Geeignete Wachhunde für den Umgang mit Kindern

Airedale Terrier: Der aus dem Aire-Tal in Yorkshire, England, stammende Airedale wird als „König der Terrier“ bezeichnet und ist ein mittelgroßer bis großer Terrier. Die Farben von Kopf, Ohren und Läufen sind lohfarben, Rücken und Flanken dagegen schwarz oder dunkelgrau, sehr selten braun. Anfänglich als Jagdhund gezüchtet, verwandelte sich der Terrier mit der Zeit in einen wunderbaren Familien- und Wachhund. Obwohl diese Hunde mit ihrem aktiven spielerischen Charakter ausgezeichnete Spielkameraden für Kinder sind, soll doch ihr Umgang mit Kleinkindern beaufsichtigt werden.

Russischer Schwarzer Terrier: Die majestätischen und schönen Black Russian Terrier sind ausgezeichnete Wachhunde, die sehr gut mit Kindern umgehen können. Sie zeichnen sich sich durch Intelligenz, Mut und Zuverlässigkeit aus. Diese große Hunderasse hat ihren Ursprung in Russland und hat gute Eigenschaften anderer Arbeitshunde vererbt. Diese Terrier sind anhänglich, selbstbewusst und zeigen eine schnelle, zielsichere Verteidigungsreaktion. Wenn jemand das Kind der Familie gefährdet oder ihm zu nahe kommt, der dem Hund nicht vertraut ist, löst es gleich dessen Beschützerinstinkt aus. Bei früher Sozialisation gehen die Terrier sehr freundlich und liebevoll mit Kindern um.

Boxer: Dieser mittelgroße stämmige Wachhund stammt aus Deutschland. Er eignet sich ideal für den Schutz der Familie und besitzt eine unheimliche Eigenschaft, Charakterzüge der Menschen zu erkennen. Der Hund hat einen kurzen Schädel, eine quadratische Schnauze und starke Kiefer. Die Grundfarbe ist gelb. Farbabstufungen reichen von hellgelb bis dunkelhirschrot, manchmal mit weißen Abzeichen an dem Bauch und den Läufen. Es ist erstaunlich, wie diese energetischen, fröhlichen und oft sich clownhaft benehmenden Hunde so geduldig gegenüber Kindern sind. Sie ertragen auch, an dem Schwanz und Ohr gezogen zu werden, oder wenn sich ein Kind auf sie fallen lässt, mit Ruhe und Verständnis, was ziemlich überraschend ist. Die Kinder sollten jedoch gelernt werden, den Hund nicht zu viel zu nerven, vor allem, wenn der Hund schläft oder frisst.

Deutsche Dogge: Diese Hunderasse, auch als Old English Mastiff bekannt, wirkt furchteinflößend wegen der enormen Größe und des großen Gewichts. Ihre Aufgabe war, das Eigentum des Hundebesitzers zu schützen. Ausgeglichen und ruhig, kann der Mastiff ein wunderbares Haustier abgeben. Die Dogge ist sanft und geduldig gegenüber Kindern, mit denen sie aufgewachsen ist. Sie kann auch die Aufsicht über sie eine Zeitlang übernehmen, wenn die Eltern nicht da sind.

Neufundländer: Dieser Riese von einem Hund ist bekannt für seine enorme Kraft und eine überraschend sanftmütige Natur. Die Rasse wurde ursprünglich gezüchtet, um Fischernetze aus dem Wasser zu ziehen, und kann durchaus als Wachhund eingesetzt werden. Der kuschelige „Bärenhund“ passt ausgezeichnet für Familien mit Kindern. Seine sanfte, ruhige Natur und die Größe machen den Vierbeiner immun gegen die Rauheit von Kleinkindern. Bei der zu groben Behandlung wird er ein paar Schritte wegtreten und weiter die Kinder aufmerksam beobachten. Und wenn ihnen eine Gefahr droht wie ein tiefer Swimming-Pool oder eine frequentierte Autobahn, können Sie sicher sein, dass Ihr Neufundland nebendran sein wird, um sie sanft in den sicheren Bereich zu schubsen.

Ein Wachhund für Kinder muss entsprechend ausgebildet und sozialisiert werden, sonst kriegt man einen gefährlichen Hund, der, ohne viel zu denken, angreifen und beißen können wird. Jedes aggressive Spiel und jede grobe Behandlungsweise wie von Seite des Hundes so auch der Kinder sollen im Keim erstickt werden. Den Umgang des Hundes mit kleinen Kindern soll man immer beaufsichtigen. Wenn der Hund alt genug ist, empfiehlt sich aufs wärmste der Besuch der Hundeschule.

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