Papillon

Der Papillon ist auch als Continental Toy Spaniel (Kontinentaler Zwergspaniel) bekannt. Der Name beruht auf dem französischen Wort für Schmetterling wegen der stehenden und gefransten Ohren des Hundes, die ihm einem Schmetterling-ähnliches Aussehen verleihen. Papillons mit hängenden Ohren nennt man Phalène, was französisch „Nachtfalter“ heißt.

Geschichte


Die Geschichte von Papillon reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, bekannt wurde die Rasse jedoch erst im 19. Jahrhundert, als sie in die USA kam und im Jahr 1915 vom AKC registriert wurde. Die früheren Hunde hatten nur hängende Ohren, im Verlauf der Züchtung änderte es sich allmählich, und nun wird die Rasse mit sehr großen, seitlich vom Kopf abstehenden aufrechten Ohren immer beliebter.

Aussehen
Die Grundfarbe ist weiß. Es sind braune, schwarze oder braun-schwarze Abzeichen möglich. Die Ohren haben immer eine andere Farbe, die sich bis an die Augen erstreckt. Eine weiße Blesse verläuft zwischen den Augen in Richtung der Nase. Jede andere Farbzeichnung wird als Fehler bewertet. Der Hund hat eine kleine und schmale Schnauze sowie dunkle, mittelgroße Augen mit dunklen Augenrändern.

Die mittlere Schulterhöhe der Rüden und Hündinnen ist 20-28 cm. Das Durchschnittsgewicht des Männchen beträgt 3,6 bis 4,5 kg, der Weibchen 3,2 bis 4,1 kg. Das Fell ist lang, fein, ohne Unterwolle und ist kein guter Schutz im strengen Winter. Daher muss der Hund jedenfalls drinnen gehalten werden, wenn das Wetter kalt ist. Die Rute ist hoch angesetzt und mit üppigen Fransen versehen. Der Hund lebt normalerweise bis 17 Jahre.

Wesen
Dieser Hund ist intelligent und leicht zu trainieren. Allerdings hat er eine Menge Energie und spielerische Natur, was bedeutet, dass Sie mit ihm Schritt zu halten haben. Daher ist ein gutes Training oder ein guter Ausbildungsplan nötig, um Ihren Hund zufrieden und beschäftigt zu halten. Einfach zu spielen ist nicht genug. Tägliche Spaziergänge oder Jogging mit dem Hund sind sehr notwendig. Er braucht viel Zeit und Engagement von seinem Besitzer. Wenn das Herrchen dem Hund nicht viel Zeit spenden kann, dann wäre diese Rasse nicht ratsam.

Wenn der Papillon trainiert wird, soll der Besitzer Befehle und seinen Willen durchsetzen können, so dass der Hund sich nicht nach eigenem Ermessen verhält. Deshalb ist ein demonstriertes Durchsetzungsvermögen die beste Lektion, die der Hund von Ihnen lernen kann. Der Papillon ist sehr intelligent, aber auch herrisch und besitzergreifend.

Gesundheit und Pflege


Dies ist ein kleiner Hund, also vor dem Kauf soll sorgfältig abgewogen werden, wenn im Haus kleine Kinder sind, weil das Tier von ihnen sehr leicht verletzt werden kann. Der Papillon ist gut im Umgang mit älteren Kindern und Haustieren, wenn er auch manchmal versucht, größeren Hunden zu zeigen, wer da der Boss ist, so muss darauf geachtet werden. Seine Haltung ist genauso gut in Wohnungen wie in Häusern möglich. Der Papillon sollte in einem frühen Alter sozialisiert sein, so dass er zu einem zuverlässigen und gut erzogenen Hund aufwächst.

Das lange, seidige Fell des Papillons verfilzt nicht. Ein Bürsten ein bis zwei Mal pro Woche ist ausreichend. Aus hygienischen Gründen ist es am besten, das Fell zu kürzen, so dass es nicht über den Boden schleift. Weil die Ohren lange Haare haben, sind sie anfällig für Infektionen und sollen sauber und trocken gehalten werden.

Diese Rasse hat nicht viele bedeutende gesundheitliche Probleme, allerdings könnten Anfälle, Zahnprobleme oder pattellare Luxation auftreten. Der Hund ist auch einem erhöhten Risiko von Allergien und Bandscheibenerkrankungen ausgesetzt.

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