Pflege der englischen Bulldogge

Geschichte der Rasse

Hundesport war ein wichtiger Teil des öffentlichen Lebens im 17. Jahrhundert in Großbritannien. Die Leute nutzten Hunde für Erholung und Sport und durch das sportliche Engagement rückten auch die englischen Bulldoggen ins Licht. Diese Hunde wurden im Kampf gegen Bullen (bullbaiting) verwendet und haben daher ihren Namen. Die englische Bulldogge ist ein Nachkomme der alten Doggen Asiens und hat sich seitdem sehr stark in ihrem Aussehen verändert.

Wesen und Aussehen

Auch wenn Bulldog „Bullenbeißer“ bedeutet, verknüpft heutzutage wohl keiner diese Bedeutung mit der englischen Bulldogge angesichts ihres freundlichen Wesens. Die Hunde sind fügsam und perfekte Haustiere, auch in Familien mit kleinen Kindern. Das erste, was an ihnen auffällt, ist der breite Kopf, runde Augen und hoch angesetzte sogenannte „Rosenohren“. Ihre Hängebacken und kurze Schnauze verstärken nur noch die Anziehungskraft der Rasse. Die Hunde haben eine breite Brust und einen unverwechselbaren Watschelgang, der sie um so netter macht. Die Rasse erfordert ständige Aufmerksamkeit. Diese Hunde sind von Natur aus stur, hyperaktiv und zu Albernheiten veranlagt.

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Welpen von einem Züchter bekommen, der auf die Züchtung der englischen Bulldoggen spezialisiert ist. So kann man mehr oder weniger sicher sein, dass es eine reine und keine Mischrasse ist, weil die meisten Welpen aus der Kreuzung mit dem Boxer oder Mops hervorkommen, die aus der gleichen Linie stammen. Holen Sie so viele Informationen wie möglich über den Züchter, um später Probleme mit Ihrem Hund zu vermeiden.

Pflege

  • Über die Fütterung des Welpen soll man sich von dem Züchter beraten lassen, bevor Sie den Welpen bekommen. Sobald der Welpe ein Jahr alt ist, sollte er nicht öfter als zweimal pro Tag zu geregelten Fütterungszeiten gefüttert werden. Für ihn soll immer frisches Wasser bereitstehen.
  • Bestimmte Nahrungsmittel darunter Zucker, Rindfleisch und Nahrung mit hohem Proteingehalt können zu gesundheitlichen Problemen bei dem Hund führen.
  • Hygiene ist wichtig, und daher ist das Baden ein wichtiger Bestandteil der Pflege. Diese Hunde haben viele Hautfalten, wo sich Schmutz sammelt. Einmal in der Woche soll der Hund mit einem geeigneten Shampoo gebadet und sonst mit Tuch regelmäßig abgewischt werden.
  • Das Wetter ist für diesen Hund wichtig. Er kann nicht Hitze und viel Sonnenlicht vertragen.
  • Bei dem Training sollten diese Hunde nicht überanstrengt werden, weil dies ihnen schwer schädigen kann.

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