Gesundheitsprobleme beim Mops

Der Mops ist durch sein faltiges Gesicht und dickliche Gestalt eindeutig zu erkennen. Er hat einen stämmigen, kompakten und kleinen, praktisch quadratischen Körper, starke und robuste Läufe. Das Fell ist glänzend und einfarbig schwarz, silbergrau oder in verschiedenen Schattierungen von Beige. Weitere Unterscheidungsmerkmale des Mopses sind seine Rute und Ohren: Rosenohr – kleines, fallendes Ohr, das seitlich und nach hinten gefaltet ist und die Ohrmuschel sichtbar werden läßt und Knopfohr – Ohr, bei dem das Leder nach vorne fällt, die Ohrspitze liegt eng am Schädel an, so dass das Ohrinnere nicht sichtbar wird und die Ohrspitzen in Richtung der Augen zeigen. Die Rute trägt der Mops über die Hüfte gerollt oder doppelgerollt, die auch als Posthornrute bezeichnet ist. Der Hund stammt vermutlich aus China und wurde nach Europa um das 16. Jahrhundert gebracht, wonach er auf dem ganzen Kontinent, vor allem in England und Italien, sehr beliebt wurde.

Der Mops kann problemlos in Wohnungen leben und erfordert nicht viel Auslauf und Training.

Gesundheitliche Bedenken


Obwohl es ein recht gesunder Hund ist, der bis zu 10 Jahren lebt, kann er unter bestimmten gesundheitlichen Problemen leiden.

Hautprobleme
Die sehr faltige Haut im Gesicht macht den Mops für Infektionen anfällig. Die Falten sollen in regelmäßigen Abständen gereinigt werden, um krankheitsverursachende Keime loszuwerden. Bei den ersten Anzeichen einer Infektion nehmen Sie den Mops sofort zu einem Tierarzt.

Augenprobleme
Vergrößerte und hervorstehende Augen machen den Mops für Verletzungen der Hornhaut anfällig. Die Haare der Nasenfalte können ebenso zu einer Reizung der Hornhaut am Auge führen.

Ohrprobleme
Möpse sind für Ohrinfektionen anfällig, deswegen sollen die Ohren sorgfältig gereinigt werden. Die Symptome einer Ohrinfektion äußern sich in dem Ausfluss und üblem Geruch aus den Ohren, sowie deren Rötung. Dabei kann der Mops den Kopf heftig schütteln, wenn er Schmerzen hat. Sobald sich diese Anzeichen bemerkbar machen, wenden Sie sich zum Tierarzt.

Fettleibigkeit


Möpse können viel fressen, viel mehr, als ihnen bekömmlich wäre, und leiden als Ergebnis an Übergewicht. Dieses Problem ist leicht zu lösen, in dem der Hund nicht überfüttert wird. Wenn Sie die Rippen des Hundes fühlen und die Taille deutlich sehen können, dann ist der Mops nicht fettleibig. Die regelmäßige Bewegung und eine kontrollierte Nahrung helfen, das Problem zu vermeiden.

Atembeschwerden
Bei Hunden mit kurzen Schnauzen und daher kurzen Nasen sind Atemprobleme keine Seltenheit. Gerade Möpse sind dafür ein populäres Beispiel, denn ihre Beliebtheit nimmt in den letzten Jahren deutlich zu. Die Ursache für die Atemprobleme liegt im Körperbau der Hunde. Das Merkmal eines kurzen Kopfes wird auch als Brachyzephalie bezeichnet. Diese Kopfform ist das Resultat gezielter Züchtung und verursacht das Brachyzephale Atemnot-Syndrom (BAS), welches durch verschiedene anatomische Veränderungen gekennzeichnet ist. Achten Sie darauf, dass der Mops nicht zu einer Überhitzung oder gar einem Hitzschlag kommt und seine Körpertemperatur nicht mehr als 40,5 ° C ist.

Ein Mops hat ein ungewöhnlich langes Munddach des Mundes, was zum Rückwärtsniesen führt. Das kann wie eine Kurzatmigkeit aussehen und kann passieren, wenn der Mops übermäßig aufgeregt ist oder etwas am Gaumen festgeblieben ist. Das ist nicht ein ernstes Gesundheitsproblem.

Muskel-Skelett-Erkrankungen


Patellaluxation ist ein häufiges Problem. Wenn sie im Rückenmark eintritt, kann es zur Lähmung in den hinteren Gliedmaßen führen. Dies ist eine ernsthafte Erkrankung und erfordert eine Operation.

Die andere häufig auftretende Krankheit ist Hüftdysplasie. Sie zeichnet sich durch eine ungewöhnliche Formation in der Hüftpfanne aus, so dass die Gelenke schneller als üblich verschleißen, und auf lange Sicht können einige Hunde schließlich unter schweren Gelenkschmerzen und sogar Arthritis leiden.

Einige Möpse können an der Patellaluxation leiden, weil wegen dieser genetischen Erkrankung die Kniescheibe aus ihrer üblichen Position kommt. In schweren Fällen hat der Hund Schmerzen und kann gar nicht mehr laufen, so ist dann eine Operation unumgänglich.

Mops-Enzephalitis
Ein lebensbedrohlicher Zustand ist Enzephalitis, auch als nekrotisierende Meningoenzephalitis bekannt. Das ist die Überreaktion des Immunsystems, bei der die Abwehrzellen die Nervenzellen des Gehirns schädigen. Fast alle Möpse mit dieser tödlichen Krankheit müssen eingeschläfert werden, was ihr Leiden enden wird.

Pflege
Die Zähne sollen regelmäßig geputzt werden, um den Aufbau vom Zahnstein zu vermeiden. Erlauben Sie Ihrem Hund, an Knochen zu kauen, was die Plaque- und Zahnsteinbildung verhindern wird. Schneiden Sie die Krallen regelmäßig. Die Besuche beim Tierarzt sollen regelmäßig erfolgen.

Möpse nicht unbedingt gute Wachhunde, aber tolle Begleiter. Extrem sozial und lebenslustig, können sie leicht ausgebildet werden. Sie werden bestimmt stolz auf Ihren Familienhund sein!

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