Interessante Fakten über Samojeden

Wussten Sie, dass
► Samojede-Hunde eine starke Arbeitshunderasse sind, die Schlitten zogen, Renntiere-Herden hüteten und ihre Besitzer wärmten.
► Princess de Montyglyon, eine belgische Gräfin, brachte Samojeden nach Nordamerika im Jahre 1094. Die Rasse wird in Sibirien seit 3000 Jahren gezüchtet, gehört zu 22 ältesten auf der Welt und hat den Namen von dem Volksstamm der Nenzen (Samojeden) in Sibirien.

Der Samojede ist ein sehr liebenswerter und edel aussehender Hund. Das Fell dieses majestätisch aussehenden Hundes ist reinweiß, cremefarben oder hellbraun mit einer leicht silbernen Farbtönung. Es ist ein großer Hund: Hündinnen sind 48-53 cm, Rüden 53 bis 60 cm am Widerrist hoch, das Gewicht beträgt jeweils 17–25 kg und 20-30 kg. Der Schwanz ist dem des Alaskan Malamute sehr ähnlich und wird in der Bewegung über den Rücken oder zur Seite gebogen getragen. Die Stehohren sind mit Fell bedeckt. Seine tiefliegenden, mandelförmigen Augen sind meist braun oder schwarz. Sehr selten kommen auch Blau oder Grün vor.

Temperament


Samojeden scheinen immer glücklich zu sein, weil sie „lächeln“, was durch die Kombination der Augenform und -stellung mit den in sanfter Kurve nach oben gerichteten Lefzenwinkeln erzeugt wird. Die Hunde sind freundlich, aufgeschlossen, voller Energie und sehr liebevoll. Dabei soll man mit der Ausbildung aber früh genug anfangen, weil sie hartnäckig und destruktiv sein können. Samojeden gehen sehr gut mit Kindern um und geben einen perfekten Familienhund ab, insbesondere wegen ihrer Sänfte und Treue. Ihnen fehlt jede Spur Aggression, jedoch sind sie sehr gute Wachhunde. Samojeden lieben es, im Menschenkreis und mit anderen Hunden zu verbleiben; wenn allein gelassen, werden sie traurig. Sie sind ein Einmann-Hund und wählen als Bezugsperson ein Mitglied der Familie, das sie in der Regel füttert.

Gesundheit
Der Samoyede ist für eine Reihe von gesundheitlichen Problemen anfällig. Er kann an Hüftdysplasie, Diabetes mellitus, progressive Retina-Atrophie, Pulmonalstenose, Kleinwüchsigkeit und Sebadenitis leiden. Die Lebenserwartung liegt im Bereich von 10 bis 12 Jahre. In sehr seltenen Fällen können Samojeden Fehlbildungen der Augen haben.

Pflege


Es ist aus den Bildern eines Samojeden offensichtlich, dass er viel Pflege braucht. Das Fell dieser Rasse ist dicht und doppellagig. Es haart eine Menge rund um das Jahr. Seine weiche und dichte Unterwolle wird zweimal im Jahr gewechselt. Das Deckhaar ist lang, grob und steht vom Körper gerade ab. Regelmäßiges Bürsten ist erforderlich, um das Fell gewirrfrei und sauber zu halten. Ein bemerkenswertes Merkmal des Deckhaars ist, dass es die Unterschicht und Haut vor Schmutz und Kontakt mit Allergenen sicher schützt.

Bewegungsbedürfnis
Der Samojede ist ein sehr freundlicher und sozialer Hund. Er versteht sich gut mit Menschen, Hunden und Katzen. Lange Spaziergänge, Schwimmen, Spiele wie Abholen, Verstecken, Schatzsuche sind nur einige Aktivitäten, die dem Hunde lieb sind. Samojeden sind starke Hunde und deshalb muss man bei Spielen darauf achten, weil sie rau spielen mögen. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn diese Hunde in der Nähe von kleinen Kindern sind, weil diese Rasse einen ausgeprägten Hütetrieb hat.

Der Samojede ist ein sehr agiler Hund und soll mit verschiedensten Spiel-, Trick- und Intelligenz-Aufgaben beschäftigt werden. Auch im Hundesport schneidet er in allerlei Sportdisziplinen gut ab.

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