Rat Terrier

Im 1820 in Großbritannien entstand die Rasse Rat Terrier durch die Kreuzung des Manchester Terriers mit dem Foxterrier. Sie wurde später sehr populär in den Vereinigten Staaten. Die Züchter in Amerika kreuzten dann den Rat Terrier auch noch mit dem Whippet, dem Beagle und dem Foxterrier. Dadurch bekam der Hybrid die Sturheit, Jagdinstinkte, die rote Fellfarbe des Beagles und die gestromte, blaue Farbgebung sowie die Agilität und Geschwindigkeit des Whippets. Die kleinste Art des Rat Terriers kam durch die Kreuzung des Chihuahuas mit dem Glatthaar-Foxterrier zustande. Den Namen erhielt die Rasse von Theodore Roosevelt, dessen Lieblingshunde die Rat Terrier waren. Die Rasse hielt fleißig Bauernhöfe von Ratten frei.

Erscheinungsbild

Dieser Hund hat einen muskulösen Körper, kräftige Beine und Schultern, einen soliden Hals und eine tiefe Brust. Die Ohren sind dreieckig und stehen in der Regel nach oben. Der Welpe wird entweder mit einer langen oder kurzen Rute geboren. Die Fellfarbe ist vorwiegend weiß, mit schwarzen und braunen Platten, und erinnert an die Fellfarbe des Parson Russell Terriers.

Nach Körpergewicht und -größe ist die Rasse in drei Gruppen unterteilt: 5½ bis 16 kg schwer und 35½ bis 58½ cm hoch; 3 bis 3 ½ kg schwer und 20 bis 35 ½ cm hoch; 2 bis 3 kg schwer und bis 20 cm hoch.

Temperament

Das ist ein guter Wachhund, immer wachsam, lebhaft und couragiert. Er gibt einen wunderbaren Begleiter ab. Manchmal, wenn erschrocken, kann der Hund unwillkürlich zuschnappen. Mit kleineren Nagetieren versteht er sich nicht und sollte deshalb immer diesen fern gehalten werden, solange er mit ihnen nicht aufgewachsen ist.

Dieser Hund kann manchmal eigenwillig und stur sein. Fremden gegenüber bleibt er zunächst reserviert, jedoch kommt dann ziemlich schnell in Kontakt. Trotz seiner geringen Größe tritt der Hund oft furchtlos gegen größere Gegner auf. Der Hund eignet sich besonders gut für Alleinstehende, bietet die erforderliche Gesellschaft und Zuneigung. Als hoch intelligent durchläuft er das Training schneller als andere Rassen, lernt begierig und will eifrig seinem Besitzer gefallen.

Pflege

Dieser Hund braucht nicht viel Pflege. Ein gelegentliches Bürsten mit einer Gummibürste oder einer Bürstemit kurzen, festen Borsten entfernt tote oder lose Haare. Der Hund soll nur ca. alle sechs Monate gebadet werden, sonst wird der natürliche Säuremantel geschädigt, was zu für diese Rasse spezifischen Hautproblemen führen kann. Während der kalten Jahreszeit sollte man den Hund einen Pullover anziehen, weil sich die Vierbeiner wegen ihres kurzen Fells sehr schnell eine Erkältung holen können.

Der Hund braucht täglich Auslauf. Er liebt Outdooraktivitäten und anspruchsvolle Spiele.

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