Nierensteine bei Hunden

Eine der am häufigsten Gesundheitsstörung bei Hunden sind Nierensteine. Nieren- und Blasensteine ​​bei Hunden ähneln denen bei Menschen. Sie ​​sind zum größten Teil aus den gleichen Substanzen zusammengesetzt – Calcium, Ammoniak, Magnesium, Carbonate und Phosphor – ähnlich der Zusammensetzung von Kalkstein!

Diese Krankheit, die auch als Nephrolithiasis bekannt ist, bedeutet nichts anderes als Nierensteine in den Nieren. Wie wir wissen, ist die Hauptfunktion der Nieren, die Abfallstoffe aus dem Körper in flüssiger Form zu entfernen. Die Salze im Urin lagern sich aneinander an und bilden Kristalle. Manchmal passiert es so, dass wegen einer verlängerten Transportzeit diese Urinkristalle zu Nierensteinen ​​umwandeln.

Ursachen
Ursachen für die Bildung eines Steines hängen mit seiner Größe, Position und Anzahl zusammen. Die Störung kann durch Nieren- und Harnwegsinfektionen, falsche Ernährung und Vitamin-Ergänzungen, angeborene Faktoren, Medikamente, die den pH-Wert des Urins verändern, verursacht werden.

Die Steine sind häufiger bei Hündinnen ​​des mittleren Alters anzutreffen. Eine interessante Tatsache ist, dass mehrere Rassen für die Krankheit anfälliger als die anderen sind, und zwar Zwergschnauzer, Zwergpudel, Yorkshire Terrier, Shih Tzu, Lhasa Apso, Cocker Spaniel, Bichon usw.

Symptome
Die Symptome variieren gemäß der Position der Steine. Zu den auffälligsten zählen das Blut im Urin und Schmerzen beim Urinieren. Zu anderen Anzeichen und Symptomen gehören Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Magenschmerzen, Infektionen der Harnwege usw. Rötlich gefärbter Urin oder der Urin mit einer Portwein-Färbung gelten auch als Indikator für die Nierensteine. Permanente Unruhe, der Hund schickt sich öfters an wie in die Hocke zu gehen, häufiges Urinieren sind andere Zeichen.

Diagnose und Behandlung
Sind einige der oben genannten Symptome zu beobachten, soll man den Tierarzt besuchen. Er wird Tests wie Blutbild, Urinanalyse, biochemisches Profil, Röntgen-, Ultraschalluntersuchung vom Unterleib, bakterielle Urinkultur usw. durchführen.

Gemäß der Größe und Position der Steine wird die Behandlung durch den Tierarzt verordnet. Die inaktiven Steine werden regelmäßig überwacht, die Auflösung der Steine erfolgt ​​durch physiotherapeutische und medikamentöse Maßnahmen oder Veränderungen in der Ernährung. Wenn der Hund dem Nierenversagen nahe ist, dann werden die Steine ​​operativ entfernt.

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