Niedriger Blutdruck bei Hunden

Als ein Hundebesitzer sind Sie verantwortlich, sich um Ihr Tier in der richtigen Art und Weise zu kümmern. Sie müssen auch sicherstellen, dass es gesund ist. Da der Hund Ihnen nicht sagen kann, wo, wie, wann und was ihm weh tut, sollen Sie ihn für Routineuntersuchungen regelmäßig zum Tierarzt bringen. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Verhaltensänderungen zu richten, weil da eventuell Symptome einer Krankheit zum Vorschein kommen können. Dies hilft so früh wie möglich Gesundheitsstörungen bei dem Vierbeiner zu erkennen. Also, das Wissen über die Symptome der häufigsten gesundheitlichen Probleme bei Hunden kann sehr nützlich sein.

Hypotonie – Ursachen und Symptome

Wie Menschen sind auch Hunde auch sowohl für hohen als auch niedrigen Blutdruck anfällig. Niedriger Blutdruck bei Hunden kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden. Die Hypotension bei Hunden wird oft wird mit Nieren-, Leber- und Herzproblemen in Verbindung gebracht. Ein Ungleichgewicht von Schilddrüsenhormonen kann sich auch negativ auf Blutdruckwerte auswirken. Diabetes ist eine weitere Erkrankung, die mit der Hypotension zusammenhängt. Auch die Dehydratation, schwere Anämie und ein Nährstoffmangel können zu diesem Zustand führen. Die Verwendung bestimmter Medikamente gehört auch mit hin. Es kann vorkommen, dass manche Hunde diese Störung ohne erkennbare Ursache entwickeln.

Symptome eines niedrigen Blutdrucks können mittelschwer bis schwer je nach der zugrunde liegenden Ursache sein. Im Fall unbedeutender Abweichungen im Blutdruck kann der Hund überhaupt keine Symptome zeigen. Ein am häufigsten vorkommendes Symptom beim niedrigen Blutdruck ist extreme Müdigkeit. Die Hypotension wirkt sich negativ auf den Transport von Sauerstoff und Nährstoffen zu den Körperorganen aus. Abgesehen von der Müdigkeit manifestiert es sich auch in blassem Zahnfleisch, häufigerem Wasserlassen sowie Durst und Verwirrung. Der Hund kann plötzlich ohnmächtig werden oder schnell oder sehr langsam zu atmen anfangen. Auch das Erbrechen bei niedrigem Blutdruck ist keine Seltenheit. Der Hund kann das Gleichgewicht verlieren und ins Wanken geraten.

Diagnose und Behandlung

Es besteht kein normaler einheitlich anwendbarer Blutdruckwert für alle Hunderassen, Altersgruppen und Größen der Hund. Mit anderen Worten variiert ein normaler Blutdruckwert je nach Rasse und Alter. Blutdruckschwankungen bei Hunden werden mit Hilfe eines Doppler-Blutdruckmonitors diagnostiziert. Allerdings wird der Blutdruck eines Hundes in Bezug auf seine Rasse, Alter und körperliche Verfassung beurteilt. Dies würde am besten von einem Tierarzt getan, der auch verschiedene Tests durchführen wird, um die Funktionen der lebenswichtigen Organe zu bewerten. Dies ist sehr wichtig, da niedriger Blutdruck bei Hunden die Funktionsweise ihrer lebenswichtigen Organe beeinträchtigen kann. Ist die zugrunde liegende Ursache nun diagnostiziert, wird die Behandlung verordnet. Wenn das zugrunde liegende Problem mit dem Herzen oder Leber zu tun hat, werden Medikamente zur Behandlung von jeweiligen Störungen bereitgestellt. Wenn die Hypotension wegen einer schweren Blutverlusts zustande gekommen ist, werden Bluttransfusionen den Zustand beheben können. In einigen Fällen kann ein richtiges Ausruhen die Beschwerde des Hundes lindern.

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