Rhodesian Ridgeback

Geschichte
Bereits im 18. Jahrhundert gingen europäische Siedler nach Südafrika, um da Fuß zu fassen. Sie brachten viele Hunderassen wie Doggen, Jagdhunde usw. mit. Mit der Zeit bemerkten die Siedler, dass die Dorfbewohner (Khoi-Khoi Stämme, auch Hottentotten genannt) halb domestizierte Hunde mit einem Haarkamm (Ridge) auf dem Rücken hatten, bei dem das Fell entgegen der normalen Haarwuchsrichtung wächst. Er bildet das auffälligste Merkmal der Rasse.

Die Hunde der Umsiedler wurden mit den Hunden der Khoisan gekreuzt, was eine Rasse ergab, die später zum Rhodesian Ridgeback geworden ist. Da die Nahrung der Siedler meist die Jagdbeute war, fanden sie diesen Hund sehr nützlich. Er verfolge Kleinwild, Großwild; auch Löwen waren kein Problem für den mutigen und selbstständigen Ridgeback.

Helm, der Van Rooyen brachte zwei dieser Hunde zu Cornilius Van Rooyen von Sien, der anfangs mit der selektiven Züchtung begonnen hatte. Der Hund wurde nach und nach populär, und es zeigte sich immer mehr, dass neue Ridgebacks mit dem ursprünglichen Zuchtbestand absolut nichts gemein hatten. Aus diesem Grund wurde ein offizieller Rassestandard im Jahre 1921 von einer kleinen Gruppe von Züchtern aufgestellt, der auf dem Standard des Dalmatiners beruht und sich bis heute sehr wenig geändert hat.

Dank seinen vielfältigen Fähigkeiten wurde der Ridge ein Favorit in Südafrika.

Wesen
Der große Hund weiß sein Territorium und Familie zu schützen. Aus diesem Grund soll frühe Sozialisierung erfolgen. Fremden gegenüber bleibt er reserviert. Es wird nicht empfohlen, ihn alleine mit Gästen zu lassen. Dieser Hund ist nur dann für die Haltung in einer Wohnung gut, wenn Sie bereit sind, ihn mit einer Menge Aktivitäten auszulasten. Er ist ein ausgezeichneter Jogging-Begleiter.

Aussehen


Diese Rasse hat seinen Namen dank dem Haarkamm, in dem das Fell entgegen der normalen Haarwuchsrichtung wächst, in der Nähe der Schultern beginnt und sich zur Rute hin verjüngt. Dieser Bereich ist nicht mehr als ca. 5 cm breit.

Rüden sind 63–69 cm am Widerrist hoch und etwa 36,5 kg schwer, Hündinnen jeweils 61–66 cm 24 und 32 kg. Das Fell ist kurz, dicht und glänzend, weizenfarben bis rot-weizenfarben. Weißes Fell auf der Brust und Pfoten ist zulässig. Die Nase sollte schwarz oder braun und die Augen dunkel oder gelb sein.

Gesundheit
Diese Rasse wird durch Hüftdysplasie und Dermoidsinus am häufigsten betroffen. Probleme mit der Schilddrüse sind ebenfalls verzeichnet. Die Lebenserwartung liegt zwischen 10 und 12 Jahren.

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