Louisiana Catahoula Leopard Dog

Erstaunlich, dass einige Hunde der Catahoula Rasse auf einen Baum klettern können. Dieser Hund hat lange, scharfe und harte Krallen, die ihn dazu befähigen. Er ist auch als Catahoula Cur, Catahoula Hog Dog und einfach Catahoula bekannt. Die Rasse wurde nach der Kirche Catahoula in Louisiana, USA benannt. Das Wort Catahoula stammt aus der Sprache der Choctaw. Seine genaue Bedeutung ist unklar; es könnte sich um eine Kombination aus den Wörtern „okhata“ (See) und „hullo“ (geliebt, geheiligt) handeln. Die Rasse ist seit 1979 der offizielle State Dog des US-Bundesstaats Louisiana.

Aussehen
Der Hund ist mittelgroß und kompakt, bis zu 61 cm am Widerrist hoch und bis 43 kg schwer. Er hat einen langen Schwanz und Hängeohren. Die Augen dürfen jede beliebige Farbe haben. Manche Hunde haben verschiedenfarbige Augen. Die Rasse hat Schwimmhäute zwischen den Zehen, die dem Hund auf dem Sumpf zu laufen und zu schwimmen ermöglichen.

Das kurze, dichte und anliegende Haar kann viele Farbgebungen haben: zwischen dem „Solid“, welcher einfarbig ist, dem merle-farbenen „Leopard“, dem gestromten „Brindle“ sowie dem Patchwork, welcher unterschiedliche Flecken verschiedener Farben, Schattierungen und Größen aufweist.

Wesen


Dieser Hund ist unabhängig, mag sich frei auf Freiflächen bewegen. Er erfordert eine richtige Ausbildung und Sozialisation. Der Hund ist es sehr treu und anhänglich gegenüber seinem Besitzer und zurückhaltend gegenüber Fremden. Besonders zu betonen sei, das er kinderfreundlich ist. Sein Mut lässt ihn vor keinen Angriffen zurückschrecken. Eine interessante Tatsache ist, dass der Hund liebt, mit der Beute zu kämpfen.

Gesundheit und Lebenserwartung
Diese Rasse lebt bis zu fast 14 Jahren. Es hat sich gezeigt, dass weißfellige Hunde zu Hörschäden oder Blindheit anfällig sind. Andere häufigen Erkrankungen sind Tunnelblick, Hüftdysplasie und Krebs.

Als Arbeitshund


Der Hund ist vor allem als Arbeitshund wegen seiner Hüte- und Jagdfähigkeiten bekannt. Er ist intelligent und arbeitswillig. Man kann ihn als Such-, Rettungs-, Jagdhund und vielmehr einsetzen. Um seinen Arbeitseifer zufriedenzustellen soll man den Hund an Gartenschläuchen kauen, große Löcher ausgraben und viel herumlaufen lassen.

Pflege
Das Fell sollte einmal oder zweimal wöchentlich gebürstet und der Hund einmal oder zweimal gebadet werden. Einmal in der Woche werden die Krallen geschnitten und die Zähne geputzt. Die Ohren sind schonend zu reinigen, indem ihre äußeren Teile abgewischt werden.

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