Gesundheitsprobleme beim Bichon Frisé

Ein Bichon Frisé mit seinem einzigartigen weißen Haarkleid ist ein wunderbares Haustier für die ganze Familie und einer der besten Begleiter für Kinder. Die Hunde stecken voller Leben, sprudeln vor Energie, sind sehr sozial, unterhaltsam und passen sich leicht jeder Umgebung, Menschen und auch Tieren an. Die Lebenserwartung liegt zwischen 12 und 13 Jahren, manchmal sogar mehr. Insgesamt sind Bichons eine gesunde und langlebige Rasse, aber einige von ihnen leiden unter verschiedenen gesundheitlichen Problemen, insbesondere dann, wenn sie älter werden.

Gesundheitsprobleme

Allergien sind die häufigste Ursache für verschiedene gesundheitliche Probleme beim Bichon Frisé. Meistens sind sie nicht so gravierend, wenn man sie in einem frühen Stadium erkannt und behandelt hat. Allerdings ist es notwendig, bei ungewöhnlichem Verhalten wie immerwährendem Bellen, Kratzen und Lecken den Hund sofort zum Tierarzt zu bringen.

Augen- und Ohrprobleme
Wenn die Hunde alt werden, können verschiedene Augen- und Ohrprobleme wie Katarakt und Ohrinfektionen erscheinen. Katarakt bezeichnet eine Trübung der Augenlinse, die durch eine Operation korrigiert wird.

Legg-Calvé-Perthes-Krankheit


Wenn nicht richtig gepflegt kann der Hund von der Legg-Calvé-Perthes-Krankheit betroffen werden, die eine sehr häufige orthopädische Erkrankung bei dieser Rasse ist. Die Störung tritt bei jungen Welpen sehr häufig auf und verursacht eine Fehlstellung des Oberschenkelknochens, wenn der Welpe nur 6 bis 8 Monate alt ist. Die Krankheit verursacht Schwierigkeiten beim Gehen und heftige oder leichte Schmerzen in der Hüfte oder im Beinbereich. In einigen Fällen wird der Schmerz so stark, dass der Welpe nicht gehen kann und versucht, wie ein Kaninchen zu hüpfen. Die meisten Hunde werden chirurgisch behandelt.

Zahnprobleme
Zahnprobleme sind ein wesentlicher Bestandteil des Lebens von Bichon Frisé. Die Tiere leiden oft unter verschiedenen Zahnfleischerkrankungen und Karies. Verschiedene in den Körper eingedrungene Bakterien führen zu verschiedenen gesundheitlichen Komplikationen. Daher ist es notwendig, dem Hund die Zähne mindestens einmal im Monat zu putzen und sie alle sechs Monate vom Tierarzt prüfen zu lassen.

Verschiedene Allergien


Die Rasse ist für bestimmte Allergien anfällig, die auch eine führende Todesursache bei diesen Hunden sind. Die häufigsten Allergiearten sind Nahrungsmittelallergien, Empfindlichkeit auf Flohbisse und das Einatmen von Schadstoffen aus der Atmosphäre. Es ist unmöglich, sie alle zu verhindern, jedoch durch gesunde natürliche Ernährung, rechtzeitige Impfungen und regelmäßige Besuche beim Tierarzt kann man dieses Problem bedeutend reduzieren.

Shaker-Syndrom
Die Rasse wird von dieser Krankheit sehr häufig betroffen. Dieser Gesundheitszustand wirkt sich auf den Kopf und Körper des Hundes aus. Der Hund zittert am ganzen Körper, auch im Schlaf. Dies kann mit schnellen Augenbewegungen begleitet werden. Die genaue Ursache ist noch nicht bekannt, jedenfalls können Medikamente verschrieben werden, um den Zustand zu lindern, was in den meisten Fällen auch hilft.

Diabetes
Nicht nur Menschen, sondern auch die Bichon Frisé können an Diabetes leiden. Diabetes tritt auf, wenn die Bauchspeicheldrüse nicht mehr oder weniger Insulin produziert. Der Blutzuckerspiegel kann nun ohne regelmäßige Insulin-Injektionen nicht kontrolliert werden und der Hund kann in ein Koma fallen und sterben. Die genaue Ursache von Diabetes bei Bichons ist noch nicht bekannt, als Symptome gelten plötzlicher Gewichtsverlust, übermäßiges Trinken und Urinieren, gesteigerter Appetit und schlechte Sicht.

Zu einigen anderen gesundheitlichen Problemen gehören Morbus Cushing, Patellaluxation, Blasen- und Nierensteine ​​sowie Epilepsie. Eine hohe Chance besteht, dass Ihr Bichon Frisé mit ihnen nie konfrontiert wird. Das sind auch Krankheiten, die durch die richtige Pflege von Anfang an verhindert werden können.

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