Siberian Husky

Siberian Husky ist ein Schlittenhund, der im Nordosten Sibiriens seine Geschichte begann, wo er jahrhundertelang ein unentbehrlicher Begleiter der dort lebenden Nomadenvölker war.

Diese Rasse ist in die genetische Familie der Spitze eingestuft. Mit dem dicken Doppelfell, einem unverwechselbaren Farbmuster und den dreieckigen Ohren ist der Hund ist als Husky-Rasse leicht erkennbar. Er kann sogar den Temperaturen zwischen -50 Grad und -60 Grad Celsius dank einem besonderen Aufbau des Deckhaares trotzen: die zwei Schichten bilden eine optimale Wärmedämmung, denn die Unterwolle erzeugt bei den Bewegungen (Reibung) des Hundes Wärme, und die Deckhaare verhindern den Wärmeverlust, hinzu wachsen die Haare zwischen den Zehen. Die Farbe des Fells sowie der Augen und Nase variiert von Hund zu Hund: die übliche Farbgebung ist rot und weiß, braun, silber sowie schwarz und weiß. Huskys zeigen eine teilweise oder vollständige Iris-Heterochromie auf, ein Zustand, bei dem die Iris beider Augen nicht die gleiche Farbe haben. Übliche Augenfarben können von dunkelblau bis hellblau, auch gelb und braun sein. Ein Zwinger und eine große einzäunte Fläche sind die besten Plätze für die Haltung von Huskys.

~ Der Husky ist vom Charakter her ein durchweg freundlicher, sanftmütiger und meist folgsamer Hund im Vergleich zu den anderen nördlichen Rassen.

~ Einen Husky kann man leicht an seinem Heulen erkennen, bellen tun die Hunde selten und bei weitem nicht alle.

~ Die Hunde sind 15,5-28 kg und 50,5-60 cm am Widerrist hoch. Sie lieben mit kleinen Tieren zu spielen, verfallen aber leicht in die Langweile.

~ Sie sind schnelle Läufer und lieben kaltes Wetter.

~ Sie mögen nicht, isoliert zu werden, und neigen zu rebellieren, wenn für lange allein gelassen.

~ Der populärste Rennhund in dieser Kategorie ist der Alaskan Husky.

~ Huskys sind für Krankheiten wie Augenentzündungen, Magenerkrankungen und Bronchitis anfällig.

~ Während der Diphtherie-Epidemie im Jahr 1925, in Nome, Alaska, wurden diese Hunde verwendet, das Serum in die entlegene Siedlung zu bringen. Ein Denkmal war zu ihrer Ehre im Central Park, New York, errichtet worden.
Diese Hunde erfordern Aufmerksamkeit und müssen ständig im Auge behalten werden. Menschen, die sich für einen Husky als Haustier entscheiden, sollen sich bewusst sein, dass diese Rasse sehr viel Auslauf und körperliche Aktivitäten täglich braucht, um gesund zu bleiben. Ein sehr deutliches Merkmal vom Husky ist sein immerwährendes Bedürfnis zu laufen, so soll er in öffentlichen Stellen an der Leine geführt werden. Der Husky als Haustier kann als sehr intelligent sowie liebevoll und spielerisch beschrieben werden. Allerdings erfordert sein Training viel Geduld, weil der Hund nicht selten starrköpfig ist.

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