Pflege eines Labrador Retrievers

Labrador Retriever gehören zu einer der beliebtesten Hunderassen wegen ihrer liebevollen Art, Zärtlichkeit gegenüber Kindern, viel Energie und Intelligenz. Sie sind auch leicht trainierbar und werden als Polizei-, Sprengstoffspür-, Rettungs- und Blindenführhunde eingesetzt. Ein Labrador wird viel Freude als Haustier ins Haus mit sich bringen, und um ihm ein glückliches Zuhause zu gewähren, soll man ihn richtig pflegen.

Reife: Anders als die meisten anderen Rassen, die innerhalb von einem bis zwei Jahre heranwachsen, nimmt es beim Labrador bis zu drei Jahren in Anspruch. Genießen Sie einfach diesen erweiterten ‚Welpen‘-Zeitraum, für einmal ist es weg und wird nie wieder kommen. Versorgen Sie den Hund währenddessen stets mit genügend Kauspielzeug, sonst fallen der Knabberlust Ihre Schuhe und Möbel zum Opfer.

Ernährung: Labradors scheinen immer voller unbändiger Energie zu stecken, derer Quelle eine gute Ernährung sein soll. Sie sind gute Fresser, und insbesondere ein schwarzer Labrador frisst alles auf, was in seinen Fressnapf gelegt wird. Eine gute gesunde Ernährung, nicht unbedingt üppige Mahlzeiten, fördert sein gesundes starkes Wachstum.

Gewichtskontrolle: Da Labradors gern fressen, haben sie eine Tendenz zur Gewichtszunahme, und dies kann auf längere Sicht insbesondere bei ungenügender Auslastung des Hundes zu gesundheitlichen Problemen wie Herzerkrankungen und Arthritis führen.

Gemeinsame Gesundheitsprobleme: Einige häufige gesundheitliche Probleme bei dieser Rasse sind Ellbogen- und Hüftdysplasie sowie Augeninfektionen. Man soll sich vom Tierarzt über diese Fragen beraten lassen. Die Krallen wachsen schnell, daher müssen sie mindestens einmal im Monat geschnitten werden. Wenn Sie den Hund beim Laufen auf dem Boden kratzen hören, bevor ein Monat vorbei ist, ist es wieder Zeit für das Krallenschneiden gekommen.

Pflege: Obwohl Labradors Wasser lieben, sollte es keine Entschuldigung sein, sie zu oft zu baden, eher nur dann, wenn sie einen stinkenden Geruch abzugeben beginnen. Ein Bad von drei bis vier Mal pro Jahr und keines in extremen Wintern geht in Ordnung. Verwenden Sie ein mildes Shampoo für Hunde und lauwarmes Wasser im Winter. Trocknen Sie den Hund gründlich nach dem Bad, um die Entwicklung von Hauterkrankungen zu vermeiden. Mindestens einmal pro Woche soll das Fell gebürstet werden. Nehmen Sie dafür eine Bürste mit Naturborsten oder einen Noppenhandschuh. Wenn jemand in Ihrer Familie unter Allergie leidet, verwenden Sie gleich den Staubsauger.

Bewegung: Die Rasse braucht viel Bewegung, um gesund zu bleiben und nicht übergewichtig zu werden. Neben dem routinemäßigen Auslauf soll man den Hund mit verschiedenen körperlichen Aktivitäten wenigstens eine halbe Stunde lang täglich auslasten. Als Retriever liebt dieser Hund Ballspiele, Frisbee u. ä.

Schlafplatz: Labradors lieben es einfach, sich zu Kindern ins Bett zu quetschen, so soll man sie von Anfang an ihren eigenen Schlafplatz gewöhnen.

Ohrenpflege: Einige Labradors haben hängende Ohren, was zu einer geringeren Luftzirkulation führt. Dies fördert bei erhöhter Feuchtigkeit das Wachstum von Bakterien und die damit verbundenen Ohrentzündungen. Die Ohrinfektionen sind sehr schmerzhaft, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden. Die Ohren sollen regelmäßig vom Tierarzt untersucht werden.

 

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