Manches über das Training eines Chihuahua-Welpen

Chihuahua-Welpen sehen liebenswert aus, aber sie können nicht selten mit ihrem konstanten Beißen, Lecken, Kauen und auch Bellen ziemlich nerven. Wenn solche Gewohnheiten im Welpenalter übersehen werden, können sie sich später an dem Besitzer rächen, vor allem, wenn der Hund aufgewachsen ist. Diese Hunde, wie eigentlich alle anderen Hunderassen, benötigen ein Training mit einem gut geplanten Trainingsprogramm. Hat man das richtige Alter für die Erziehung und Sozialisierung verpasst, können manche, mitunter viele Verhaltensprobleme nicht mehr rückgängig gemacht werden.

In ein Verhaltenstraining von Chihuahuas soll man viel Mühe und Geduld hineinstecken. Diese Hunde reagieren eindeutig ablehnend auf grobe Behandlung und harsche Töne, können es frech oder mit Aggression erwidern. Denken Sie daran, dass Hunde Rudeltiere sind und sollen ihrem Führer gehorchen, egal was passiert. Daher soll der Hund in einer mehrköpfigen Familie überwiegend von einer Person erzogen und trainiert werden.

Grundausbildung von Chihuahua-Welpen


Welpen brauchen einige Zeit, um sich mit der Umgebung vertraut zu machen, ihre Bezugspersonen zu erkennen – ganz so wie es menschliche Babys tun. Auch wie Menschen ihre Kinder mit Liebe und Sorgfalt umhüllen, soll dies gegenüber Welpen entgegengebracht werden. Ein Welpe, der schlecht behandelt wurde oder traumatische Erlebnisse hatte, wächst entweder zum faulen, introvertierten oder aggressiven Hund aus. Deshalb liegt das spätere Verhalten völlig in den Händen vom Besitzer des Welpen.

Sobald Sie Ihren Chihuahua-Welpen zum ersten Mal in die Hände genommen haben oder er von seiner Mutter entwöhnt ist, sollten Sie mit seiner Erziehung beginnen. Rufen Sie ‚Komm‚ oder ‚Komm her‚ aus; verwenden Sie immer nur einen dieser Befehle für eine Handlung und nie beide, weil der Hund dadurch verwirrt wird. Langsam kann der Welpe ebenfalls die Intonation des Befehlswortes erkennen können. Das Training soll an verschiedenen Stellen zunächst drinnen als auch dann draußen durchgeführt werden. Dies hilft dem Hund zu verstehen, dass der Befehl nicht in Verbindung mit einem bestimmten Ort steht.

Richtig „Nein“ sagen!
Alle Welpen benehmen sich chaotisch. Geben Sie dem Welpen zu verstehen, dass Sie diese Gewohnheit nicht mögen. Man kann es durch Handzeichen und Tonlage zum Ausdruck bringen. Wenn der Hund etwas beißt und es nicht darf, sagen Sie mit strenger, aber nicht grober Stimme und einer höheren Tonlage ‚NEIN‚. Daran merkt sich der Hund, dass etwas in seinem Handeln nicht stimmt. Unterstützen Sie es mit dem Stop-Handzeichen. Diese Geste wird später automatisch den Hund von unerwünschten Aktionen abhalten. Das Erlernen dieses Befehls wird mindestens einen Monat in Anspruch nehmen.

Wie einen Chihuahua-Welpen stubenrein bekommen
Ab dem ersten Tag im neuen Haus soll der Kleine in einer komfortablen Hundekiste leben. Solange er klein und unbeholfen ist, bleibt er zwangsläufig drin. Jedoch je größer er wird, desto öfter unternimmt er Versuche, aus der Hundekiste zu klettern, denn er hat schon erfahren, wie es unangenehm ist, im Dreck und Urin zu schlafen. So wagt er aus der Kiste, um sich zu entlasten. Das ist der Zeitpunkt, wo Sie handeln sollen. Bringen Sie ihn auf eine Zeitung oder zum Hundeklo im Haus oder zum Hundeklo nach draußen. Später, wenn der Kleine schon gut genug laufen kann, führen Sie ihn einfach nach draußen. Etwa 50 mal Gassigehen reichen, dass sich der Hund ohne Hilfe zu diesem Löseplatz findet.

Wenn der Welpe etwas Gutes tut oder gemäß Ihrer Anweisungen oder Kommandos handelt, sagen Sie „Gut!“. Dabei soll Ihre Stimme fröhlich klingen, um ihm zu zeigen, wie Sie sich über seine vollbrachte Aktion freuen. Jede gute Tat muss gelobt und gelegentlich mit einem Leckerchen belohnt werden. Hat der kleine ein Kommando gut ausgeführt, soll es sofort mit Lob und Lecherli revanchiert werden. Wenn der Welpe etwas falsch macht, ändern Sie Ihre Stimme, als ob Sie traurig und verletzt oder dem Weinen nahe wären. Das lässt den Hund besonders aufhorchen, weil er es hasst, wenn sein Herrchen traurig ist. So langsam werden Sie dem Welpen unangemessene Verhaltensmuster abgewöhnen.

 

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.