Erziehung von Boston Terrier

Die Elterntiere des ersten Boston Terriers waren eine englische Bulldogge und ein White English Terrier. Durch die Kreuzung beider Rassen entstand eine neue Terrier-Rasse, die auch unter mehreren Namen wie Boston Bull, Boston Bullterrier, Boxwood, American Gentlemen bekannt ist. Sie war damals viel größer als die heutigen Boston Terrier und wog etwa 13 kg. Als Boston Terrier wurde die Rasse zuerst vom American Kennel Club im Jahr 1893 anerkannt.

Dieser Hund hat ein sehr einzigartiges Aussehen. Seine Schnauze, Blesse zwischen den Augen, Bereiche am Hals, an der Brust, über den Augen, an Läufen und dem unteren Teil der Beine sind weiß. Der Rest ist in der Regel schwarz, kann aber auch gestromt oder seal sein. Ähnlich einem Pinguine scheinen die Hunde eine Art Smoking zu tragen. Sie sind im Durchschnitt etwa 45 cm am Widerrist hoch und 6-11 kg schwer. Der breite, massige Kopf hat einen flachen Schädel mit einer kurzen, quadratischen Schnauze und fledermausähnlichen großen Stehohren. Der Körper ist muskulös und kräftig gebaut. Das Fell ist kurz, glatt, glänzend, weich.

Wegen des angenehmen Charakters gilt dieser Hund als idealer Begleiter für Kinder. Der intelligente und ruhige Boston Terrier kann viel mehr als nur die edle Optik eines Gentlemans seinem Besitzer anbieten. Er erweist sich zärtlich, aufmerksam und willensstark. Es ist eine Freude für ihn, mit der ganzen Familie seine Zeit zu verbringen.

Nachdem Sie sich einen Hund ins Haus gebracht haben, gilt als erste und wichtigste Aufgabe, mit ihm beim Tierarzt vorbeizukommen. Ein Hund braucht eine Reihe von Impfungen und kann Entwurmmedikamente oder ein Flohhalsband benötigen. Der Tierarzt berät Sie, wie Ihr Hund am besten zu ernähren wäre. Regelmäßige Spaziergänge sind obligatorisch für jeden Hund und sollen für den Boston Terrier mit unterschiedlichen körperlichen Aktivitäten und Spielen abgerundet werden. Das Fell wird einmal wöchentlich gebürstet. Sinnvoll wäre, sein Gesicht mit einem nassen Baumwolltuch jeden Tag zu reinigen, um Schmutz um die Augen zu entfernen.

Die Welpen sind absolut knuddelig und relativ leicht zu trainieren. Mit dem Training soll man so schnell wie möglich beginnen. Diese Rasse reagiert sehr gut auf positive Verstärkung. Das Tier ausschimpfen oder ihm generell seinen Unmut äußern wird den Welpen nur aufregen oder verärgern. Das allererste, was Sie Ihrem Welpen beibringen sollen, ist die Stubenreinheit. Dieser Prozess kann beträchtliche Zeit in Anspruch nehmen, obwohl es die meisten Besitzer in etwa drei Wochen hinkriegen. Obwohl es nicht schwer ist, bedarf es Geduld und ständiger Wachsamkeit. Der Welpe soll sich drei- bis viermal pro Tag in festen Zeitintervallen und in einem Bereich lassen, in erster Linie nach der Fütterung und einem Nickerchen. Beim Training helfen Sie dem Welpen, ein neues Kommando zu verstehen, indem Sie immer wieder dasselbe Kommandowort wiederholen und den Hund durch einen körperlichen Kontakt zur Ausführung anregen.  Zum Beispiel, wiederholen Sie „Sitz“ und drücken mit der Hand sanft auf seinen Rücken. Hat er es geschnappt, belohnen Sie ihn mit einem Leckerli.

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