Stuhl mit Blut bei Hunden

Eine kleine Menge Blut ist nicht etwas ungewöhnliches im Stuhl eines Hundes. Wenn Sie jedoch da frisches Blut oder Blutgerinnseln feststellen, müssen Sie die Angelegenheit mit größter Sorgfalt in Angriff nehmen. Es kann ein Anzeichen für eine ernsthafte Erkrankung sein. Einige der Begleiterscheinungen von blutigem Stuhl sind dunkler Kot, lose Bewegungen, Erbrechen, verstärkter Harndrang, blasses Zahnfleisch, Lethargie, übermäßiger Durst, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust. Falls Sie diese Zeichen bei Ihrem Hund bemerken, sollten Sie ihn sofort zu einem Tierarzt bringen. Er wird die Krankengeschichte des Hundes durchlaufen und eine körperliche Untersuchung durchführen, um die genaue Ursache des blutigen Stuhls festzustellen, und mit Hilfe einiger Diagnosetests seinen Verdacht über die Ursache bestätigt wissen wollen. Zu diesen Tests gehören ein komplettes Blutbild, eine Urinanalyse, Endoskopie, ein Koagulationsprofil, fäkale Prüfung, biochemisches Profil, serologischer Test und eine Ultraschallprüfung vom Bauch.

Ursachen des blutigen Stuhls bei Hunden

  • Eine Infektion im Verdauungstrakt, verursacht durch Bakterien wie Clostridium bzw. Salmonellen.
  • Virale Infektion des Magens, des Mastdarms, Dickdarms oder eines anderen Teils des Verdauungs- und Ausscheidungstraktes. Die am häufigsten dafür in Frage kommenden Viren sind ‚Parvovirus‘ und ‚Coronavirus‘.
  • Allergien gegen ein bestimmtes Nahrugsmittel, also eine Nahrungsintoleranz.
  • Darmparasiten bei Hunden wie Peitschenwurm und Scherpilzflechte können das Ausbluten des Dickdarms und Mastdarms verursachen.
  • Kontraktionen von Teilen des Verdauungstrakts aufgrund von Erkrankungen wie Krebs und Entzündungen.
  • Gerinnungsstörungen des Verdauungstraktes.
  • Analdrüsen.
  • Invagination, besser als das Quetschen eines Teils des Darms gegen einen anderen zu beschreiben.
  • Störung des Dickdarms oder Mastdarms durch Frakturen im Beckenbereich verursacht.
  • Entzündung des Mastdarms oder Dickdarms.
  • Verletzung des unteren Teils des Darms und des Analbereichs.
  • Verschlucken von Gegenständen mit scharfen Kanten wie Knochen, Nägel oder Nadeln.
  • Wirkung von Protozoen wie Kokzidiose.
  • Präsenz und Wirkung von Polypen im Darm.
  • Krebsgeschwür im unteren Teil des Verdauungstraktes.
  • Blutungen oder Koagulopathien im Körper.

Behandlung von blutigem Stuhl
Medizinische Behandlung bei Blut im Stuhl hängt von dem zugrunde liegenden Faktor ab. Wenn das Vorhandensein von Parasiten ein Grund dafür ist, soll die Entwurmung vorgenommen werden. Bakterielle und virale Infektionen erfordern Medikamente wie Antibiotika und Virostatika. Leider gibt es kein Heilmittel für das Parvovirus, aber in diesem Fall soll für die notwendige unterstützende Pflege gesorgt werden. Dies ist der Grund, warum der Schwerpunkt auf regelmäßige Impfung von Hunden gelegt wird. Im Fall von Krebs wird die Behandlung gemäß seiner Stufe vorgesehen. Wenn bei einer Allergie der ursächliche Faktor gefunden war, dann ist ein Ernährungsprogramm zu erstellen, das das Allergen ausschließt. Normalerweise reicht das, um die Gesundheit des Hundes wiederherzustellen. Neben den Behandlungen durch den Tierarzt sollten Sie sich um bestimmte Sachen selbst kümmern, um die Genesung zu beschleunigen:

  • Wenn Ihr Hund unter einer solchen Blutungsstörung leidet, ist es ratsam, aus der Nahrung die Knochen auszuschliessen.
  • Geben Sie Ihrem Hund solche Speisen wie gekochten Reis und gekochtes Fleisch. Sie werden nicht zusätzlich das Verdauungssystem belasten.
  • Geben Sie dem Hund wenige Mengen von Nahrung alle 2-3 Stunden statt schwerer Mahlzeiten. Dies soll wiederum sein Verdauungssystem entlasten.
  • Knoblauch ist dafür bekannt, Verdauungsstörungen zu behandeln. 3-4 Zehen von frischem Knoblauch gehören zur Mahlzeit einmal täglich.

 

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