Liste der Hunderassen mit Ursprung in China

Chinese Schopfhunde gewannen fast jedes Jahr den Titel des hässlichsten Hundes der Welt. Bisherige Preisträger sind Mugly (2012), Yoda (2011), Miss Ellie (2009), Gus (2008), Elwood (2007) und Rascal (2002).
Sam, ein blinder Schopfhund aus Kalifornien, gewann diesen Wettbewerb dreimal in Folge (2003 – 2005).
Die Chinesen nehmen diese Hunde seit Urzeiten sehr ernst. Historische Darstellungen berichten über sie als Wach- und Schoßhunde. Einige von unten dargestellten Rassen haben eine etwa 2000 Jahre alte Geschichte, während über den Ursprung von anderen wie Japaner Chin immer noch diskutiert wird.

Shar Pei


Mehrere DNA-Tests haben ergeben, dass der Shar Pei eine der ältesten Hunderassen der Welt ist. Schlüssige Beweise lassen ihre Existenz der Zeit der Han-Dynastie (206 v. Chr) zuordnen. Derzeit zählt die Rasse zu den seltensten der Welt.

Aussehen
Einen Shar Pei kann man leicht am großen Kopf, dem sandfarbenen Fell und vielen Hautfalten, vor allem bei Shar Pei-Welpen erkennen. Mit dem Alter glätten sich die Hautfalten einigermaßen, aber das Gesicht bleibt nach wie vor faltig. Ein weiteres auffälliges Merkmal ist ihre blau-schwarze Zunge, was einen auf den Gedanken bringen kann, sie seien Nachkommen einer anderen alten chinesischen Rasse, des Chow-Chows.

Wesen
Shar Peis wurden überwiegend als Jagdhunde eingesetzt. Viel später verwendete man diese Hunde in Hundekämpfen. Als Ergebnis sind die Tiere stur und erfordern viel Verhaltenstraining und Sozialisation im jungen Alter, widrigenfalls werden sie zu sehr aggressiv und territorial. Sind diese Eigenschaften mal gezügelt, geben Shar Peis extrem loyale und treue Familienhunde ab.

Chow Chow


Der Chow Chow ist ein Zeitgenosse des Shar Peis. Die Hunde waren effiziente Jagdbegleiter und Favoriten in chinesischen Kaiserhäusern. Die Chinesen schätzten die Rasse für üppiges Fell und vermeintlich köstliches Fleisch.

Aussehen
Der Chow-Chow hat, genau wie der Shar Pei, eine blauschwarze Zunge. Die Rasse besitzt eine unheimliche Ähnlichkeit mit einem Löwen. Ihre Besitzer lassen ihnen einen katzenähnlichen Haarschnitt machen, so dass sie wie große Katze aussehen. Die Hunde haben einen großen Kopf mit einer dicken Mähne, die bis an den Hals reicht. Die Augen sind relativ klein im Vergleich zu der Größe des Kopfes und tief eingesetzt.

Wesen
Chow Chows sind misstrauisch gegenüber Fremden. Sie sollen im jungen Alter sozialisiert werden, weil ihnen eine rebellische Ader eigen ist. Ihr Wesen ist ziemlich katzenähnlich, äußert sich in einer reservierten, auch launischen und scheuen Verhaltensweise.

Chinesischer Schopfhund


Diese Hunde sind sehr liebenswert. In den alten Tagen glaubte man, dass die durch ihren Körper erzeugte Wärme medizinische Eigenschaften hatte, und die Hunde wurden verwendet, um schmerzende Körperteile zu erwärmen, ähnlich wie ein Heizkissen heute.

Aussehen
Der Chinesische Schopfhund gehört zu den Toy- bzw. Zwerg-Rassen und kommt in zwei Varietäten vor. Hairless hat seidiges, feines Haar an dem Kopf, Schwanz und den Füßen. Die Haut auf dem Rest des Körpers ist weich und geschmeidig. Der Powderpuff besitzt üblicherweise eine Unterwolle und ein langes, schleierartiges Fell mit seidiger Haarstruktur. Die großen Stehohren sind mit langen Haarfransen bewachsen.

Wesen
Chinesische Schopfhunde sind sehr geduldig und liebevoll. Sie lieben es zu spielen und herumzulaufen, besitzen ein hohes Maß an Intelligenz, vertragen sich gut mit anderen Haustieren, Artgenossen und Kindern, sind Fremden gegenüber jedoch eher reserviert.

