Erziehung eines Deutscher Schäferhund-Welpen

Der Deutsche Schäferhund ist ein athletischer Hund, der sich durch seine Intelligenz, Ausdauer, Kraft und Belastbarkeit auszeichnet. So viele positive Eigenschaften machen ihn zu einem sehr motivierten Hund und erfordern einen selbstbewussten, verantwortungsvollen und aktiven Hundebesitzer. Ein Deutscher Schäferhund lernt schnell, passt seiner Umgebung schnell an und wird bald ein Teil Ihrer Familie. Er ist natürlich dominant und Sie sollen sich von Anfang an die Position des „Rudelführers“ in Ihren Beziehungen einnehmen.

Der Deutsche Schäferhund ist sehr sozial und braucht ständige Kommunikation mit seinen Menschen, eine körperliche wie geistige Auslastung. Haben Sie sich für einen Deutschen Schäferhund entschieden, sollen Sie sich im klaren sein, dass von nun an neue Sorgen kommen und die Erziehung und Betätigung des Hundes Ihnen eine Menge Zeit in Anspruch nehmen werden. Es gibt auch sehr erfreuliche Seite. Es ist ein ausgezeichneter Wach-, Familien- und Begleithund. Gegenüber Kindern bringt er sehr viel Geduld auf und lässt sich meistens nicht aus der Ruhe durchs Zerren an dem Schwanz, Ziehen an den Ohren usw. bringen. Als jeden Hund soll man ihn natürlich artgerecht erziehen und trainieren.

Der Welpe kommt in Ihr Haus


Die Erziehung fängt an, als Sie den Welpen beim Züchter oder im Tierheim an sich genommen haben. Haben Sie mit ihm Ihr Haus betreten, ziehen Sie ihm ein Halsband an (wenn er groß genug ist) und machen einen kurzen Spaziergang durchs Haus und Grundstück. Währenddessen sprechen Sie zum Welpen in sanftem freundlichem Ton.

Willkommen
Sobald Sie den Kleinen aus dem Auto geholt haben, zeigen Sie ihm, wo sein Löseplatz ist. Lassen Sie ihn darauf herumschnüffeln, vielleicht wird er sich lösen. Des weiteren nehmen Sie ihn in das Haus mit, damit er sich da umsehen kann. Lassen Sie ihn um das Haus herum laufen und sich an die neue Umgebung gewöhnen. Eine Wasserschüssel mit sauberem Wasser soll schon bereitstehen. Führen Sie den Kleinen zum Hundebett, wo er sich bequem machen soll und sofort ein kleines Nickerchen machen kann. Halten Sie ihn nicht auf dem Schoß oder im Arm, nur dann, wenn es wirklich notwendig ist – es ist kein Schoßhund und Sie sollten ihm nicht schlechte Gewohnheiten von Anbeginn vermitteln.

Erste Nächte
Sie müssen Ihren frisch angekommenen Welpen freundlich und beruhigend behandeln. Er soll eine Weile alles im Haus erkunden und sich in sein Hundebett zurückziehen können, wenn er es will. Vor dem Schlafengehen wird ein Gassi-Gang zum gleichen Löseplatz unternommen. Warten Sie, bis er sein Geschäft beendet hat und führen ihn zum Hundebett zurück. Lassen Sie ein paar Lichter im Raum an und stellen seinen Futternapf und Wasserschüssel in der Nähe von ihm. Will der Kleine nicht im Hundebett schlafen, breiten Sie eine alte Decke auf dem Fußboden aus, wo er sich wohl fühlen könnte.

Stubenreinheit


Konsequenz und Geduld sind Schlüsselwörter, auf denen die Erziehung zur Stubenreinheit beruht. Welpen sind nicht in der Lage, ihre Blase und Darm wie ältere Hunde zu kontrollieren. Man soll den Welpen alle 1 ½ bis 2 Stunden, ebenfalls 15 Minuten nach jeder Mahlzeit zum Hundeklo führen. Dies hilft, Missgeschicke zu reduzieren oder zu vermeiden. Lassen Sie niemals den Welpen aus den Augen, solange er noch nicht stubenrein ist. Wenn er gerade seine Notdurft verrichtet, sagen Sie immer ein bestimmtes Wort zu ihm, das der Kleine mit dem Prozess verknüpfen lernt. Hat er sein Geschäft gemacht, loben Sie ihn.

Die ersten paar Monate soll der Kleine jede Stunde in der Nacht zum Topf gebracht werden. Je älter er wird, desto öfter können Sie ihn im Hundebett lassen. Legen Sie dessen Boden mit Pinkel-Pads oder vielen Zeitungen aus, die Urin aufsaugen werden. Hunde sind saubere Tiere und halten ihren Schlafplatz sauber. Mit der Zeit lernt der Welpe, seine Blase in der Nacht zu kontrollieren. Wachen Sie morgens auf, sollen Sie das Tier unverzüglich zum Löseplatz führen.

Grundbefehle
Mit der Grundausbildung soll man so früh wie möglich beginnen. Als erstes soll man dem Welpen Grundgehorsam beibringen. Befehle und einige andere Wörter sollen einsilbig wie „Ja“, „Nein“, „Sitz“, „Gut“ usw. klingen und deutlich ausgesprochen werden. Das erste zu lernende Wort soll „Nein“ sein. Das vom Hund gelernte „Nein“ wird helfen, eine Menge Ärger zu ersparen. Dann werden „Sitz“, „Halt“, „Platz“, „Fuß“ und „Komm“ gelernt.

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