Niereninfektion bei Hunden

Bei Hunden wie auch bei Menschen filtern die Nieren Blut und führen die Giftstoffe durch den Urin ab. Sie bestehen aus sehr vielen Filtern, die als Nephronen bezeichnet werden und die Schadstoffe aus dem Körper ausfiltern und über den Harnleiter an die Blase zur Ausscheidung übergeben. Diese Nephronen filtern die Schadstoffe aus dem Körper heraus. Von diesen Filtern haben die Nieren so viel, dass ein Hund nur einmal alle paar Tage urinieren kann, auch wenn die Nieren stark infiziert sind. Der größte Nachteil der großen Anzahl von den Filtern ist, dass die Infektion einige Tage unentdeckt bleibt und somit alle Nephronen infiziert. Hat sie man nun mal entdeckt, hat sich die Infektion bereits überall in den Nieren eingenistet.

Ursachen von Nierenentzündung bei Hunden

Solche Infektionen gelangen in den Hundekörper hauptsächlich mit verunreinigtem Trinkwasser. In vielen Fällen heilen sich diese Infektionen ziemlich schnell von selbst, noch bevor sich die Symptome bemerkbar machen. Der Grund für die schnelle Heilung ist die Fähigkeit des Hundekörpers, starke Antikörper und weiße Blutzellen zu produzieren, die erfolgreich die Harnwege von solchen Infektionen reinigen. Aber manchmal könnte der Grund für die Infektion schwerwiegender sein, was eine schnelle medizinische Intervention durch einen Tierarzt erforderlich macht.

Nieren-Infektionen und Infektionen der Harnwege sind bei Hündinnen sehr häufig, können aber sie auch bei Rüden auftreten. Das Alter ist eine der Ursachen für die Niereninfektionen. Bakterien- und Pilzinfektionen in den Harnwegen treten in der Regel auf, wenn das Immunsystem des Hundes nicht mehr in der Lage ist, Mikroben zu bekämpfen. Frühere Eingriffe an den Harnwegen können ein weiterer Grund für die Nierenentzündung sein. Einige andere Ursachen sind ein Krebs im Harntrakt, die Zurückhaltung von Urin und Einnahme von Antibiotika.
Blasensteine, Nierensteine, Fehlbildungen oder Verletzungen der Harnwege gehören auch zu bedeutenden Ursachen von Niereninfektion.

Symptome

Sie sollten immer bei Ihrem Hund auf sein Verhalten und den Verhaltenswandel aufpassen, sonst würden nicht auffallende, aber wichtige Symptome übersehen worden sein:

  • Durchfall und Erbrechen
  • Lethargie
  • Körperspannungen beim Urinieren
  • Sie würden auch feststellen, dass Ihr Hund an ungewöhnlichen Orten uriniert
  • Der Hund geht in die Hocke, uriniert aber nicht
  • Fieber
  • Immerwährendes Lecken an der Urinöffnung
  • Bauchschmerzen
  • Vergrößerte Wasseraufnahme
  • Appetitverlust

Die Symptome, die als Folge von unregelmäßigem Urinieren bemerkt werden, sind für die primären Infektionsstadien üblich. In späteren Stadien kann man auch übelriechenden Urin oder Blut im Urin feststellen.

Vorsichtsmaßnahmen

  • Geben Sie Ihrem Hund regelmäßig ein Bad. Stellen Sie sicher, dass der Genitalbereich sauber ist, um zu verhindern, dass Keime und Bakterien in das Harnsystem eindringen
  • Stellen Sie sicher, dass frisches, sauberes Wasser für den Hund täglich bereitsteht
  • Halten Sie die Bettwäsche des Hundes sauber
  • Achten Sie darauf, dass die Ernährung des Hundes genug Wasser darin hat, um die Nierensteinebildung ​​zu verhindern
  • Nehmen Sie Ihren Hund auf regelmäßige Spaziergänge mit, lasten ihn gut körperlich aus

Niereninfektionen verbreiten sich schnell und können auch eine richtige Qual für Ihren kleinen Begleiter darstellen. Es wird empfohlen, dass Sie unverzüglich Ihren Hund zum Tierarzt bringen, sobald Sie eines der oben genannten Symptome bemerkt haben.

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