Shiba Inu

Der Shiba Inu ist die kleinste unter den sechs japanischen Hunderassen und eine der ältesten weltweit. Man setzte diese Hunde zur Jagd auf kleines Wild und Vögel in früheren Zeiten ein. Übersetzt bedeutet sein Name einfach „kleiner Hund”. Eine andere Deutung basiert auf dem Wort „Shiba“ – Strauch und „Inu“ – Hund. Im alten Nagano-Dialekt bedeutet „Shiba“ klein. In Japan wird diese Rasse mit 3 Worten beschrieben: „Kani-i“ (Temperament, Kühnheit), Ryusei (Gutmütigkeit), und Soboku (Wachsamkeit). Insgesamt ist der Hund körperlich stark, wachsam, treu und unabhängig.

Aussehen
(I) Größe:
Schulterhöhe:
▶ Rüden: 37-42 cm
▶ Hündinnen: 34-39 cm

Durchschnittsgewicht:
▶ Rüden: 10 kg
▶ Hündinnen: 7,5 kg

(II) Farben:
▶ Die Rasse hat folgende Farben:

▶ Rot, schwarz-loh, sesam, schwarz-sesam und rot-sesam.
▶ Mittelgroße, starke und robuste Rasse, mit einem Fuchsgesicht, gespitzten Ohren und einem selbstbewussten Blick.
▶ Die dunkelbraunen Augen sind verhältnismäßig klein und von dreieckiger Form, der äußere Augenwinkel ist leicht angehoben, die Iris ist dunkelbraun oder schwarz.
▶ Das Deckhaar des Shiba Inus ist hart und gerade und die Unterwolle sehr weich und dicht.
▶ Das Fell im Gesicht, an den Ohren und Läufen ist kurz und anliegend.
▶ Der Schwanz ist dick und wird über den Rücken eingerollt getragen.
▶ Der Hund haart zweimal im Jahr mäßig oder intensiv.

(III) Lebenserwartung:
▶ Die durchschnittliche Wurfgröße ist 2 – 3 Welpen.
▶ Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 12 – 15 Jahre. Der älteste Shiba Inu war 26 Jahre alt.

Wesen
♦ Die Rasse hat eine Jagdgeschichte, der Hund hat gute Augen und Nase.
♦ Er ist sehr wachsam und gibt einen ausgezeichneten Wachhund ab.
♦ Es ist ein unabhängiger Denker und kann manchmal Aggression zeigen oder nicht gleich auf Ihren Befehl reagieren.
♦ Der Hund hat einen sehr starken Beutetrieb, so jagt er leidenschaftlich kleine Tiere und kann dabei über Zäune springen bzw. klettern.
♦ Es ist eine Herausforderung, ihn zu trainieren; das Gehorsamstraining im jungen Alter und eine frühe Sozialisation werden die Ausbildung etwas leichter machen.
♦ Er ist der Familie treu und Fremden gegenüber zurückhaltend.
♦ Es ist nicht sehr ratsam, ihn im Haus mit anderen Haustieren oder kleinen Kindern zu halten.
♦ Er hat katzenähnliche Neigung zur Sauberkeit und Körperpflege, aber regelmäßiges Bürsten seines Fells ist notwendig.

Gesundheitsprobleme


✦ Der Shiba Inu ist insgesamt eine gesunde Rasse, jedoch für manche Gesundheitsstörungen anfällig.
✦ Der Hund kann an Allergien, Hüftdysplasie, Katarakt, Glaukom, Entropium und Patellaluxation leiden.
✦ Augentests sollten einmal pro Jahr durchgeführt werden.
✦ Wenn der Hund nicht an irgendwelchen Gelenkproblemen bis zum zweiten Lebensjahr leidet, wo die gesamte Knochenstruktur aufgebaut wird, werden später diese Gesundheitsstörungen höchstwarscheinlich nicht mehr auftreten.

★ Man soll alle „Pro“ und „Kontra“ abwägen, bevor man sich diesen Hund zulegt.
★ Kaufen Sie einen Welpen immer bei einem verantwortungsvollen Züchter, so dass der Hund sicher von genetischen Krankheiten frei ist.
★ Diese Rasse braucht einen zuverlässigen Rudelführer, sonst wird der Hund selbst diese Rolle übernehmen. Für Anfänger ist die Rasse nachdrücklich nicht empfohlen.
★ Eine frühe Sozialisation ist ein Muss!
★ Das Training der Leinenführigkeit für diese Rasse braucht viel Zeit und Geduld.
★ Der Hund hat eine Menge Energie und erfordert regelmäßig Auslauf und Spaziergänge.
★ Das Fell muss regelmäßig gebürstet werden.
★ Der Shiba Inu ist sehr besitzergreifend über seine Nahrung und Spielzeug, bei der Mahlzeit soll er besser nicht gestört werden.
★ Er wird zu entkommen versuchen, daher soll ihn an der Leine halten und nur auf dem eingezäunten Grundstück frei laufen lassen.
★ Der Ernährungsplan hängt von Gewicht, Schulterhöhe, Bewegungsintensität und Stoffwechsel ab.
Diese Rasse wurde von vielen kynokologischen Organisationen wie AKC, ANKC, CKC, FCI, KC anerkannt.

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