Seltene Hunderassen

In diesem Artikel versuchen wir, Informationen über manche seltenen Hunderassen zusammenzustellen, die dem Aussterben nahe sind.

Catalburun


Der gebürtige türkische Hund ist fast unbekannt anderswo in der Welt außerhalb der Türkei. Ein extrem gut aussehender Hund war einst für seine unvergleichlichen Jagdfähigkeiten bekannt war. Sein ausgeprägter Zug ist die Nasenspalte („catal“ Gabel, „burun“ Nase), was einen guten Geruchssinn vermuten lässt. Mit dem Verhältnis Gewicht/Höhe 45 bis 65 kg/60-85 cm bei Rüden und 35-55 kg/50-75 cm bei Hündinnen kann dieser Hund leicht als die seltenste Rasse der Welt gekrönt werden. Die Lebenserwartung beträgt 12 – 14 Jahre unter normalen Lebensbedingungen. Der Hund ist sehr stolz, liebevoll, treu, gehorsam und gibt einen exzellenten Wachhund ab; er kennt einzelne Tiere in der Herde, den anderen hindert er den Zutritt. Die Hunde unterscheiden sich nach Farbgebung und Haarkleid: karabash (schwarzer Kopf), kirik (kurzes Haarkleid), kaba (langes Haarkleid), brindle (Hyäne, d. h. gestromt), capar, auch karayaka genannt (schwarzer Körper, schwarzer Hund) usw., so dass dann eine entsprechende Hundebezeichnung, z. B. Kirik Yoruk oder Karabash Kangal, entsteht.

Mudi


Ein ungarischer Hirtenhund ist agil und draufgängerisch. Obwohl immer noch selten außerhalb Ungarns, ist er zumindest in Kanada anzutreffen. Der Mudi ist eine Kreuzung des ungarischen Hirtenhundes mit dem altdeutschen Hütehund. Der Hund ist 8 – 13 kg schwer und 38 – 47 cm am Widerrist hoch. Sein Hauptmerkmal ist ein dichtes und lockiges Fell. Er ist intelligent, wachsam und ein idealer Schutzhund für Ihr Zuhause. Die Lebenserwartung beträgt 13 – 14 Jahre. Der Hund braucht täglich Bewegung und regelmäßige Haarpflege.

Norwegischer Lundehund


Das ist ein echt süßer Hund. Laut der Legende waren die Vierbeiner Begleiter von Wikingern. Beispielsweise hat er die Fähigkeit, den Kopf bis auf den Rücken zurückzubiegen und die Vorderläufe im 90-Grad-Winkel abspreizen zu können. Außerdem besitzt dieser Hund an jeder Pfote sechs Zehen, die ihm im Felsgeröll und auf den Klippen einen besseren Halt geben. Was wohl am meisten interessant ist, dass der Hund tatsächlich seine Gehörgänge nach Belieben schließen kann. Er kann auch so gut schwimmen. Ein bekannter Nachteil ist jedoch, dass die netten Vierbeiner eine Verdauungsschwäche haben. Dies könnte einer der Gründe für die kurze Lebenserwartung sein.

Chinook


Diese Rasse ist so selten, dass sie als die seltenste in das Guinness-Buch der Rekorde dreimal aufgenommen wurde. Die Chinook-Linie kann direkt zu dem gleichnamigen Schlittenhund zurückführen. A. Walden rekonstruierte diese Rasse unter Zuhilfenahme von Restbeständen und die Auswertung ergab, das es ein Ergebnis aus der Kreuzung des Eskimo Hundes mit dem Bernhardiner und dem belgischem Schäferhund ist. Der Hund ist 21-27 cm am Widerrist hoch und 26 bis 32 kg schwer. Das Aussehen eines Schäferhundes und das Temperament eines Spitzes machen den Chinook zu einem guten Haushund. Auf der Welt bestehen heute nur noch 800 Chinooks.

Otterhund


Wie der Name schon vermuten lässt, sind diese Hunde Spezialisten in der Otterjagd. Die Geschichte der Rasse reicht in die 1100er zurück. Als die Otterjagd in England in den 1970er Jahren verboten wurde und die Zahl der Population dieser Hunde drastisch zurückging, erklärte man die Hunderasse 1978 für aussterbend.
Der Hund ist bis 69 cm hoch und bis 54 kg schwer. Er entstand aus der Kreuzung des Bloodhounds mit dem behaarten Welsh Terrier. Die Hunde sind neugierig, freundlich und machen große Begleiter ab.

Azawakh


Der Jagdhund ist elegant und langbeinig, 61 bis 74 cm am Widerrist hoch und nur 15 bis 25 kg schwer. Die Skelettstruktur und Muskulatur zeichnen sich deutlich unter dem trockenen bis pergamentenen Bindegewebe ab. Die Rasse ist extrem selten außerhalb Afrikas und nur mit etwa 100 – 200 Exemplaren in den USA vertreten. Im Verhältnis zur gesamten Körperlänge sind die Gliedmaßen relativ lang, was den Hund entsprechend hochläufig erscheinen lässt.

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