Fieber bei Hunden

Die normale Körpertemperatur bei Hunden liegt zwischen 38 °C bis 39 °C, wogegen sie beim Menschen etwa 36 °C bis 37 °C beträgt. Dieser Unterschied schafft nicht selten Verwirrung, die eine Fehldiagnose von Fieber zur Folge hat.

Ursachen
Bei Hunden kann die erhöhte Körpertemperatur von folgenden Faktoren verursacht werden:

  • Infektion
  • Entzündung
  • Krebs
  • Erkrankungen des Immunsystems
  • Reaktion auf Medikamente
  • Idiopathische Faktoren (d. h. die Ursache ist nicht bekannt)

Symptome
Hier sind einige Symptome von Fieber, die ein Hundehalter beachten sollte:

  • Atemschwierigkeiten
  • Abnahme der körperlichen Aktivität
  • Zittern
  • Husten und Niesen
  • Depression
  • Durchfall
  • Ausfluss aus Augen, Nase oder Ohren
  • Übermäßiges Sabbern
  • Gewichtsverlust (trotz normaler Ernährung)
  • Übermäßiger Durst
  • Ohnmachtsanfälle
  • Heißes und verlängertes Hecheln
  • Zunahme oder Abnahme des Appetits im Laufe von mehr als 24 Stunden
  • Lethargie
  • Verlust des Gleichgewichts beim Laufen
  • Rotes oder geschwollenes Zahnfleisch
  • Anstieg der Pulsfrequenz
  • Unruhe
  • Raues oder stumpfes Fell
  • Übermäßiges Kratzen oder Reiben an Augen und Ohren
  • Zu langer Schlaf
  • Häufiges Wasserlassen
  • Erbrechen
  • Wässrige Augen
  • Jammern ohne Grund
  • Am wichtigsten ist der Anstieg der Körpertemperatur über 39 °C

Ein Hund, der unter Fieber leidet, zieht es vor, allein zu bleiben und sich irgendwo im Haus zu verstecken. Wenn Sie ein ähnliches Verhalten bei Ihrem Hund bemerken, sollten Sie einen Tierarzt konsultieren. Fieber ist ein Anlass zur Sorge, vor allem, wenn Sie in der Region mit Zecken leben. In diesem Fall zeigen sich die Symptome wie Atemnot, geschwollene Lymphdrüsen, Appetitlosigkeit und Lethargie. Der Hund kann sogar plötzliches Nasenbluten erleiden oder Blut im Stuhl haben. Die Farbe des Urins – vor allem bei Rüden – ist braun. Die Temperatur wird 40 ° C erreichen.

Eine andere lebensbedrohliche Erkrankung, die Hündinnen betreffen, ist Eklampsie oder Milchfieber. Sie kommt in der Regel durch Symptome wie Steifheit, Nervosität, Unruhe und Verlust des Interesses an Welpen zum Vorschein. Manchmal äußert sie sich in schneller Herzfrequenz und in schweren Fällen in Muskelkrämpfen oder Krampfanfällen.

Behandlung
Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Hund unter Fieber leidet, sollten Sie sofort einen Tierarzt aufsuchen. Der Tierarzt sucht nach Infektionen, Wunden, Tumoren usw. Er wird auch Tests der Organfunktionen und Tests auf parasitäre Infektionen durchführen. Nach einer gründlichen Diagnose wird der Tierarzt Antibiotika wie Amoxicillin, Ampicillin, Cephalexin oder Ketoprofen verschreiben, um Fieber zu senken. Im Fall von Milchfieber wird der Tierarzt eine 10% Calciumgluconatlösung empfehlen, die intravenös verabreicht wird.

Vorbeugung
Vorbeugen ist besser als heilen; Sie müssen bloß Ihren Hund richtig pflegen, ihm eine gesunde Ernährung bieten und ihn zum Tierarzt für regelmäßige Check-Ups bringen.

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