Gesundheitsprobleme beim Yorkshire Terrier

Kleine und kuschelige Yorkshire Terrier sind von vielen Hundehaltern sehr beliebt. Der kleine Hund ist sehr abenteuerlustig und soll nicht wegen seiner geringen Größe unterschätzt werden. Er ist lebhaft, mutig, sehr anhänglich und ein guter Begleiter. Die Rasse ist nur für ältere Kinder empfohlen, die bereits verstehen, dass ein Hund mit Sorgfalt behandelt werden soll. Der Yorkie kann ein wenig stur sein und Sie werden einige Zeit brauchen, um ihn stubenrein zu bekommen. Obwohl es im allgemeinen eine gesunde Hunderasse ist, kann sie von einigen gesundheitlichen Problemen betroffen werden.

Gesundheitsprobleme

Diese Hunderasse kann von drei verschiedenen Typen von Beschwerden – Erbkrankheiten, angeborenen Störungen und erworbenen Krankheiten und Störungen – betroffen sein.

Bei den meisten Hunden dieser Rasse treten einige gemeinsame Gesundheitsprobleme auf. Dazu gehören die empfindliche Haut, die für saisonbedingte Pollenallergie sowie Allergie durch die Umweltverschmutzung und sogar Nahrungsmittel anfällig ist. Das Symptom äußert sich in der juckenden Haut, die zu übermäßigem Kratzen und Beißen und infolgedessen zu starkem Haarausfall führt. Ein anderes häufiges Gesundheitsproblem wird durch einen zu empfindlichen Magen hervorgerufen. Wenn der Hund keine regelmäßige und ausgewogene Nahrung bekommt, kommt es zum Erbrechen und Durchfall. Stellen Sie daher sicher, dass Ihr Yorkie nichts anderes frisst als artgerechte Nahrungsmittel. Wenn Sie das Gefühl haben, dass seine Ernährung ihm nicht bekommt, sollten Sie mit einem anderen Ernährungsplan versuchen. Man könnte auch spezielles Hundefutter versuchsweise verwenden. Andere häufigen gesundheitlichen Probleme sind:

  • Bronchitis
  • Leber-Lipidose
  • Keratokonjunktivitis sicca
  • Injektionsreaktionen wie Haarausfall und Entzündung an der Injektionsstelle
  • Grauer Star
  • Karies
  • Wirbel- und Rückenprobleme
  • Schlechte Toleranz gegenüber Anästhesie

Abgesehen von diesen Problemen ist der Hund auch für Verletzungen durch Stürze anfällig. Er kann an Frakturen, Erschütterungen usw. infolge des Sprunges, z. B. von den Armen des Besitzers, versehentlichen Stoß durch jemandem oder sogar des auf den Kopf gefallen Gegenstandes, anfällig sein. Bei dem Auslauf sollen Sie besonders aufpassen, dass der Hund keine kleinen Gegenstände schluckt, weil er sonst ersticken kann, oder etwas frisst, was sich toxisch erweisen kann. Lassen Sie niemals Ihren Hund von der Leine, wenn eine Gefahr besteht, dass er von einem Auto auf der Straße überfahren werden kann. Da er extrem klein ist, kann jedes Trauma zu Komplikationen und sogar zum Tod führen.

Genetische Bedingungen, die sich auf Yorkies auswirken

Bestimmte genetische Gesundheitsstörungen beeinflussen den allgemeinen Gesundheitszustand dieser Hunderasse:

Distichiae


Das ist eine Erkrankung der Augen, bei der feine, wimpernartige Haare aus den Talgdrüsen (genau genommen den Meibomschen Drüsen) des Lidrandes in Richtung des Augapfels herauswachsen, wodurch eine Trichiasis, d. h. eine Reizung und Schädigung der Hornhaut auftreten kann. Es führt zur Reizung der Augen, tränenden Augen, Schielen, Entzündungen und Hornhautgeschwüren. Dieser Zustand erfordert eine Operation oder Elektrolyse als Behandlung.

