wie soll man einen Golden Retriever Welpen erziehen?

Welpen jeder Hunderasse erfordern eine Ausbildung, so dass sie zu gehorsamen Tieren aufwachsen und ein Golden Retriever-Welpe macht dabei keine Ausnahme. Er erfordert eine Menge Aufmerksamkeit von Ihrer Seite. Die Erziehung verfolgt zwei Zielen: (i) den Welpen an seine neue Umgebung anzupassen und (ii) ihm Grundregeln beizubringen.

Gehorsamsausbildung


Die Grundvoraussetzung für eine Gehorsamsausbildung sind eine enge Bindung Mensch-Hund, eine gute Kommunikation und ein durchdachter Trainingsplan. Verwenden Sie den Namen des Welpen immer wieder, erteilen ihm Befehle wie „Halt“, „Sitz“ und „Komm“. Nachdem der Golden Retriever diese Kommandos gelernt hat, beginnen Sie mit „Fuß“ und „Nein“. Verhalten Sie sich liebevoll gegenüber ihm. Seien Sie mit Ihrem Welpen einfach geduldig und geben Sie ihm Zeit zu lernen.

Verwenden Sie ein Belohnungssystem
Alle Hundetrainer machen vom Belohnungssystem Gebrauch. Das könnten Streicheleinheiten, ein Lob, Leckerchen, Spielzeug oder ein gemeinsames Spiel nach einer erfolgreich gelösten Aufgabe sein. Die Belohnung soll jedoch in Maßen bleiben. Den Welpen darf man nie anschreien und ihm niemals weh tun. Eine grobe Bestrafung kann das Urvertrauen zwischen Ihnen und dem Hund zerstören. Führt er ein Kommando falsch aus, soll man zu ihm mit fester Stimme „Nein“ sagen und es aufs neue geben. Auf diese Weise wird Ihr Retriever-Welpe langsam verstehen, was Sie von ihm wollen.

Den Welpen an die Hundebox gewöhnen
Die Gewöhnung des Welpen an ein Hundebett oder einen Hundekorb erweist sich sinnvoll, denn so kann man ihn eine kurze Zeit ohne Aufsicht lassen, ohne dass ihm etwas Schlimmes passiert oder dass er Ihre Wohnungseinrichtung zerstört. Finden Sie einen gemütlichen Platz für ein komfortables Hundebett und legen Lieblingsspielzeug und einige Leckchen darein. Verwenden Sie das Hundebett nie als einen Strafplatz für den Welpen, sondern halten Ihr Haustier darin nur, wenn Sie mit etwas beschäftigt sind. Geben Sie dem Tier dabei etwas zum Kauen. Wenn der Welpe beginnt, sein Gehege zu genießen, kann man ihn allein etwas länger lassen.

Stubenreinheit


Genau genommen ist die Erziehung der Stubenreinheit ein Teil der Gewöhnung an das Hundebett. Beginnen Sie mit der Erziehung der Stubenreinheit, wenn der Welpe 6 – 8 Wochen alt ist. Von Natur aus sind Hunde saubere Haustiere und bevorzugen weit weg von ihrem Schlaf- oder Nahrungsaufnahmeplatz ihre Notdurft zu verrichten. Man könnte einen Platz mit Zeitungen für diesen Zweck auslegen. Zwanzig Minuten nach dem Fressen, Spielen oder Trinken und dann noch einmal eine Stunde später bringen Sie den Welpen zu diesem Platz und ermutigen ihn mit einem bestimmten Wort zum Urin- bzw. Kotabsatz.

Wie der Welpe richtig fressen soll
Sie sollen Ihrem Welpen beibringen, in der richtigen Art und Weise zu fressen. Er soll häufig in regelmäßigen Abständen gefüttert werden. Ein Hund ohne längere Nahrungsaufnahme kann lästige Situationen verursachen. Lassen Sie den Welpen nicht auf den Futternapf stürzen und gierig die Nahrung verschlingen. Stattdessen soll er erst kurz warten und dann erst seine Mahlzeit genießen dürfen.

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