Pekinese


Der Pekinese war früher ausschließlich dem Kaiserhaus als Palasthund vorbehalten. Auf jeden, der den begehrten Hund zu stehlen versuchte, wartete die Todesstrafe. Die Rasse hat den Namen von der Stadt Peking. Der Pekinese ist als Toy- bzw. Zwerg-Rasse eingestuft, aber man soll sich nicht von seiner geringen Größe täuschen lassen; es ist ein sehr cleveres Tier.

Aussehen
Der Pekinese hat einen „tieferlegten“ langgestreckten Körper. Der Kopf ist groß, die Augen groß und funkelnd. Das Doppelfell hat eine dicke, flauschige Unterwolle und ein langes, glattes und raues Deckhaar. Die Mähne an dem Hals reicht bis zum Boden und muss ordentlich gebürstet werden, damit das Haar nicht verfilzt.

Wesen
Die Pekinesen sind gut erzogen und würdig, aber auch sehr spielerisch und liebevoll gegenüber ihren Besitzern. Diese Hunde eignen sich bestens für die Haltung in Wohnungen.

Mops


Möpse zählen zu den beliebtesten Hunderassen der Welt. Sie waren bevorzugte Tiere der buddhistischen Mönche im alten China.

Aussehen
Kompakt und süß, sind Möpse unwiderstehliche attraktive kleine Hündchen. Ihr Körper ist quadratisch, mollig und hat einen doppelgeringelten Schwanz Die kleinen Ohren fallen nach vorne und bilden ein sogenanntes Knopfohr. Die Schnauze weist eine deutliche „Maske“ auf. Die kleinen Augen stehen vor. Das Fell ist kurz, dicht und glänzend.

Wesen
Möpse sind gesellig, fröhlich und lebhaft, aber auch ausgeglichen und empfindlich. Sie versuchen immer, ein Zentrum der Aufmerksamkeit zu sein.

Shih Tzu


Es wird angenommen, dass der Shih Tzu aus der Kreuzung des Lhasa Apso mit dem Pekinese hervorkommt. Die Rasse war sehr beliebt im chinesischen Kaiserhaus seit dem 17. Jahrhundert.

Aussehen
Eine kurze Schnauze, ein ziemlich großer Kopf und ein länglicher Körper machen das Aussehen eines Shih Tzus aus. Die Fell ist lang, dicht, mit reichlich Unterwolle und erfordert viel Pflege. Das Haarkleid wächst, sofern man es nicht kürzt, so lang, dass es über den Boden schleift und stark verschmutzen kann. Das Deckhaar am Kopf wird üblicherweise hochgebunden oder beschnitten, da es sonst in die Augen fällt, was zu Reizungen führt.

Wesen
Der Hund ist lebhaft, aufmerksam und aktiv. Aufgrund seiner ruhigen, freundlichen, verschmusten und sehr sensiblen Art – vor allem seiner Familie gegenüber – ist der Shih Tzu ein beliebter Gesellschafts- und Begleithund. Das Verhaltenstraining ist aber wichtig, weil diese Hunde dazu neigen, nach dem eigenen Kopf zu handeln. Der Shih Tzu passt sich wunderbar dem Leben in einer Wohnung an.

Japaner Chin


Der Name Japaner Chin kann irreführend sein, wenn es um seinen Ursprungsort kommt, denn der ist bekanntlich China. Von hier kam die Rasse ins kaiserliche Palast in Japan und wurde zum beliebtesten Hund des japanischen Adels.

Aussehen
Der japanische Chin hat einen eleganten, kompakten Körper, der mit seidigem glattem Haar bedeckt ist. Der Kopf ist klein, mit ziemlich großen, runden und ausdrucksvollen Augen. Diese Hunde haben einen anmutigen Gang, der sie zu beliebten Show-Hunden macht.

Wesen
Wenn Sie unschlüssig sind, ob Sie mehr zu einer Katze oder einem Hund passen, ist dies eine Rasse für Sie. Obwohl der Japan Chin ein Hund ist, hat er mehrere katzenähnlichen Züge. Dieser Hund nutzt seine Pfoten, um das Gesicht zu waschen, ist sehr intelligent und distanziert. Er liebt es, sich in unerwarteten Ecken zu verstecken, und ist misstrauisch gegenüber Fremden.

Es gibt es noch zwei Rassen chinesischer Herkunft.

Chinese Chongqing Hund


Das war einst ein Jagdbegleiter, jetzt ist er äußerst selten anzutreffen. Diese Rasse existiert bereits 2000 Jahren seit der Zeit der Han-Dynastie.

Den Chinesischer Kaiserhund zählte man bis vor kurzem zur Shih Tzu-Rasse, jetzt ist es eine eigenständige Rasse.

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