Parson-Russell-Terrier

Geschichte

Der Parson-Russell-Terrier ist vollständig weiß oder vorwiegend weiß mit lohfarbigen, gelben oder schwarzen Abzeichen oder jeder Kombinationen dieser Farben. Ein Nachkomme des Foxhounds, teilt er seine Geschichte mit dem Jack-Russell-Terrier. Der Jack-Russell-Terrier wurde zuerst von dem englischen Pfarrer John ‚Jack‘ Russell in den 1800er Jahren gezüchtet. Er war als eine Art Foxterrier anerkannt und für die Fuchsjagd eingesetzt. Allerdings wurde der Parson-Russell-Terrier als eigenständige Rasse von Arthur Blake Heinemann in 1894 entwickelt. Der ursprüngliche Zweck der Züchtung war ein Hund für die Dachs- statt Fuchsjagd.

Arthur Blake Heinemann gründete den Devon und Sommerset Badger Club, der später in den Parson-Jack-Russell-Terrier-Club umbenannt wurde. Die Hunde fanden schnell viele Fans bei Jägern und Reitern, vom FCI wurde diese Rasse aber erst 1990 „vorläufig“ anerkannt, die endgültige Anerkennung erfolgte 2001.

Aussehen

Im Gegensatz zu den Jack-Russell-Terriern hat diese Rasse längere Läufe. Das Fell ist glatt oder rauhaarig. Die Ohren sind dreieckig und hängend. Die Nase soll eine schwarze Farbe aufweisen. Die Schulterhöhe beträgt 33 bis 36 cm, das Gewicht 5 bis 7 kg.

Das Haarkleid des Parson Russell Terriers besteht aus einem kurzen und harten Deckhaar und einer dichten Unterwolle. Das Fell muss mindestens einmal in der Woche gebürstet werden. und bei Ausstellungshunden alle paar Monate geschnitten werden. Insgesamt bedarf die Behaarung wenig Pflege. Der Hund haart das ganze Jahr über.

Wesen

Diese Rasse ist aktiv, hat viel Mumm und kann sich mit einem wesentlich größeren Hund anlegen. Der Parson-Russell-Terrier liebt ein Teil der Familie zu sein und nimmt an jeder ihren Aktion aktiv teil. Er ist sehr liebevoll und zärtlich, kann sich aber auch störrisch geben. Der Hund braucht viel Auslauf, soll jedoch auch auf einem richtig einzäunten Grundstück nicht allein gelassen worden, denn er braucht Aufmerksamkeit und Liebe. Kaufen Sie diese Rasse nur, wenn Sie dem Hund viel Zeit widmen können. Bei der Langweile wird er höchstwahrscheinlich destruktiv.

Das ist ein intelligenter Hund und begreift alles wirklich schnell. Allerdings kann das Training schwierig wegen seiner hartnäckigen Natur werden. Der Hund ist am besten für erfahrene Hundebesitzer geeignet. Beim Training soll man ihn mit Lob und Leckereien motivieren. Allerdings beansprucht die Ausbildung Zeit und Geduld. Lassen Sie den Hund nie allein mit Kleintieren wie Hamster und Katzen oder mit anderen Hunden.

Gesundheit

Die Lebenserwartung dieser Rasse beträgt 13 bis 15 Jahre. Die Hunde werden im Allgemeinen von einer Erbkrankheit Linsenluxation betroffen, wobei sich die Linse im Auge loslöst. Andere gesundheitlichen Probleme sind Katarakt, Hornhautdystrophie, progressive Retina-Atrophie oder Taubheit.

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