Legg-Calvé-Perthes-Krankheit
Das ist eine Krankheit, die nach einem gewissen Verlauf zu einer Schwächung des Oberschenkelkopfes und dann zu einem Zusammenbrechen des Knochens und des Knorpels des Hüftkopfes führt. Der Knorpel rund um den Oberschenkelknochen beginnt rissig zu werden und sich zu verformen. Dies ist ein häufiges Gesundheitsproblem bei Welpen, das Schmerzen und Hinken verursacht. In diesem Fall ist Chirurgie erforderlich.

Patellaluxation 
Patellaluxation, auch als Rutschkniescheiben bekannt, ist eine häufige genetische Erkrankung dieser Hunderasse. Die Sehnen und Bänder des Knies sind fehlerhaft und lassen nicht zu, dass die Patella seitlich aus der Nut herausrutscht. Dies bewirkt, dass die Tiere das betroffene Bein nicht mehr korrekt oder nur noch unter Schmerzen belasten können. Dies führt zu Schmerzen, Lahmheit und stört den Hund ungemein. Dieser Zustand erfordert auch eine chirurgische Behandlung.

Portosystemischer Shunt
Dies ist ein Zustand, bei dem das Blut aus dem Darm das Lebergewebe umgeht und durch ein Gefäß („Shunt“) direkt zur Hauptvene geleitet wird. So wird das Blut nicht „entgiftet“, die Tiere zeigen Symptome einer inneren Vergiftung. Das Blut enthält Gift- und Abfallstoffe und zirkuliert im Körper, wodurch die Vergiftung des Herzens, des Gehirns, der Lunge und anderer lebenswichtigen Organe möglich wäre. Diese Störung kann Appetitlosigkeit, Muskelschwäche, Erbrechen, Durchfall, Verhaltensstörungen, Blindheit, Koma und Tod des Hundes verursachen. Die Chirurgie wird bei der Behandlung der Shunt helfen, die diese Erkrankung verursacht.

Trachealkollaps


Die Knorpelspangen in der Trachea erweichen, was zu einer Verengung der Luftröhre führt. Das manifestiert sich im Husten mit der Tonlage, als wie eine Gans hupt. Medikamente und Chirurgie helfen, die Luftröhre wiederherzustellen. Einfache Maßnahmen, wie die Nutzung eines Brustgeschirrs statt des Halsbandes, die Vermeidung der übermäßigen körperlichen Anstrengungen und der Übergewichtigkeit können durch den Hundehalter selbst durchgeführt werden.

Hypoglykämie 
Hypoglykämie kann sowohl Welpen als auch ausgewachsene Hunde betreffen. Der Hund leidet unter einem ungewöhnlich niedrigen Blutzuckerspiegel, der Lethargie, Schwäche, Verwirrtheit, Nervosität, Muskelkoordinationsstörungen, Zittern, Krämpfe etc. hervorruft. Wenn der Zuckerspiegel signifikant sinkt, kann der Hund bewusstlos werden und sterben. Man sollte darauf achten, dass Ihr Haustier bei der Ernährung nicht zu lange Pausen zwischen den Mahlzeiten hat. Den Welpen fehlt genügend Muskelmasse, die die Glukose speichert und den Zuckerspiegel regelt. Wenn Ihr Hund an Hypoglykämie leidet, soll man den Abfall des Zuckerspiegels nicht zulassen und dem Tier gleich etwas Honig, Sirup oder Marmelade geben. Sprechen Sie mit dem Tierarzt für eine bessere Verwaltung des niedrigen Blutzuckerspiegels.

Sie sollen die Anzeichen von Gesundheitsstörungen bei Ihrem Haustier schnell erkennen können und sofort tierärztliche Hilfe suchen. Die rechtzeitige medizinische Intervention kann den Zustand unter Kontrolle bringen und unnötige Komplikationen verhindern. Nicht, dass alle Yorkies unter gesundheitlichen Problemen leiden. Es ist eine insgesamt gesunde Hunderasse.

Ein Kommentar

  1. Meine SuSE zittert z.Z. stark mit dem linken Hinterbein.
    Sie hatte auch schon mal sowas wie epileptische Anfälle.
    Was kann ich tun ??

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