Japanische Hunderassen

Japan, das Land der aufgehenden Sonne, ist auch durch Hunderassen wie z. B. Akita Inu und Kai Ken weithin bekannt. Manche von ihnen sind sogar von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) und dem American Kennel Club (AKC) anerkannt worden.

Beliebte japanische Hunderassen

Alle diese Hunde haben ein typisches „Akita“-Gesicht, einen eckigen Körper, keilförmigen Kopf und kleine Stehohren. Sie besitzen üblicherweise ein steifes Haarkleid sowie einen Ringelschwanz und ähneln einander im Aussehen, so dass sie alle in einer Gruppe aufgeführt sind.

Akita Inu


Der Akita Inu ist 58-70 cm am Widerrist hoch. Die Rasse wird auch als Akita-Hund, japanischer Akita, Akita-ken oder einfach Akita bekannt. Diese Hunde kommen in fünf Farben vor: rot, beige, sesam, gestromt und reines Weiß. Sie sind sehr intelligent und langweilen sich schnell, wenn geistige Anregung fehlt. Sie können gute Wohnungshunde sein, solange genügend Platz vorhanden ist. Ihre spielerische Natur macht sie zu idealen Familienhunden. Man soll die Vierbeiner bei den Spielen mit kleinen Kindern beaufsichtigen, weil bei ihrer Begeisterung können sie unbeabsichtigt das Kind verletzen. Viele Hundeverbände betrachten den japanischen Akita als eigenständige Rasse.

Kai Ken


Der Kai Ken, auch Tora Inu oder Tiger-Hund genannt, wurde zu einem „Naturdenkmal“ erklärt. Die Hunderasse ist sehr selten, sogar in Japan. Diese mittelgroßen Hunde sind 45-55 cm am Widerrist hoch. Die hoch angesetzte Rute ist dick, kräftig eingerollt oder sichelförmig gebogen über dem Rücken getragen. Das Fell ist hart, gerade, mit weicher, dichter Unterwolle, schwarz oder rot gestromt. Die Hunde sind sehr intelligent und aktiv. Ihre Agilität und Mut macht sie zu natürlichen Jägern und guten Wachhunden. Die Kai Ken-Rasse ist ideal für Familien mit Kindern.

Kishu


Auch als Kishy oder Kishu Inu, Kishu Ken bekannt, ist die Rasse in ihrem Aussehen dem Akita Inu sowie Shiba Inu sehr ähnlich. Das ist ein mittelgroßer, ebenmäßig proportionierter Hund mit gut entwickelter Muskulatur, etwa 43-55 cm am Widerrist hoch. Das Fell hat ein hartes, gerades Deckhaar in weißer, roter oder sesam (rot-falbfarbene Haare mit schwarzen Spitzen) Farbe. Die Rute ist hoch angesetzt, dick und eingerollt oder sichelförmig gebogen über dem Rücken getragen. Der Kishu ist in der Beziehung „Hund-Mensch“ fast immer auf nur eine Person bezogen. Die Rasse hat typische Eigenschaften eines Jagdhundes, das heißt, sie ist mutig und tapfer. Wegen ihrer Eigenwilligkeit erfordern die Hunde eine strenge Ausbildung, wenn sie als Haustiere dienen sollen.

Hokkaido


Der mittelgroße, gut proportionierte, kräftig gebaute japanische Hund, auch als Hokkaido-Hund, Ainu-Hund, Ainu Inu oder Hokkaido-Ken bekannt, hat ein hartes und gerades Haarkleid, eine weiche und dichte Unterwolle mit dem Fell in Farben von sesam, gestromt, rot, schwarz, schwarzloh bis weiß. Die Rute ist es relativ lang und geringelt, die Ohren sind klein, dreieckig, leicht nach vorne geneigt und straff aufrecht getragen. Die Hunde sind nicht nur treu, sondern auch mutig genug, um rauen Angriffen zu widerstehen. Ihr Orientierungssinn ist einfach erstaunlich. Diese Hunde helfen auf ihrer Heimatinsel noch heute bei der Großwildjagd und beim Fischfang, wobei sie mit Geschick die Fangtechnik des Bären beim Lachsfischen anwenden. Als Haushund ist die Rasse nicht zu empfehlen.

Shikoku


Die alternativen Namen für Shikoku sind Kochi-ken und Mikawa Inu. Von Größe her platzieren diese Hunde zwischen dem großen Akita und dem kleinen Shiba. Sie sind sehr mutig, zäh, wendig und somit ideal für aktive Menschen, die im Freien gerne viel Zeit verbringen. Shikokus lernen sehr schnell.

Shiba Inu


Der Shiba Inu ist ein kleiner Hund, der ursprünglich für die Jagd gezüchtet wurde. Er verfügt über einen kompakten Körper mit gut entwickelten Muskeln. Das Doppelfell hat ein steifes und gerades Deckhaar, eine weiche und dicke Unterwolle und kommt in den Farben rot, schwarzloh, sesam, schwarz-sesam, rot-sesam vor. Die Hunde sind sehr intelligent und unabhängig und benötigen die Gehorsams-Ausbildung bereits im jungen Alter. Da sie einen ausgeprägten Beutetrieb haben, sollten sie in öffentlichen Stellen immer an der Leine geführt werden.

Zu anderen Hunderassen mit der japanischen Herkunft gehören japanischer Spitz, japanischer Terrier und Nippon Terrier.

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