Kanaanhund

Kanaanhunde stammen aus Israel und haben die Rassenbezeichnung Kelev Kna’ani nach dem biblischen Land Kanaan, den heutigen Israel, Palästina, Libanon und Jordanien. In ihrer Erscheinung ähneln die Canaanhunde den typischen Pariahunde. Die Entwicklung der Rasse begann durch Frau Rudolphina Menzel, die 1934 aus Österreich nach Palästina emigrierte. Die Züchtung begann in den 1930er Jahren, als die Menschen für ihre Siedlungen Wachhunde brauchten. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Rasse vor allem für Patrouillen und Minensuche verwendet.

Später setzte man sie auch noch als Jagd- und Botenhunde ein. Eine weitere Verwendung der Hunde bestand im Hüten der Viehherde.

Fakten über Kanaanhunde

Kanaan Hunde sind neugierig und aufmerksam. Sie werden als natürliche Hirten und für Patrouillen in Israel eingesetzt. Als sehr intelligent, können sie jede Fertigkeit schnell lernen. Dank dem Gehorsam reagieren sie gut auf alle Arten von Training. Niemand darf die enge Bindung des Hundes an sein Herrchen in Frage stellen. Die Bindung zu seinem Besitzer bedeutet für den Hund Partnerschaft, wo beide Seiten nehmen und geben. Dieser Hund kann ein gehorsames Haustier sein, wenn man ihn richtig erzieht. Der Kanaanhund ist sehr freundlich im Umgang mit Kindern. Er ist lebhaft, reaktionsschnell, misstrauisch gegenüber Fremden, voller Verteidigungsbereitschaft, aber nicht von Natur aus aggressiv. Auf jede Störung reagiert der Hund durch heftiges Bellen.

Kanaanhunde weisen Stehohren mit einer breiten Basis und einer abgerundeten Spitze und einen leicht nach unten abgeschrägten Fang auf. Die Tiere haben scharfe Zähne, dunkelbraune mandelförmige Augen, gerade Läufe und gut gepolsterte Pfoten. Die Körpergrößen und -formen können mittel bis groß und rechteckig sowie keilförmig sein. Ein ausgewachsener Kanaanhund ist 18–25 kg schwer und 50–60 cm am Widerrist hoch.

Das Fell kann braun, schwarz, sandig, cremefarben und rot mit weißen Abzeichen sein. Die Unterwolle ist kurz, dicht und weich, das Deckhaar 1,2-3,8 cm lang. Die dichte Unterwolle schützt den Hund vor extrem kalten Temperaturen.

Die Lebenserwartung liegt zwischen 11 und 15 Jahren. Die Hunderasse kann an Schilddrüsenunterfunktion, Epilepsie, der progressiven Retina-Atrophie (PRA), sowie den Verdauungssystem-, Herz und Atemwegeproblemen leiden. Sie sollen den Hund regelmäßig baden und bürsten sowie ihm eine ausgewogene, gesunde Ernährung bieten.

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