McNab

Die Rasse ‚McNab‘ wird auch als McNab-Schäferhund, McNab-Border Collie usw. bekannt. McNabs sehen wie ein kurzhaariger Border Collie aus und sind für ihre Hütefähigkeiten bekannt.

Die Hunde sind freundlich und tolerant, kommen einwandfrei mit seinen Bezugspersonen, Kindern und Haustieren aus. Sie können einen Fremden zunächst vorsichtig untersuchen, dann aber erkennen sie ihn als ein neues Familienmitglied an.
Vieh zu hüten ist die natürliche Fähigkeit der Rasse, deswegen versuchen sie, die Herde zu lenken, indem sie den Tieren in die Fersen kneifen und bellen oder um sie herum kreisen. Obwohl die Rasse noch von keiner großen kynologischen Organisation anerkannt ist, gewinnen die McNabs langsam Pobpularität in der ganzen Welt.

Schulterhöhe
38-64 cm

Gewicht
16-34 kg

Herkunft
Mendocino County, Kalifornien, USA

Lebenserwartung
Über 15 Jahre

Fell und Farben
Meist schwarz oder rot mit weißen Abzeichen. Manchmal dreifarbig.
Augen
Braun, haselnuss- oder kupferbraun, mandelförmig.

Ohren
Dreieckige Stehohren oder Stehohren mit nach unten umgeknickten Ohrspitzen.

Rute
Natürliche Stummelrute oder lange Rute.

Erkennungsmerkmale
Die Hunde haben katzenartige Läufe, die ihnen Agilität gewährleisten.

Pflege
Das Fell ist kurz oder mittellang, aber nie lang. Regelmäßiges Bürsten und gelegentliches Bad reichen, um das Aussehen und die Gesundheit des Hundes zu erhalten. Der Hund pflegt sich fachmännisch und hält sich selbst sauber. McNabs werden wirklich nie schmutzig. Das Bürsten des Fells hilft zwischen Ihnen und Ihrem Hund eine starke Bindung zu bilden, massiert die Haut. Darüber hinaus ermöglicht es Ihnen, die Haut des Tieres auf Verletzungen und Flohbefall zu prüfen.

Erscheinungsbild
Der McNab ist ein starker, kleiner oder mittelgroßer Hund. Normalerweise hat er ein kurzes, glattes, schwarzes Fell mit weißen Markierungen auf der Schnauze, der Brust, den Läufen und der Schwanzspitze. Die Abzeichen können von Hund zu Hund variieren. McNabs weisen nie eine gesprenkelte Farbgebung auf.

Geschichte
Es wird angenommen, dass der schottische Farmer McNab, der im Jahre 1866 nach Kalifornien umsiedelte, diese Rasse entwickelte. Er kreuzte seine schottischen Border-Collies mit verschiedenen Schäferhunden. Noch heute werden sie in Kalifornien von Farmern und Viehzüchtern verwendet. Allerdings sind sie nicht vom AKC nicht anerkannt.

Wesen


Obwohl McNabs als Hüte- und Treibhund für Rindvieh gezüchtet wurden, können sie andere Nutztiere wie Pferde, Schafe und Lamas hüten. Sie genießen es, „Boss“ zu sein und freuen sich, ihre Hütefähigkeiten zu zeigen. McNabs werden auch für die Hirsch- und Wildschweinjagd eingesetzt. Sie pflegen sich den Weg durchs Rammen und Bellen freizulegen, aber sonst sind sie gesellig und freundlich gegenüber kleinen Haustieren wie Katzen, Enten und Hühnern. Man setzt sie auf Golfplätzen und in Flughäfen ein, damit sie Wildgänse verscheuchen. Die Hunde sind fleißig, zuverlässig, gehorsam und schützend.

Damit ein McNab glücklich und gesund bleibt, soll ihm der Besitzer einen umfangreichen Platz bieten, wo der Hund laufen und einen „Job“ erledigen kann. Der Job kann, zum Beispiel, darin bestehen, ein Erdloch zu graben oder am Schuh zu kauen. Nicht nur körperliche, sondern vielmehr geistige Übungen spielen eine entscheidende Rolle in der Entwicklung des Wesens von McNabs. Sie genießen, neue Aktivitäten und Tricks zu lernen, und erkunden gerne eine neue Umgebung. Die Rasse ist für das Leben im Freien besser geeignet. Insgesamt ist ein McNab sehr freundlich, anhänglich, hilfsbereit und gutmütig.

Da die Hütehunde berufsmäßig viel laufen müssen, wird sich ein McNab nicht wohl in einer Wohnung fühlen. Aber er würde immer gerne ein Teil der Familie sein. McNabs sind für ihre Loyalität gegenüber ihren Besitzern bekannt.

Bewegungsbedürfnis
Ein geschützter Bereich zum Herumlaufen, vorzugsweise an einem See oder Fluss, wäre ein ideales Zuhause für den Hund. Wenn Sie wenig Platz haben, sollten Sie jeden Tag den Hund auf lange Spaziergänge mitnehmen. Er erfordert viel Bewegung und geistige Anregung, weil er ein Arbeitshund ist.

Welpen sollen im jungen Alter sozialisiert und trainiert werden. Junge Welpen von McNab lernen schnell. Sie spielen mit Kindern sehr gern, z. B. apportieren mit Hingabe einen Tennisball oder eine Flugscheibe. Sie können sich stundenlang unermüdlich bewegen.

Als aktiv und agil gewinnt der Hund oft in Frisbee-Wettbewerben. Als fröhlicher und treuer Begleiter würde der McNab gerne mit Ihnen joggen. Er ist die perfekte Wahl für Menschen, die auf dem Land leben und im Freien die meiste Zeit verbringen. Der Besitzer sollte den Herdentrieb des Hundes auf verschiedene Weise umwandeln, z. B. durch geeignete Spiele sowie Hundesport. Die McNabs genießen Sportarten wie Verfolgung, Gehorsam, Agilität, Canicross.

Gesundheitsprobleme
Im Allgemeinen hat die Rasse relativ wenige genetische Gesundheitsprobleme, darunter Hüftdysplasie, Epilepsie, von-Willebrand-Krankheit (eine angeborene Blutgerinnungsstörung), Nickhautdrüsenvorfall (angeborenen Defekt), primäre Linsenluxation (PLL, einen geerbten Augenfehler, der mit Dislokation der Linse, die bis zur Erblindung führt, verbunden ist), Entropium (Rolllid) oder Ektropium (auswärts gedrehtes Lid). Überprüfen Sie die Ohren und Zähne regelmäßig und konsultieren Sie einen Tierarzt für Impfungen. Regelmäßige Check Ups vom Tierarzt helfen, Gesundheitsproblemen vorzubeugen.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.